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Tuesday, September 15, 2026

Top 10: Der beste GPS-Tracker für Fahrrad, Auto & Co. – mit und ohne Abo

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Wer wissen will, wo Fahrrad, Rucksack oder Auto sind, kann sie per GPS-Tracker orten. Wir haben Geräte mit und ohne Abo getestet und zeigen die Besten.

Stundenlang nach dem vermeintlich geklauten Fahrrad zu suchen, kann zermürbend sein. Auch das regelmäßige Überprüfen des abseits geparkten Anhängers oder Wohnwagen kostet Zeit. Hat man kein iPhone in Verbindung mit Airtags zur Hand, sind GPS-Tracker insbesondere für weitere Entfernungen die bessere und genauere Alternative. Sie setzen auf die Kombination aus Mobilfunk per SIM-Karte und GPS-Ortung.

Im Gegensatz zu Apple Airtags sind GPS-Tracker damit jederzeit vollkommen eigenständig und zur Ortung nicht auf weitere Geräte in der Umgebung angewiesen. Der über GPS erfasste Standort wird per Mobilfunk an das Smartphone gesendet. Viele der Tracker arbeiten mit einem Abo, über das die integrierte SIM-Karte mit laufenden Kosten freigeschaltet wird. Andere Hersteller schalten die SIM-Karte direkt ohne Abo frei – oder man muss selbst eine SIM-Karte einlegen. Wir haben uns GPS-Geräte mit und ohne SIM-Karte angesehen und zeigen, welche Funktionsweise für wen infrage kommt und von welchen Modellen man die Finger lassen sollte. Zudem petzt ein GPS-Tracker nicht per Alarm an den Dieb, dass er sich in dessen Nähe aufhält – so wie es Airtags und ihre Android-Pendants für Google Find my Device machen.

Winnes TK 905

Winnes TK 905 heise bestenlisten

In dieser Bestenliste sehen wir uns an, welche im Vergleich die besten GPS-Tracker sind. Dabei geht es uns in erster Linie um Tracking-Qualität, App-Bedienung und Funktionsumfang sowie das Preis-Leistungs-Verhältnis. Jeden der Fahrzeug-Tracker haben wir in unterschiedlichen Einsatzgebieten zu Fuß, im Auto und im Zug dabeigehabt (wobei dort aufgrund der Metall-bedampften Scheiben kein guter Empfang ist) und unseren Standort durchgehend getrackt.

Welcher GPS-Tracker für Fahrrad, Auto & Co. ist der beste?

Testsieger ist der Paj GPS Power Finder, den man ab 99 Euro bekommt. Er kombiniert präzise GPS-Ortung mit bis zu 90 Tagen Akkulaufzeit und einem robusten, spritzwassergeschützten Gehäuse. Der 10.000-mAh-Akku und der Magnet auf der Rückseite machen ihn zur ersten Wahl für Auto und Motorrad. Wermutstropfen ist das Abo: 12 Euro im Monat oder 84 Euro im Jahr.

Technologiesieger ist der Onntrack Portable Pro+. Er ortet über GPS, LBS und WLAN – fällt das Satellitensignal aus, übernimmt die Zellortung. Die App zeigt als einzige im Test Signalstärke, genutztes Mobilfunknetz und die Zahl der verbundenen Satelliten. Dazu kommt der größte Vorteil: Die SIM-Karte ist dauerhaft freigeschaltet, ein Abo entfällt. Dafür ruft der Hersteller 170 Euro auf. Über mehrere Jahre gerechnet fährt man damit günstiger als mit vielen Abo-Modellen.

Unser Preis-Leistungs-Sieger ist der Salind 11 4G. Er kostet 47 Euro einmalig plus Abo ab 5 Euro monatlich – dafür gibt es präzise Ortung auf wenige Meter, bis zu 90 Tage Standby, starke Magnete und zuverlässige Alarme bei Erschütterung, Tempoüberschreitung oder verlassenem Radius. Eine Besonderheit ist die austauschbare SIM-Karte.

KURZÜBERSICHT

Paj GPS Power Finder

Wer einen robusten und zuverlässigen GPS-Tracker mit langer Akkulaufzeit sucht, ist beim Paj GPS Power Finder genau richtig. Das Gerät überzeugt mit sehr präziser Ortung, vielen Alarmfunktionen und einer Akkulaufzeit von bis zu 90 Tagen. Dank spritzwassergeschütztem Gehäuse und großem Temperaturbereich ist der Power Finder auch für anspruchsvolle Einsätze geeignet. Aktuell kostet 99 Euro.

VORTEILE

  • robustes, spritzwassergeschütztes Gehäuse
  • präzise GPS-Ortung (bis 5 m)
  • 10.000-mAh-Akku für bis zu 90 Tage Laufzeit

NACHTEILE

  • Ortung bei schnellen Bewegungen etwas ungenauer
  • monatliche Gebühren für SIM-Karte (12 Euro)

Onntrack Portable Pro+

Der Onntrack Portable Pro+ empfiehlt sich für alle, die einen zuverlässigen GPS-Tracker ohne Folgekosten suchen. Einmal angeschafft, fallen keine monatlichen Gebühren an. Zudem überzeugt der Tracker mit einer erstaunlich detailreichen App, die Echtzeit-Tracking und viele Zusatzinformationen wie Signalstärke und Anzahl der verbundenen Satelliten bietet. Der starke, integrierte Magnet sowie die beiliegende Magnetplatte erleichtern die Befestigung enorm. Insgesamt ist der Onntrack Portable Pro+ ein Funktions-starker GPS-Tracker für gehobene Ansprüche zum hohen, aber langfristig lohnenden Preis von 170 Euro.

VORTEILE

  • keine Folgekosten, da SIM-Karte inklusive
  • detailreiche App mit Echtzeit-Tracking
  • starker Magnet zur einfachen Befestigung
  • hohe Genauigkeit dank GPS, LBS und WLAN
  • lange Akkulaufzeit

NACHTEILE

  • hoher Anschaffungspreis 
  • Micro-USB statt moderneres USB-C
  • kein Annäherungsalarm wie bei anderen Trackern

Salind 11 4G

Der Salind 11 4G ist ideal für alle, die einen zuverlässigen und robusten GPS-Tracker mit langer Akkulaufzeit suchen. Dank Magneten lässt er sich sekundenschnell an Fahrzeugen anbringen. Praktisch sind auch die Alarm-Funktionen wie Erschütterungs-, Anhebe- und Radiusalarm. Die präzise Ortung und die hohe Akkulaufzeit von bis zu 90 Tagen im Standby sprechen ebenfalls für den Kauf. Man bekommt ihn zudem schon für 47 Euro, zuzüglich Abogebühren.

VORTEILE

  • präzise GPS-Ortung
  • lange Akkulaufzeit bis 90 Tage
  • austauschbare SIM-Karte
  • robustes, spritzwassergeschütztes Gehäuse

NACHTEILE

  • Micro-USB nicht zeitgemäß
  • relativ schwer

Ratgeber

Wie funktioniert ein GPS-Tracker?

Ein GPS-Tracker bestimmt seine Position über mindestens vier Satelliten. Den ermittelten Standort schickt das Gerät über eine integrierte SIM-Karte per Mobilfunk an die App auf dem Smartphone. Die Echtzeit-Ortung zeigt dort Standort, Geschwindigkeit und Bewegungsrichtung an.

Wie genau die Ortung ausfällt, hängt stark vom Standort ab. Unter freiem Himmel erreichen gute Geräte eine Abweichung von unter 5 Metern – der Paj GPS Power Finder und der Paj Vehicle Finder 4G liegen in diesem Bereich, der Salind 01 sogar unter 2 Metern. Zwischen hohen Häusern, in Tiefgaragen, im Wald oder bei dichter Bewölkung wächst die Abweichung dagegen deutlich. Im Zug blockieren metallbedampfte Scheiben den Empfang fast vollständig. Auch das Tempo spielt eine Rolle: Bei schnellen Fahrten mit Auto oder Bahn arbeiten viele Tracker ungenauer als zu Fuß oder auf dem Fahrrad.

Fällt das Satellitensignal aus, hilft die Ortung über das GSM-Mobilfunknetz weiter. Diese Zellortung ist deutlich ungenauer, liefert aber wenigstens einen groben Anhaltspunkt. Der Onntrack Portable Pro+ kombiniert dafür GPS, LBS und WLAN. Die Ortung funktioniert weltweit, solange GPS- und Mobilfunkempfang bestehen – viele Anbieter decken über 100 Länder ab.

Welche Reichweite hat ein GPS-Tracker?

