The Jerusalem PostAre US, Israel racing to deploy space-based lasers or orbital weapons first? - analysisESPNWhat this year's final four says about the labor battle -- and the game's futurePunchPHOTOS: IG visits Fubara, pledges stronger police support in RiversBollywood HungamaSharvari named first-ever brand ambassador of Reva by PNGSInquirerSipalay beach turns pink as small shrimps blanket shorelineZDF heuteEntdecken Sie das ZDF-NachrichtenstudioХабрПриглашаем на бесплатный вебинар SOFROSIl Fatto QuotidianoIran, la storia di Najmeh Amini: studentessa condannata a morte per blasfemia dopo un post sui social. Le ong: “Annullate la sentenza”Rai NewsMinicar, sono due minori gli autori delle aggressioni di Monteverde: lo avrebbero fatto per noiaSeeking AlphaState Street reports mixed Q3 results; updates FY26 outlookThe IndependentThe King will write to Pope Leo after the pontiff’s lung cancer diagnosisThe GuardianManchester City did not raise Premier League charges with me, Burnham tells PMQs – UK politics live
The Daily Newsstand · Free, Always
Wednesday, October 14, 2026

heise+ | Wie man Microsofts Entra ID mit Conditional Access Policies absichert

Translate

Das schärfste Schwert zum Schutz von Cloud- und hybriden Identitäten in Entra-Mandanten sind ohne Zweifel die Richtlinien für den bedingten Zugriff (Conditional Access Policies). Sie haben sich in den letzten Jahren zum zentralen Kontrollinstrument innerhalb des Microsoft-Zero-Trust-Ökosystems weiterentwickelt. Leider ist dieses Schwert in vielen Fällen nicht so scharf geschliffen, wie es sein könnte, da das Konzept komplex und anfällig für Konfigurationsfehler und eine unwirksame Implementierung der Richtlinien ist.

  • Richtlinien für den bedingten Zugriff sind die zentrale Sicherheitskomponente für den Schutz von Identitäten und Ressourcen im Microsoft-Cloud-Ökosystem und zur Umsetzung von Zero-Trust-Prinzipien.
  • Viele Richtlinien sind fehlerhaft konfiguriert und dadurch unwirksam oder voller Abdeckungslücken.
  • Die Verwendung von Vorlagen und die Beachtung einiger Grundprinzipien erleichtern die Implementierung eines wirksamen Richtlinienwerks.

Tim Mittermeier ist Head of Cybersecurity beim Sicherheitsdienstleister Corporate Trust in München. Er beschäftigt sich mit der Sicherheit hybrider Microsoft-Infrastrukturen und deren Wiederherstellung nach Cyberangriffen.

Richtlinien für den bedingten Zugriff setzen sich aus zwei Hauptzutaten zusammen: den Zuweisungen und den Zugriffskontrollen. Damit eine Regel überhaupt angewendet wird, müssen alle Komponenten der Zuweisungen erfüllt sein. Die Zugriffskontrollen bestimmen dann, was bei Anwendung der Regel passieren soll. Steuerelemente der Kategorie „Gewähren“ können dabei entweder mit „und“ oder mit „oder“ verknüpft werden. Um Abdeckungslücken zu vermeiden, sollten die Zuweisungen weit gefasst und durch möglichst wenige Bedingungen eingeschränkt sein.

Die Zugriffskontrollen einer Regel werden nur angewendet, wenn bei einem Zugriffsversuch alle Zuweisungen erfüllt sind (Abb. 1). ,

Die Zugriffskontrollen einer Regel werden nur angewendet, wenn bei einem Zugriffsversuch alle Zuweisungen erfüllt sind.

Es existiert keine Verarbeitungsreihenfolge der Richtlinien, wie man sie beispielsweise vom Firewalling kennt. Bei einem Zugriffsversuch werden die Zugriffskontrollen aller Richtlinien, deren Zuweisungen erfüllt sind, mit Und-Verknüpfung angewendet. Die einzige Ausnahme bildet das Steuerelement Blockzugriff (Block), das immer über Zugriff gewähren (Grant) siegt. Werden bei einem Zugriffsversuch die Zuweisungen einer Block-Richtlinie erfüllt, so ist kein Zugriff möglich, völlig unabhängig davon, welche anderen Richtlinien angewendet werden.

View the original on heise online →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.