Ein GPS-Tracker hat keine Reichweite im klassischen Sinn. Entscheidend ist nicht die Entfernung zum Nutzer, sondern der Mobilfunkempfang am Standort des Geräts. Steht eine Verbindung, lässt sich der Live-Standort auch über Tausende Kilometer abrufen. Ohne Netz speichert das Gerät die Daten oder meldet gar nichts. Genau hier unterscheiden sich GPS-Tracker von Bluetooth-Trackern, deren Reichweite bei rund 100 Metern endet.

Wie viel kostet ein GPS-Tracker pro Monat?

Monatliche Abos kosten je nach Anbieter zwischen 5 und 12 Euro. Beim Salind 11 4G beginnt das Abo bei 5 Euro, Prothelis verlangt 4,99 Euro, Paj GPS ruft für den Power Finder 12 Euro monatlich auf. Manche Hersteller rechnen jährlich ab: Monimoto verlangt 39 Euro pro Jahr, Copenhagen Trackers 29 Euro. Zusätzliche Kosten für GPS-Tracking liegen damit oft bei 3 bis 5 Euro pro Monat.

Beim Anschaffungspreis reicht die Spanne weit: Einfache GPS-Tracker kosten unter 30 Euro, solide Modelle rund 50 Euro. Die besten GPS-Tracker kosten über 100 Euro. Ein GPS-Tracker fürs Fahrrad liegt preislich auf demselben Niveau wie ein GPS-Tracker fürs Auto – der Unterschied steckt in Bauform und Befestigung.

GPS-Tracker ohne Abo: Wie geht das?

Zwei Wege führen am Abo vorbei. Beim ersten liefert der Hersteller eine dauerhaft freigeschaltete SIM-Karte mit und rechnet die Datenkosten in den Kaufpreis ein. So macht es der Onntrack Portable Pro+ für 170 Euro. Beim zweiten Weg legt der Nutzer selbst eine Nano-SIM ein, etwa beim Winnes TK 905. Das senkt die laufenden Kosten, erfordert aber Einrichtung per APN und einen eigenen Mobilfunkvertrag. Wer viel im Ausland unterwegs ist, profitiert von dieser Lösung, weil eine lokale SIM-Karte Roaming-Gebühren spart.

Welche Funktionen sind wichtig?

Wichtige Kriterien beim Kauf sind Akkulaufzeit und Netzabdeckung. Die Akkulaufzeit variiert je nach Modell und Nutzung zwischen wenigen Tagen und mehreren Monaten. Entscheidend ist dabei die eingestellte Sendehäufigkeit: Je öfter der Tracker seine Position meldet, desto genauer lässt sich eine Route nachvollziehen – und desto schneller leert sich der Akku.

Die Spannweite zeigen die Testgeräte deutlich. Der Onntrack Portable Pro+ hält bis zu 90 Tage durch, der Salind 11 schafft bis zu 90 Tage im Standby-Modus. Der Trackilive TL-60 verspricht sogar 12 Monate – aber nur im Standby, wenn er kaum sendet. Im Dauerbetrieb mit Live-Tracking sind es je nach Sendeintervall nur noch 2 bis 7 Tage. Der Paj GPS Power Finder kommt bei einer Stunde Tracking pro Tag auf 40 Tage, bei sechs bis acht Stunden Dauerbetrieb nur noch auf 10 bis 14 Tage.

Wer den Akku schonen will, greift zu einem Smart-Modus: Der Tracker wacht dann nur bei Bewegung auf und sendet seinen Standort. Für den Diebstahlschutz reicht das meist aus. Eine lückenlose Echtzeit-Ortung im Minutentakt braucht dagegen fast täglich Strom.

Ein guter GPS-Tracker braucht außerdem eine stabile App und eine Weboberfläche. Die Geo-Zaun-Funktion warnt, sobald ein Tracker einen vordefinierten Bereich verlässt. Bewegungsalarme melden unerwartete Erschütterungen und liefern so echten Diebstahlschutz. SOS-Tasten ermöglichen einen Hilferuf im Notfall, etwa bei Trackern für Kinder oder Senioren. Für den Außeneinsatz zählt die Zertifizierung nach IP-Schutzart. Der Salind 01 bietet unter optimalen Bedingungen eine Ortungsgenauigkeit von unter 2 Metern, der Paj Vehicle Finder 4G eine Abweichung von weniger als 5 Metern. Diese Werte gelten bei freier Sicht zum Himmel und nicht in Städten mit enger Bebauung. Der TKMARS GPS Auto 4G Tracker fährt einen Akku mit bis zu 20.000 mAh auf.

Die Benachrichtigungen erreichen den Nutzer je nach Hersteller als Push-Nachricht, per E-Mail oder – wie beim Monimoto 7 Plus – per Anruf. Wer den Standortverlauf auswerten will, prüft vorab, ob der Anbieter Routen exportiert.

Wie versteckt man einen Tracker am Fahrrad?

Ein Tracker nützt nur, wenn ein Dieb ihn nicht sofort findet. Am Fahrrad bieten sich Sattelstütze, Rahmenrohr, Gepäckträger oder eine Halterung unter dem Flaschenhalter an. Copenhagen Trackers löst das mit einer Halterung, die per Sicherheitsschrauben am Rad, E-Bike oder E-Scooter sitzt. Am Auto verschwinden Modelle mit Magnet im Radkasten oder am Unterboden, geschützte Varianten mit IP-Zertifizierung überstehen dort auch Nässe.

Alternativen

Neben den hier gezeigten Akku-betriebenen GPS-Modulen gibt es auch solche für die OBD-Schnittstelle im Kfz. Sie sind damit an die Kfz-Batterie des Autos angeschlossen und werden so mit Strom versorgt. Weiterhin gibt es kompakte GPS-Tracker für Haustiere, diese testen wir in der Bestenliste: Die 5 besten GPS-Tracker für Hund, Katze & Co. – Tractive, Fressnapf und mehr.

Weitere GPS-Tracker: Telekom & Co.

Die drei Mobilfunkanbieter Vodafone, o2 und Telekom hatten ebenfalls GPS-Tracker im Angebot. Während man bei letzterem diese noch online im Telekom-Shop findet, sind sie bei Vodafone und o2 nicht mehr bestell- oder auffindbar. Auf unsere Anfrage hieß es aber, dass auch die Combi-Protect-Geräte der Telekom eingestellt werden und sich nur noch im Abverkauf befinden.

Empfang: Mobilfunk und GPS

Bei allen GPS-Trackern ist für Genauigkeit und Übertragung des Standorts eine Mobilfunkverbindung notwendig. Je nach Aufenthaltsort kann diese besser oder schlechter sein. Ohne Empfang können GPS-Sender keine Standortdaten weitergeben, womit man Haustier, Fahrrad oder andere Dinge dann nicht orten kann.

In München ist der Empfang mit SIM-Karten aus dem o2-Telefonica-Netz gut, in ländlichen Regionen weist es aber mitunter Lücken auf. Die beiden D-Netz-Anbieter Vodafone und vor allem Telekom haben eine größere Abdeckung. Auch hier gibt es Ausreißer, denn keines der drei Netze deckt hundert Prozent der Fläche ab, was gerade in weniger dicht besiedelten Gegenden auffällt. Ein grobes Bild über die Situation vor Ort können die Netzabdeckungskarten der Anbieter verschaffen. Auch unabhängige Netztests von Online-Magazinen, die mit dem Auto durch verschiedene Regionen fahren, können helfen.

Ein Sonderfall ist das 2G-Netz. Ältere und besonders günstige Geräte wie die Basisversion des Winnes TK 905 funken noch darüber. Die Netzbetreiber schalten 2G in den kommenden Jahren jedoch ab. Ein Tracker mit 4G-Modul ist deshalb die bessere Wahl, auch wenn er beim Winnes rund 30 Euro mehr kostet.

Zudem ist auch die GPS-Ortung nicht immer gleich gut. Bewölkung oder Unwetter erschweren den Verbindungsaufbau der Tracker mitunter deutlich.

Strafbares Tracking: Außerdem zu beachten

GPS-Tracker sind ein hilfreiches Werkzeug, um Gegenstände, wie Fahrrad oder Auto, aber auch Haustiere über größere Entfernungen zu orten. Sie sind durch eine eigenständige Mobilfunkverbindung deutlich flexibler und funktionieren auch in Gegenden, wo Airtags aufgrund fehlender Wo-ist-Geräte in der Umgebung keine Signale mehr weitergeben können. Das macht sie allerdings auch zu einem Gadget mit kriminellem Potenzial, indem Menschen gegen ihren Willen durch einen untergejubelten Tracker verfolgt werden. Solche Handlungen sind strafbar.

Ein GPS-Tracker im eigenen Fahrzeug ist legal. Problematisch wird es, sobald das Gerät Personen erfasst. Personen müssen über GPS-Tracking informiert werden, nötig sind eine transparente Einwilligung und ein Datenschutzkonzept. Heimliche Überwachung erfordert gute Gründe und bleibt die Ausnahme. Die Überwachung von Mitarbeitenden ist grundsätzlich verboten.

Wer jemanden ohne Wissen verfolgt, riskiert Bußgelder und eine Strafanzeige wegen Nachstellung oder Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs. Verboten sind außerdem integrierte Mikrofone in GPS-Trackern; Kameras in solchen Geräten sind illegal.

Wie findet man einen fremden GPS-Tracker?

Wer einen versteckten Tracker im Auto vermutet, sucht zuerst die klassischen Stellen ab: Radkästen, Stoßstangen, Unterboden, Reserveradmulde, Handschuhfach und OBD-Buchse. Ein GPS-Tracker mit Magnet fällt beim Abtasten der Karosserie schnell auf. Fest verbaute Geräte hängen meist an der Bordspannung und verraten sich durch fremde Kabel. Anders als Apple Airtags senden GPS-Tracker keine Warnung an fremde Smartphones – deshalb hilft nur die gründliche Sichtkontrolle oder eine Werkstatt.

Apple Airtags

Airtags (Testbericht) verbinden sich im Hintergrund mit anderen in der Nähe befindlichen iOS-Geräten, um über Apples Wo-ist-Netzwerk den Standort weiterzugeben. Die Apple Airtags selbst können keine direkte Verbindung zum Internet aufbauen. Durch Nutzung von Ultrabreitband (UWB, englisch für Ultra-Wideband) und Bluetooth Low Energy (BLE) ist lokal aber eine metergenaue Ortung möglich, womit man auch verloren gegangene Schlüssel in der Sofaritze finden kann. Hierzu kommunizieren die Airtags mit iOS-Geräten in der Nähe. Die Daten sind dabei verschlüsselt.

Im Gegensatz dazu bauen GPS-Tracker eine Internetverbindung auf und empfangen eigenständig ein GPS-Signal. Wie genau der Standort eines solchen Geräts ist, hängt vorwiegend von Witterung und Mobilfunkempfang ab. In Regionen mit schlechter Abdeckung kann der Tracker keinen Standort übermitteln. Bei schlechter Witterung mit Regenwetter und stärkerer Bewölkung ist hingegen der Empfang zu den GPS-Satelliten zunehmend schlecht, womit der Standort teilweise nicht oder nur sehr ungenau erfasst werden kann. Bei guten Bedingungen beträgt die Abweichung in der Regel nur wenige Meter, von einer Genauigkeit wie bei UWB ist GPS-Tracking aber weit entfernt. Als Sofaritzen-Tracker, wie der Apple Airtag, eignet sich diese Technologie folglich nicht. Dafür aber werden Diebe nicht durch einen Alarm wie beim Airtag gewarnt, wenn sich der Tracker in der Nähe befindet.

Bluetooth-Tracker

Bluetooth-Tracker (Bestenliste), wie den Chipolo ONE C19M, kann man ebenfalls zur Ortung nutzen. Allerdings greifen sie meist nur auf den GPS-Standort des verbundenen Smartphones zurück. Dadurch müssen sie auch immer in dessen Nähe bleiben, da man sonst keine neuen Daten mehr bekommt. Somit eignen sich diese vor allem als Schlüsselfinder (Themenwelt), damit man etwa per Signalton den Schlüsselbund in der Wohnung wiederfindet. Bluetooth-Tracker sind günstig und klein, für echten Diebstahlschutz taugen sie aber nicht. Wo genau die Katze in der Nachbarschaft herumstreunt oder wo das geklaute Fahrrad steht, verraten sie nicht zuverlässig. Hier kommen GPS-Tracker ins Spiel, die vorrangig außerhalb der Städte, wo die iPhone-Dichte abnimmt, ihr volles Potenzial ausspielen.

Android Find my Device

Google Find my Device Tracker von Motorola und Pebblebee

Google Find my Device Tracker von Motorola und Pebblebee heise bestenlisten

Frisch auf dem Markt und nun endlich auch in Deutschland verfügbar ist Googles Pendant zum Apple-Wo-ist-Netzwerk. Durch die mit über einer Milliarde noch größere Zahl von Android-Geräten wird ein noch dichteres Netz gespannt, in dem sich verlorene Smartphones, aber auch Zubehör, wie Kopfhörer dank Community-Hilfe aufspüren lassen. Damit funktioniert das System ähnlich flexibel wie GPS-Tracker und ebenso aus der Ferne – solange andere Smartphones oder sonstige Find-my-Device-Geräte in der Nähe sind.

Zumindest in der Theorie. Die Praxis sieht dagegen deutlich weniger traumhaft aus. Wir verwenden das System im Hintergrund bereits seit vielen Wochen und haben die Tracker von Pebblebee und Chipolo im Test. Unser Eindruck, bevor wir dazu eine eigene Bestenliste machen: Bis jetzt finden wir es wirklich enttäuschend. Das liegt daran, dass Google das Netzwerk mit angezogener Handbremse gestartet hat – und standardmäßig nur das Suchen an stark frequentierten Orten (Flughäfen und dergleichen) aktiviert. So bekommt man überall sonst kaum einen frischen Standort der Tracker, da dort – gemäß der Voreinstellung – kein Smartphone suchen kann.

Um das zu ändern, muss man überhaupt wissen, dass es eine Voreinstellung gibt – und dann manuell auf die Suche überall umstellen. Informiert wird man darüber nicht und so dürfte das Gros der Nutzer überhaupt nie auf die Idee kommen, die Suchfunktion zu ändern. Damit suchen sehr viele Android-Smartphones nur spärlich mit – was der Auffindbarkeit von Trackern nachhaltig schadet. Ganz davon abgesehen, dass der Schritt-für-Schritt-Release sich bereits seit mehreren Monaten zieht und noch immer nicht alle Nutzer für die Nutzung des Netzwerks freigeschaltet sind. UWB, wie bei Apple, ist bisher nicht verfügbar.

Testverfahren: So testen wir GPS-Tracker

Jeder GPS-Tracker in dieser Bestenliste durchläuft denselben Parcours. Wichtig sind uns Ortungsqualität, Einrichtung, Funktionsumfang, Verarbeitung und Kosten – bewertet immer im Vergleich der Testgeräte untereinander. Für die Ortungsqualität tragen wir jedes Gerät zu Fuß, im Auto und im Zug mit uns und zeichnen den Standort durchgehend auf. Entscheidend ist nicht der exakte Meterwert, sondern wie stark ein Modell im Vergleich zu den anderen Testgeräten von der echten Strecke abweicht.

Die Einrichtung nehmen wir so vor wie ein Käufer: mit der beiliegenden Anleitung und ohne Support. So zeigt sich, wie kompliziert der Weg vom Auspacken bis zum ersten Standort in der App ist. Beim Funktionsumfang schauen wir, welche Alarme, Verlaufsansichten und Einstellungen ein Tracker bietet und wie gut die App das umsetzt. Bei der Verarbeitung zählen Gehäuse, Schutzart, Ladeanschluss und Halt der Magnete.

Beim Preis vergleichen wir grob, was ein Tracker für seinen Funktionsumfang kostet – Anschaffung und Abo zusammen betrachtet. Am Ende zählt die Gesamtschau: Ein höherer Kaufpreis kann sich lohnen, wenn kein Abo dazukommt.

Die Akkulaufzeit fließt nur eingeschränkt ein. Sie ist fast vollständig abhängig von der Nutzung und dem eingestellten Sendeintervall – Angaben über mehrere Monate oder Jahre lassen sich im Testzeitraum nicht prüfen. Solche Werte kennzeichnen wir als Herstellerangabe.

Fazit

GPS-Tracker mit SIM-Karte orten Fahrräder, Rucksäcke oder das Auto weltweit. Unser Vergleich zeigt: Die besten GPS-Tracker müssen nicht teuer sein. Testsieger ist der Paj GPS Power Finder mit präziser Ortung und bis zu 90 Tagen Laufzeit. Technologiesieger ist der Onntrack Portable Pro+ – er ortet über GPS, LBS und WLAN, bietet die detailreichste App im Test und kommt ohne Abo aus. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis liefert der Salind 11 4G: Für rund 47 Euro plus Abo ab 5 Euro im Monat gibt es präzise Ortung, starke Magnete und zuverlässige Alarme.

Die meisten Modelle setzen auf ein Abo mit jährlichen oder monatlichen Kosten zusätzlich zum Anschaffungspreis. Damit schalten die Hersteller die fest verbaute SIM-Karte frei – ohne sie bleibt der Tracker nutzlos. Spannend ist die Prepaid-Zahlungsoption von Prothelis. Wer Folgekosten komplett vermeiden will, greift zum Onntrack Portable Pro+. Ebenfalls überzeugt haben der Prothelis Meintal und der Trackilive TL-60.

Modelle ohne SIM-Karte wie der Winnes TK 905 sind eine Alternative, verlangen aber mehr Einrichtungsarbeit und einen eigenen Mobilfunkvertrag. Günstige Prepaid-SIM-Karten reichen zwar aus, verursachen aber zusätzliche Kosten und Aufwand. Einige Modelle senden zudem nur Koordinaten per SMS, womit sich der Standort kaum flexibel verfolgen lässt. Für einen schnellen und einfachen Einsatz bekommen sie daher keine Empfehlung.

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BESTENLISTE

Paj GPS Power Finder

Der Paj GPS Power Finder ist ein robuster GPS-Tracker mit extra langem Atem. Dank 10.000 mAh großem Akku sind bis zu 90 Tage Tracking möglich. Wie präzise er ortet und was er noch drauf hat, zeigt unser Test.

VORTEILE

  • robustes, spritzwassergeschütztes Gehäuse
  • präzise GPS-Ortung (bis 5 m)
  • 10.000-mAh-Akku für bis zu 90 Tage Laufzeit

NACHTEILE

  • Ortung bei schnellen Bewegungen etwas ungenauer
  • monatliche Gebühren für SIM-Karte (12 Euro)

Power Finder von Paj GPS im Test: Ausdauernder Tracker mit starker Ortung

Der Paj GPS Power Finder ist ein robuster GPS-Tracker mit extra langem Atem. Dank 10.000 mAh großem Akku sind bis zu 90 Tage Tracking möglich. Wie präzise er ortet und was er noch drauf hat, zeigt unser Test.

Mit dem Power Finder hat der Hersteller Paj GPS nun einen besonders robusten und langlebigen GPS-Tracker im Angebot, der mit präziser Ortung und langer Akkulaufzeit punkten soll. Seine Größe und die magnetische Haltemöglichkeit prädestinieren ihn für den Einsatz im Auto oder Motorrad. Wir haben das Gerät ausführlich getestet.

Anschlüsse & Optik

Der Paj GPS Power Finder macht einen sehr stabilen und wertigen Eindruck. Das Kunststoffgehäuse ist robust und sauber verarbeitet. Mit 118 × 67 × 37 mm bei 280 g ist er kompakt und handlich. Die magnetische Rückseite ermöglicht eine einfache Befestigung. Zum Laden kommt ein moderner USB-C-Anschluss zum Einsatz. Unter einer Abdeckung befinden sich SIM-Karten-Slot und Ein-/Aus-Schalter. LEDs informieren über GPS-Empfang, Mobilfunkverbindung und Akkustand.

Verbindung & App

Für die mobile Datenübertragung setzt der Power Finder auf ein Simcom-A7670G-Modul mit 2G/3G/4G-Unterstützung (850/900/1800/1900 MHz). Der GPS-Empfänger arbeitet mit einer hohen Empfindlichkeit von -162 dBm.

Die Aktivierung des Trackers erfolgt über die Webseite von Paj GPS. Hier wählt man zunächst das gewünschte Abo-Modell aus und gibt die Identifikationsnummer des Geräts ein. Anschließend kann man die zugehörige App für iOS und Android herunterladen und sich mit dem erstellten Account einloggen.

Die Steuerung des Power Finder ist sowohl über die App als auch über die Weboberfläche möglich. Beide bieten eine Verlaufsfunktion, die Möglichkeit eine Route zum Tracker zu erstellen und zu exportieren sowie Echtzeit-Informationen zu Geschwindigkeit und Verbindungsqualität. Die Bedienoberfläche ist aufgeräumt und intuitiv, wenn auch nicht die allerschönste.

Auf einer Karte kann man den aktuellen Standort und aufgezeichnete Routen einsehen. Zusätzlich lassen sich interessante Orte speichern und benennen. In den Einstellungen nimmt man die Konfiguration der vielseitigen Alarmfunktionen vor: Der Power Finder alarmiert auf Wunsch bei Erschütterung, Geschwindigkeitsüberschreitung, Anheben des Geräts, niedrigem Akkustand oder beim Verlassen eines zuvor definierten Geofence-Bereichs. Die Benachrichtigungen erhält man dann in Form von Push-Nachrichten auf dem Smartphone. Praktisch ist auch die Möglichkeit, den Standort des Trackers manuell per SMS-Kommando abzufragen.

Praxistest

In der Praxis hängt die Ortungsgenauigkeit des Paj GPS Power Finder stark vom gewählten Verkehrsmittel ab. Besonders bei Fahrten mit dem E-Scooter oder zu Fuß mit dem Tracker im Rucksack ist die Aufzeichnung des Standortverlaufs sehr präzise. Hier sind die Abweichungen gering und die Genauigkeit nochmals höher als beim Salind 11. Bei schnelleren Fortbewegungsmitteln wie Auto oder Bahn zeigen sich hingegen etwas größere Ungenauigkeiten.

Der Akku hält je nach Nutzung 10 bis 90 Tage durch: 60 bis 90 Tage im Standby, 40 Tage bei einer Stunde Tracking pro Tag, 10 bis 14 Tage bei 6 bis 8 Stunden Dauerbetrieb pro Tag. Damit gehört er zu den ausdauerndsten Trackern auf dem Markt.

Preis

Aktuell kostet der Paj GPS Power Finder in der 4G-Version 99 Euro. Hinzu kommt hier noch ein monatliches (12 Euro/Monat) oder nach Wunsch jährlich abgerechnetes Abonnement (84 Euro/Jahr).

Fazit

Der Paj GPS Power Finder ist ein rundum gelungener GPS-Tracker, der mit robuster Bauweise, präziser Ortung und extra langer Akkulaufzeit überzeugt. Dank wasserdichtem Gehäuse und großem Temperaturbereich ist er auch für anspruchsvolle Outdoor-Einsätze geeignet. Die vielseitigen Alarmfunktionen per App und der günstige Preis sind weitere Pluspunkte.

Einziger kleiner Kritikpunkt ist die etwas geringere Ortungsgenauigkeit bei schnellen Fortbewegungsmitteln. Ansonsten gibt es aber kaum etwas auszusetzen. Insgesamt ist der Power Finder eine sehr gute Wahl für alle, die einen zuverlässigen und langlebigen GPS-Tracker mit starker Ortungsleistung suchen. Von uns gibt es eine klare Kaufempfehlung.

Onntrack Portable Pro+

Der Onntrack Portable Pro+ ist ein leistungsstarker GPS-Tracker ohne Abo-Zwang. Mit seiner detaillierten App und dem starken Magneten punktet er im Test. Wir zeigen, was der Tracker kann.

VORTEILE

  • keine Folgekosten, da SIM-Karte inklusive
  • detailreiche App mit Echtzeit-Tracking
  • starker Magnet zur einfachen Befestigung
  • hohe Genauigkeit dank GPS, LBS und WLAN
  • lange Akkulaufzeit

NACHTEILE

  • hoher Anschaffungspreis 
  • Micro-USB statt moderneres USB-C
  • kein Annäherungsalarm wie bei anderen Trackern

GPS-Tracker mit detailreicher App & ohne Abo: Onntrack Portable Pro+ im Test

Der Onntrack Portable Pro+ ist ein leistungsstarker GPS-Tracker ohne Abo-Zwang. Mit seiner detaillierten App und dem starken Magneten punktet er im Test. Wir zeigen, was der Tracker kann.

GPS-Tracker gibt es viele auf dem Markt, doch die wenigsten kommen ohne monatliche Abo-Gebühren aus. Anders der Onntrack Portable Pro+: Einmal gekauft, entstehen keine weiteren Kosten. Dafür ist der Anschaffungspreis mit aktuell 189 Euro bei Amazon aber auch recht hoch. Im Test wollen wir herausfinden, ob sich die Investition lohnt und was der Onntrack Portable Pro+ zu bieten hat.

Anschlüsse & Optik

Optisch macht der Onntrack Portable Pro+ einen unauffälligen Eindruck. Das weiße Kunststoffgehäuse ist recht schlicht gehalten, die Verarbeitung ist aber tadellos. Mit Abmessungen von 85 x 58 x 29 mm ist der Tracker kompakt und handlich.

Praktisch: Auf der Rückseite ist ein starker Magnet integriert, der eine bequeme Befestigung an metallischen Oberflächen ermöglicht. Zusätzlich liegt eine selbstklebende Magnetplatte bei, die man an beliebigen Gegenständen anbringen kann. Hinter einer Gummiabdeckung versteckt sich der Micro-USB-Ladeanschluss. Zwar nicht mehr ganz zeitgemäß, für einen Tracker aber noch akzeptabel.

Verbindung & App

Die Einrichtung funktioniert dank QR-Code-Scan in der Onntrack-App schnell und einfach. Die enthaltene SIM-Karte wird damit automatisch freigeschaltet, ein zusätzliches Abo ist nicht nötig. In der Praxis zeigt sich die App als echtes Highlight. Sie liefert nicht nur den aktuellen Standort in Echtzeit, sondern auch viele Zusatzinfos wie Signalstärke, genutztes Mobilfunknetz und Anzahl der verbundenen GPS-Satelliten. Je mehr Satelliten, desto genauer ist die Positionsbestimmung. Auch eine Navigation zum letzten bekannten Standort ist möglich. Alle Daten lassen sich nicht nur in der App, sondern auch über einen Webzugang abrufen. Das schafft Flexibilität.

Neben GPS setzt der Onntrack Portable Pro+ auch auf LBS-Tracking über Mobilfunkmasten. Fällt das GPS-Signal aus, springt LBS ein und ermittelt weiter die Position. LBS steht für „Location Based Services“ und ermöglicht eine Ortung über die Funkzellen der Mobilfunkmasten, wenn kein GPS-Signal verfügbar ist.

Praxistest

Im Praxistest weiß der Onntrack Portable Pro+ rundum zu überzeugen. Einmal eingerichtet, sendet er zuverlässig seine Position und zeichnet Routen sehr exakt auf, die Positionen wichen nur minimal vom tatsächlichen Streckenverlauf ab. Die Akkulaufzeit ist mit bis zu 100 Tagen im Standby-Betrieb sehr ordentlich.

Praktisch sind auch die integrierten Alarmfunktionen: Verlässt der Tracker einen zuvor definierten Bereich oder wird ein Diebstahlversuch erkannt, gibt es eine Benachrichtigung aufs Smartphone. Auch ein Sabotagealarm ist mit an Bord. Die verbaute Technik arbeitet sehr zuverlässig, Verbindungsabbrüche waren im Test die absolute Ausnahme.

Preis

Mit einem Preis von aktuell 170 Euro bei Amazon ist der Onntrack Portable Pro+ sicher kein Schnäppchen. Allerdings rechtfertigt die gebotene Leistung durchaus die hohe Investition. Vor allem der Verzicht auf laufende Kosten macht den Tracker auf lange Sicht zu einer interessanten Option. Während viele Konkurrenzmodelle monatliche Abo-Gebühren von 5 Euro und mehr verlangen, ist die SIM-Karte beim Onntrack inklusive. Einmal gekauft, entstehen keine Folgekosten. Insofern dürfte sich die Anschaffung über die Jahre gesehen rechnen.

Fazit

Der Onntrack Portable Pro+ ist ein rundum gelungener GPS-Tracker, der mit cleveren Funktionen und einer exakten Ortung überzeugt. Die aufwendige Verarbeitung, der starke Magnet und vor allem die detailreiche App rechtfertigen den hohen Preis. Besonders positiv: Einmal gekauft, fallen keine monatlichen Abo-Gebühren an. Die enthaltene SIM-Karte ist dauerhaft freigeschaltet.

Insgesamt eignet sich der Onntrack Portable Pro+ für alle, die Wert auf einen zuverlässigen und vielseitigen GPS-Tracker legen und die hohen Anschaffungskosten nicht scheuen. Akkulaufzeit, Empfangsqualität und Genauigkeit liegen auf Top-Niveau. Lediglich ein modernerer USB-C-Anschluss und eine Annäherungssuche wären noch wünschenswert. Abseits davon gibt es aber kaum Kritikpunkte. Von uns gibt es eine ganz klare Empfehlung.

Salind 11 4G

Der Salind 11 4G ist ein robuster GPS-Tracker mit vielen praktischen Funktionen wie Magneten zur Befestigung, diversen Alarmen und einer Akkulaufzeit von bis zu 90 Tagen im Standby. Wir haben getestet, wie gut die Ortung funktioniert und für wen sich der Kauf lohnt.

VORTEILE

  • präzise GPS-Ortung
  • lange Akkulaufzeit bis 90 Tage
  • austauschbare SIM-Karte
  • robustes, spritzwassergeschütztes Gehäuse

NACHTEILE

  • Micro-USB nicht zeitgemäß
  • relativ schwer

GPS-Tracker mit genauer Ortung & austauschbarer SIM-Karte: Salind 11 4G im Test

Der Salind 11 4G ist ein robuster GPS-Tracker mit vielen praktischen Funktionen wie Magneten zur Befestigung, diversen Alarmen und einer Akkulaufzeit von bis zu 90 Tagen im Standby. Wir haben getestet, wie gut die Ortung funktioniert und für wen sich der Kauf lohnt.

GPS-Tracker gibt es viele, doch nicht alle überzeugen mit zuverlässiger Ortung und sinnvollen Zusatzfunktionen. Der Salind 11 4G punktet mit kompaktem, robustem Gehäuse und integrierten Magneten für die schnelle Befestigung an Fahrzeugen. Eine Besonderheit ist die austauschbare SIM-Karte. Der Micro-USB-Anschluss ist zwar nicht mehr zeitgemäß, erfüllt aber seinen Zweck.

Anschlüsse & Optik

Der Salind 11 4G ist mit 109 x 76 x 26 mm kompakt, aber mit 256 g kein Leichtgewicht. Das robuste Kunststoffgehäuse ist solide verarbeitet und spritzwassergeschützt (IP65). Das Design ist recht schlicht und die Verarbeitung tadellos. Die starken Magnete auf der Rückseite sorgen für sicheren Halt. Unter einer Gummiabdeckung befinden sich der Micro-USB-Anschluss zum Laden und der SIM-Karten-Slot.

Verbindung & App

Der Salind 11 4G setzt auf eine integrierte M2M-SIM im 4G-Netz. Die SIM-Karte kann man bei Bedarf tauschen. Die Einrichtung geht schnell: Abomodell auf der Hersteller-Website wählen, Tracker-ID eingeben, App laden und loslegen.

Die übersichtliche App zeigt die Echtzeit-Position auf einer Karte, bietet eine Verlaufsfunktion, Navigation zum Standort und Datenexport. Infos wie Geschwindigkeit und Verbindungsqualität werden angezeigt, diverse Alarme lassen sich einstellen. Auch eine Steuerung per Webportal ist möglich.

Praxistest

Im Test überzeugte der Salind 11 4G mit präziser Ortung auf wenige Meter genau. Nur selten gab es kleine Ausreißer, wenn das Auto kurz anhielt. Die Alarmfunktionen wie Erschütterungs-, Radiusalarm und Geschwindigkeitswarnung funktionierten zuverlässig. Die Akkulaufzeit ist mit bis zu 90 Tagen im Standby oder 40 Tagen bei 1h aktiver Nutzung täglich sehr gut. Verarbeitung und Materialqualität sind tadellos, die Magnete halten bombenfest und der Spritzwasserschutz tut seinen Dienst.

Preis

Mit 47 Euro bei Amazon wirkt der Salind 11 4G im ersten Moment recht günstig. Zusätzlich kommen aber noch Abo-Gebühren ab 5 Euro monatlich hinzu. Dafür bekommt man einen soliden und zuverlässigen Tracker mit vielen Funktionen. Auf Dauer könnte der Onntrack Portable Pro+ günstiger sein, da er ohne Abo auskommt. Für den Einsatz in Fahrzeugen ist der Preis des Salind aber angemessen.

Fazit

Insgesamt ist der Salind 11 4G ein robuster und zuverlässiger GPS-Tracker, der mit präziser Ortung, langer Akkulaufzeit und vielen Alarmfunktionen punktet. Für den Einsatz in Fahrzeugen ist er dank Magneten, Spritzwasserschutz und kompakter Bauweise sehr gut geeignet.

Die Einrichtung geht schnell, App und Webportal sind gelungen. Kritikpunkte sind der veraltete Micro-USB-Anschluss und das Abo-Modell. Rein optisch ist der Tracker eher unspektakulär und mit 256 g kein Leichtgewicht.

Doch die Vorteile überwiegen klar: Wer einen robusten GPS-Tracker mit starkem Akku für sein Fahrzeug sucht, ist mit dem Salind 11 4G bestens bedient. Eine klare Kaufempfehlung!

Trackilive TL-60

GPS-Tracker fürs Auto mit langer Akkulaufzeit: Trackilive TL-60 im Test

Der Trackilive TL-60 verspricht präzises Live-Tracking, lange Akkulaufzeit und robuste Verarbeitung. Wir haben den GPS-Tracker genau unter die Lupe genommen.

VORTEILE

  • präzises GPS-Tracking
  • lange Akkulaufzeit möglich
  • robustes, wasserdichtes Gehäuse
  • Flexible Tracking-Modi

NACHTEILE

  • Micro-USB-Ladebuchse
  • umständliche Ersteinrichtung
  • kein Stöbern im Verlauf möglich

GPS-Tracker fürs Auto mit langer Akkulaufzeit: Trackilive TL-60 im Test

Der Trackilive TL-60 verspricht präzises Live-Tracking, lange Akkulaufzeit und robuste Verarbeitung. Wir haben den GPS-Tracker genau unter die Lupe genommen.

Die deutsche Marke Trackilive, die zur VarioTek GmbH gehört, bietet mit dem TL-60 einen GPS-Tracker für die Ortung von Auto & Co. Das in einem robusten Kunststoffgehäuse untergebrachte Gerät soll dank 4G-LTE-Verbindung eine genaue Standortverfolgung in Echtzeit ermöglichen. Gleichzeitig verspricht der Hersteller eine Akkulaufzeit von bis zu 12 Monaten im Standby-Modus. Wir haben getestet, was der Trackilive TL-60 in der Praxis leistet.

Anschlüsse & Verarbeitung

Der Trackilive TL-60 präsentiert sich in einem unspektakulären, aber soliden schwarzen Kunststoffgehäuse. Die Oberfläche ist leicht gummiert, was die Griffigkeit erhöht. Mit 88 x 62 x 34 mm ist der Tracker für die gebotene Leistung und Akkulaufzeit recht kompakt.

Das Gewicht von 290 Gramm spürt man aber durchaus. Dafür macht das Gerät einen sehr robusten Eindruck. Dank IP68-Zertifizierung ist es komplett staub- und wasserdicht und somit auch für den Einsatz im Freien geeignet.

Die Verarbeitung ist tadellos. Es gibt keine scharfen Kanten oder unschöne Spaltmaße. Auf der Vorderseite befindet sich eine kleine LED, die den Betriebszustand anzeigt. Die Ladebuchse auf der Unterseite ist durch eine Gummiabdeckung geschützt. Leider setzt Trackilive hier noch auf den veralteten Micro-USB-Standard.

Ein Highlight ist die einfache Montage. Der Tracker lässt sich dank starker Magnete bequem an jeder Stahlkarosserie befestigen.

Verbindung & App

Der Trackilive TL-60 funkt mit 4G LTE und ermöglicht so eine Ortung in Echtzeit. Die verbaute GPS-Technik arbeitet sehr präzise. In unserem Test lag die Abweichung meist nur bei 5 bis 10 Metern, selten auch mal bei etwas über 20 Metern. Das gilt sowohl bei Fahrten mit dem Auto als auch bei Fußwegen.

Die Einrichtung erfordert etwas Geduld. Zunächst muss man den Tracker online auf der Trackilive-Website freischalten und dort auch einen Account anlegen. In der zugehörigen Smartphone-App kann man sich dann mit den Zugangsdaten anmelden. Etwas verwirrend: Die App ermöglicht keine Accounterstellung, sondern verlangt direkt nach den Login-Daten. Das ist etwas umständlich gelöst.

Ist die Hürde aber genommen, präsentiert sich die App aufgeräumt und übersichtlich. Sie bietet im Wesentlichen die gleichen Funktionen wie die Web-Oberfläche. Neben der Ortung in Echtzeit kann man auch Bewegungsalarme einrichten und den Verlauf einsehen.

Allerdings lässt sich die History nur für einen zuvor festgelegten Zeitraum abrufen. Ein unspezifisches Stöbern in der Vergangenheit ist nicht möglich. Immerhin kann man den Verlauf als KML-Datei für Google Earth exportieren.

Praktisch: Es lassen sich Geofence-Zonen einrichten, bei deren Verlassen man eine Benachrichtigung erhält. Auch zu hohe Geschwindigkeiten können einen Alarm auslösen. Der Akku des TL-60 ist fest verbaut und wird über Micro-USB geladen. Hier wünscht man sich künftig einen moderneren Anschluss. Immerhin soll der Akku bis zu 12 Monate durchhalten.

Praxistest

Im Praxistest weiß der Trackilive TL-60 durchaus zu gefallen. Die Ortung funktioniert dank GPS und 4G LTE-Mobilfunk sehr präzise und zuverlässig. In der Stadt liegt die Abweichung meist bei unter 10 Metern, auf dem Land ist sie tendenziell etwas größer.

Einen Wermutstropfen gibt es bei der Akkulaufzeit. Die versprochenen 12 Monate erreicht man nur im stromsparenden Standby-Modus. Bei aktiver Nutzung mit Live-Tracking sind es eher 2 bis 7 Tage, abhängig vom gewählten Sendeintervall. Dann heißt es: Ran ans Ladegerät. Und das dauert mit rund 8 Stunden für eine Vollladung recht lang.

Immerhin: Man kann zwischen verschiedenen Tracking-Modi wählen. Der Smart-Modus bietet eine Mischung aus Energiesparen und Genauigkeit, indem der Tracker nur bei Bewegung aufwacht und die Position übermittelt. Das Sendeintervall kann man in der App zwischen 1 und 5 Minuten einstellen.

Wer eine lückenlose Überwachung wünscht, greift zum Intervall-Modus. Hier lässt sich der Uploadintervall flexibel zwischen 1 Minute und 24 Stunden festlegen. Der Akku hält dann aber entsprechend kürzer.

Preis

Mit einem Preis von 94 Euro ist der Trackilive TL-60 für seine Ausstattung noch vergleichsweise günstig. Dafür bekommt man einen hochwertigen, robusten GPS-Tracker mit ordentlicher Akkulaufzeit und präziser Ortung. Die monatlichen Kosten für die Nutzung der Tracking-Plattform beginnen bei 4,99 Euro, wenn man sich für 24 Monate bindet. Ohne Vertragslaufzeit werden 6,99 Euro pro Monat fällig. Insgesamt ein durchaus fairer Preis für die gebotene Leistung und Qualität.

Fazit

Mit dem Trackilive TL-60 bekommt man einen zuverlässigen und robusten GPS-Tracker, der eine präzise Ortung und lange Laufzeiten ermöglicht. Wenn man über kleinere Macken wie den veralteten Micro-USB-Anschluss und die etwas umständliche Einrichtung hinwegsehen kann, erhält man ein empfehlenswertes Produkt für die lückenlose Fahrzeugüberwachung.

Durch die flexible Befestigung und die wasserdichte Bauweise eignet sich der TL-60 auch für extreme Einsatzzwecke über das Familienauto hinaus. Der Preis ist angesichts der Leistung und Qualität angemessen. Wer Wert auf präzises Live-Tracking, lange Akkulaufzeit und robuste Verarbeitung legt, ist mit dem Trackilive TL-60 gut beraten.

Prothelis Meintal

Prothelis Meintal im Test: Zuverlässiger, wasserdichter GPS-Tracker mit Abo

Kompakt, robust und ausdauernd: Der Prothelis Meintal ist ein vielseitiger GPS-Tracker mit starker Ortung und üppigem Akku. Im Test zeigen sich seine Stärken und Schwächen.

VORTEILE

  • lange Akkulaufzeit bis 90 Tage
  • robustes, wasserdichtes Gehäuse
  • gute Auswertungen in App & Web

NACHTEILE

  • Abo-Modell verpflichtend
  • Micro-USB statt USB-C
  • relativ hoher Preis

Prothelis Meintal im Test: Zuverlässiger, wasserdichter GPS-Tracker mit Abo

Kompakt, robust und ausdauernd: Der Prothelis Meintal ist ein vielseitiger GPS-Tracker mit starker Ortung und üppigem Akku. Im Test zeigen sich seine Stärken und Schwächen.

Der Prothelis Meintal GPS-Tracker punktet mit seinem robusten, nach IP67 wasserdichten Gehäuse aus mattem Kunststoff. An Bord befinden sich GPS und GLONASS für eine präzise Ortung mit bis zu 3 Metern Genauigkeit. Herzstück ist der ausdauernde 5000 mAh Li-Po-Akku für Laufzeiten von bis zu 90 Tagen im 10-Sekunden-Modus oder 500 Tage im Standby. Wie sich der Meintal im Alltag schlägt und für wen sich die Anschaffung lohnt, zeigt unser Test.

Anschlüsse & Optik

Der Meintal GPS-Tracker ist rundum solide verarbeitet. Das Gehäuse aus mattem Kunststoff ist unempfindlich gegen Fingerabdrücke und Kratzer. Dank IP67 ist der Tracker wasser- und staubdicht. Die kompakten Maße von 21 × 57 × 120 mm und 160 g machen ihn recht handlich.

Auf der Vorderseite sitzt ein Gummiknopf zum Auslösen des SOS-Alarms und Speichern von Wegpunkten. Eine Status-LED informiert über Akkustand und GPS-Empfang.

Einziger Kritikpunkt ist der veraltete Micro-USB-Anschluss zum Laden des Akkus.

Verbindung & App

Zur Inbetriebnahme des Meintal-Trackers muss zunächst über die Webseite ein Account erstellt werden. Dort gibt man die Seriennummer des Geräts und falls vorhanden einen Gutscheincode ein. Es dauert dann etwa eine Stunde, bis der Tracker aktiviert und einsatzbereit ist.

Das GPS-Tracking erfolgt wahlweise im 10-Sekunden-, 1-Minuten- oder 5-Minuten-Intervall. Im Test wählten wir den 10-Sekunden-Takt für eine nahezu Echtzeit-Ortung. Die aufgezeichneten Standortdaten lassen sich in der App unter „Verlauf“ auf einer Karte anzeigen. Sehr praktisch ist, dass man dort auch rückwirkend viele Details wie Akkustand, Temperatur und Geschwindigkeit als Grafik und Zahlenwerte abrufen kann, teilweise in übersichtlichen Graphen.

Die erfassten Standorte sind selbst bei Autofahrten auf der Bundesstraße sehr genau. Wir beobachteten nur minimale Ungenauigkeiten von unter 10 Metern. Auch zu Fuß werden die Positionen zuverlässig getrackt. Lediglich im Zug gab es wegen der metallbedampften Scheiben kaum brauchbaren GPS-Empfang.

Über die App lässt sich der aktuelle Standort jederzeit unter „Karte“ abrufen. In der Tracker-Übersicht sieht man zudem den Ort mit Straßenname und den Akkustand.

Zusätzliche Funktionen wie ein SOS-Alarm per Knopfdruck, ein Guard-Mode mit Benachrichtigung bei Bewegung oder Geofences zum Überwachen von Bereichen runden das Angebot ab.

Praxistest

Im Praxistest überzeugt der Prothelis Meintal mit sehr präzisen Ortungsdaten, egal ob im Auto, zu Fuß oder auf dem Fahrrad. Dank GPS und GLONASS werden die Positionen auf bis zu 3 Meter genau bestimmt.

Nur im Zug stößt der GPS-Empfang an seine Grenzen. Durch die metallbedampften Scheiben ist hier kaum eine brauchbare Ortung möglich – wie bei allen Modellen.

Die Akkulaufzeit von bis zu 90 Tagen im 10-Sekunden-Modus kann sich sehen lassen. Damit eignet sich der Meintal-Tracker auch für längere Einsätze, ohne ständig ans Ladegerät zu müssen. Im Standby sind sogar bis zu 500 Tage drin.

Preis

Für den Prothelis Meintal werden verschiedene Bezahlmodelle angeboten. Der Tracker kostet einmalig 130 Euro. Dazu kommt ein verpflichtendes Servicepaket als Abo oder Prepaid-Variante.

Das Abo gibt es für 12 Monate zu 4,99 Euro pro Monat. Es verlängert sich danach automatisch um jeweils einen weiteren Monat.

Alternativ ist ein Prepaid-Modell für 1 Monat zu 6,99 Euro oder 12 Monate zu 59,88 Euro (entspricht 4,99 Euro/Monat) buchbar. Nach Ablauf muss dann ein neues Servicepaket gebucht werden.

Beim Rundum-sorglos-Paket sind Tracker und 12 Monate Service inklusive. Es kostet 16,49 Euro monatlich. Nach 12 Monaten gehört einem der Tracker. Das Servicepaket läuft für 6,99 Euro pro Monat weiter.

Fazit

Der Prothelis Meintal ist ein zuverlässiger und vielseitiger GPS-Tracker, der im Test mit präziser Ortung, langer Akkulaufzeit und praktischen Zusatzfunktionen überzeugt. Dank des robusten, wasserdichten Gehäuses ist er für viele Einsatzzwecke geeignet.

Die Bedienung über App und Webseite ist intuitiv. Die Analysemöglichkeiten sind umfangreich. Einzige Kritikpunkte sind das verpflichtende Abo-Modell und der veraltete Micro-USB-Anschluss.

Insgesamt ist der Meintal-Tracker aber eine klare Empfehlung für alle, die Wert auf eine zuverlässige und genaue GPS-Ortung mit langer Akkulaufzeit legen. Wenn man mit den Folgekosten für das Abo leben kann, bekommt man einen rundum gelungenen GPS-Tracker.

Winnes TK 905

GPS-Tracker ohne Abo-Zwang: Winnes TK 905 im Test

Der Winnes TK 905 ist ein GPS-Tracker mit optionalem 4G-Modul. Im Test punktet er mit Flexibilität bei der SIM-Karte. Wir zeigen, ob das Nachteile birgt.

VORTEILE

  • flexibel durch freie SIM-Karten-Wahl
  • robustes, wasserdichtes Gehäuse
  • starke Magneten zur Befestigung
  • ausdauernder 5000-mAh-Akku
  • faire Preisgestaltung

NACHTEILE

  • Schwächen bei der Genauigkeit
  • Micro-USB-Anschluss
  • billig wirkende App mit Übersetzungsfehlern
  • 2G-Version bald überholt

GPS-Tracker ohne Abo-Zwang: Winnes TK 905 im Test

Der Winnes TK 905 ist ein GPS-Tracker mit optionalem 4G-Modul. Im Test punktet er mit Flexibilität bei der SIM-Karte. Wir zeigen, ob das Nachteile birgt.

Mit dem TK 905 bietet der Hersteller Winnes gleich zwei Versionen an – eine mit 2G und eine mit 4G. Der größte Pluspunkt ist die Wahlfreiheit bei der SIM-Karte. Anders als viele Konkurrenten setzt Winnes nicht auf ein fest integriertes Mobilfunk-Modul mit Abo-Zwang. Stattdessen kann der Nutzer eine beliebige Nano-SIM einlegen und den Anbieter frei wählen. Das spart auf Dauer Kosten und erhöht die Flexibilität. Wir haben den Tracker mit 2G-Modul getestet und verraten, für wen sich der Kauf lohnt.

Anschlüsse & Verarbeitung

Optisch macht der Winnes TK 905 eine solide Figur. Das kompakte schwarze Gehäuse ist robust verarbeitet und dank starker Magneten problemlos am Fahrzeug zu befestigen. Mit Schutzklasse IP65 ist der Tracker auch gegen Spritzwasser und Staub gewappnet – perfekt für den rauen Einsatz im Automobil-Bereich.

Einen Schwachpunkt gibt es aber: Zum Laden setzt Winnes wie so viele Hersteller auf einen veralteten Micro-USB-Anschluss. Hier wäre ein zeitgemäßer USB-C-Port wünschenswert gewesen. Immerhin hält der üppige 5000-mAh-Akku sehr lange durch. Im Standby sind laut Hersteller bis zu 90 Tage drin, im normalen Einsatz immer noch 7 bis 15 Tage.

Verbindung & App

Die Achillesferse des Winnes TK 905 ist die zugehörige App. Sowohl optisch als auch bei der Bedienung wirkt sie altbacken und wenig intuitiv. Auch die deutsche Übersetzung hapert an vielen Stellen und die billig wirkende Optik schmälert die Benutzerfreundlichkeit. Immerhin sind aber alle Kernfunktionen wie Live-Tracking, Geofencing und Routenaufzeichnung zuverlässig nutzbar. Auch die Alarmfunktionen bei Erschütterung und Verlassen eines definierten Bereichs funktionierten im Test tadellos. Insgesamt trübt die App-Qualität den sonst ordentlichen Eindruck. Hat man diese Hürde aber gemeistert, sind die Kernfunktionen wie Live-Tracking und Geofencing recht zuverlässig nutzbar.

Technisch setzt der TK 905 auf GPS zur Positionsbestimmung und GSM-Mobilfunk zur Datenübertragung. In der von uns getesteten Basis-Version kommt 2G zum Einsatz, optional gibt es auch eine Variante mit 4G. Gerade mit Blick auf die Abschaltung von 2G in den nächsten Jahren empfehlen wir direkt zur 4G-Version zu greifen.

Praktisch: Dank des Einsatzes einer Standard-Nano-SIM ist man bei der Wahl des Mobilfunk-Anbieters vollkommen frei. Einfach SIM-Karte einlegen, APN einstellen und der Tracker ist einsatzbereit – ein Abo beim Hersteller ist nicht nötig. Das spart Kosten und erhöht die Flexibilität, gerade bei Fahrten ins Ausland.

Praxistest

Im Praxistest zeigt der Winnes TK 905 Licht und Schatten. Positiv: Die Einrichtung gelingt dank Anleitung trotz suboptimaler App recht zügig. Auch die Befestigung am Fahrzeug ist dank der starken Magnete kinderleicht. Enttäuschend ist hingegen die Genauigkeit. Im Test lagen die aufgezeichneten Routen oft deutlich neben der tatsächlich gefahrenen Strecke. Gerade auf längeren Fahrten summieren sich die Abweichungen, sodass der aufgezeichnete Track teils erheblich von der Realität abweicht. Hier schneiden Konkurrenten wie der Salind 11 4G besser ab.

Preis

Mit einem Preis von rund 51 Euro für die 2G-Version ist der Winnes TK 905 ein faires Angebot im Einstiegssegment. Wer die 4G-Variante bevorzugt, muss rund 30 Euro mehr investieren. Dafür entfallen aber die Abo-Gebühren, die bei vielen Konkurrenzprodukten anfallen. Unter dem Strich bleibt der TK 905 damit eine preiswerte Wahl für Gelegenheitsnutzer.

Fazit

Der Winnes TK 905 ist ein grundsolider GPS-Tracker, der hauptsächlich mit seinem flexiblen SIM-Karten-Konzept und dem günstigen Preis punktet. Die Verarbeitungsqualität geht in Ordnung, die Akkulaufzeit überzeugt. Abstriche muss man hingegen bei der Genauigkeit machen. Auch die zugehörige App hinterlässt einen eher billigen Eindruck und glänzt mit teils skurrilen Übersetzungen. Immerhin: Die Kernfunktionen wie Echtzeit-Tracking und Geofencing sind an Bord.

Letztlich eignet sich der TK 905 damit für preisbewusste Nutzer, die gelegentlich die Position ihres Autos oder von Wertgegenständen überwachen wollen. Wer hingegen eine präzise Routenaufzeichnung und eine komfortable Bedienung erwartet, sollte zu einem hochwertigeren Modell greifen. Empfehlenswert ist in jedem Fall nur die 4G-Version, um für die Zukunft gerüstet zu sein. Insgesamt haben Konkurrenten wie der Salind 11 jedoch die Nase vorn.

Paj GPS Allround Finder 4G

GPS-Tracker für Auto & Co. unter 70 Euro: Paj GPS Allround Finder 4G im Test

Der Paj GPS Allround Finder 4G verspricht zuverlässiges Tracking für vielfältige Einsatzzwecke. Wir haben den GPS-Tracker ausführlich getestet und zeigen, was er kann.

VORTEILE

  • kompaktes, leichtes Gehäuse
  • lange Akkulaufzeit
  • verschiedene Alarmfunktionen

NACHTEILE

  • kratzempfindliche Oberfläche
  • kein Befestigungsmagnet
  • Genauigkeit teils mäßig

GPS-Tracker für Auto & Co. unter 70 Euro: Paj GPS Allround Finder 4G im Test

Der Paj GPS Allround Finder 4G verspricht zuverlässiges Tracking für vielfältige Einsatzzwecke. Wir haben den GPS-Tracker ausführlich getestet und zeigen, was er kann.

Ob Fahrrad, Motorrad, Gepäck oder sogar Tiere – der Paj GPS Allround Finder 4G soll dank kompaktem Format, 4G-Verbindung und langer Akkulaufzeit ein treuer Begleiter für allerlei Tracking-Aufgaben sein. Der GPS-Tracker bietet Live-Ortung, verschiedene Alarmfunktionen und eine Genauigkeit von bis zu 5 Metern. Dank IP64-Zertifizierung ist er außerdem gegen Spritzwasser geschützt.

Im Test wollten wir herausfinden, wie gut sich der Tracker im Alltag schlägt. Kann er die versprochene Präzision und Zuverlässigkeit einhalten? Wie sieht es mit Einrichtung und Bedienung aus? Und rechtfertigt die Leistung einen Kauf? Antworten liefert unser ausführlicher Testbericht.

Anschlüsse & Verarbeitung

Der GPS Allround Finder 4G kommt in einem schlichten schwarzen Kunststoffgehäuse, das mit Abmessungen von 6,3 × 2,3 × 10,6 cm recht kompakt ausfällt. Mit 170 g bringt er ein solides, aber nicht zu schweres Gewicht auf die Waage. Die Verarbeitung geht in Ordnung, wenngleich die spiegelnde Oberfläche leider sehr kratzempfindlich ist.

Eine Status-LED informiert über den Betriebszustand. Auf der Rückseite ist der Tracker mit Informationen zum Hersteller und der Modellbezeichnung versehen. Insgesamt wirkt der Paj GPS Allround Finder 4G zwar schlicht, aber zweckmäßig. Einen Magneten zur Befestigung sucht man vergebens, was die Flexibilität etwas einschränkt.

Verbindung & App

In puncto Konnektivität setzt der Paj-Tracker auf das 4G-Mobilfunknetz. Eine SIM-Karte ist fest integriert und nicht für den Nutzer zugänglich. GPS sorgt für eine Ortungsgenauigkeit von bis zu 5 Metern.

Die Einrichtung und Steuerung erfolgt über die GPS-App von Paj, die für iOS und Android verfügbar ist. Wir kennen sie bereits vom Paj-Power-Finder oder dem Salind 11 4G, sie ist in allen Fällen identisch von der Ansteuerung. Die Registrierung und Koppelung des Trackers geht einfach von der Hand. In der App lassen sich dann Einstellungen wie Tracking-Intervall, Alarmzonen und Benachrichtigungen konfigurieren.

Praktisch: Dank Live-Tracking kann man jederzeit den aktuellen Standort des Trackers verfolgen. Auch ein Geofence lässt sich definieren, bei dessen Verlassen man eine Nachricht erhält. Daneben gibt es einen Erschütterungsalarm, der sich etwa als Diebstahlsicherung für Fahrzeuge oder Gepäckstücke eignet.

Praxistest

Im Praxiseinsatz machte der Paj GPS Allround Finder 4G eine solide Figur, offenbarte aber auch kleine Schwächen. Die Ortung funktionierte zuverlässig, die Genauigkeit ließ jedoch gelegentlich zu wünschen übrig. Im Test lag der angezeigte Standort mehrfach deutlich neben der tatsächlichen Route. Für eine grobe Positionsbestimmung reicht es allemal, punktgenaues Tracking darf man aber nicht erwarten.

Erfreulich ist die lange Akkulaufzeit. Im Dauereinsatz sind laut Hersteller 5 bis 6 Tage drin, bei einer Stunde Tracking pro Tag bis zu 20 Tage. Das deckt sich mit unseren Erfahrungen. Für die meisten Anwendungen muss man sich jedenfalls nicht ständig ums Laden Gedanken machen. Dank IP64-Zertifizierung ist der Tracker auch gegen Spritzwasser geschützt und für den Outdoor-Einsatz gerüstet.

Preis

Mit 65 Euro ist der Preis des GPS Allround Finder 4G von Paj fair. Ähnliche Tracker kosten teils deutlich mehr.

Fazit

Der GPS Allround Finder 4G von Paj ist ein solider GPS-Tracker, der eine Vielzahl von Einsatzzwecken abdeckt. Die Einrichtung geht leicht von der Hand, die App bietet alle wichtigen Funktionen. Auch die Akkulaufzeit weiß zu gefallen. In der Praxis zeigten sich jedoch Schwächen bei der Genauigkeit, die Ortung wich öfter von der tatsächlichen Position ab.

Unter dem Strich ist der Paj GPS Allround Finder 4G eine solide Wahl, wenn man einen zuverlässigen Tracker mit 4G und langer Laufzeit sucht und kein Vermögen ausgeben möchte. Die höchste Präzision kann man sich bei dem günstigen Gerät aber nicht erwarten.

Invoxia GPS-Tracker

Handlich, mit einem Jahr Abo und moderner App: Invoxia GPS-Tracker im Test

Der kompakte Invoxia GPS-Tracker bringt eine integrierte SIM-Karte, GPS-Ortung und eine Akkulaufzeit von bis zu 3 Monaten mit. Wie sich der französische Tracker im Alltag schlägt, zeigt unser Test.

VORTEILE

  • kompaktes, robustes Gehäuse
  • einfache Einrichtung und Bedienung per App
  • Schutz gegen Spritzwasser und Staub

NACHTEILE

  • Micro-USB-Ladeanschluss nicht mehr zeitgemäß
  • Bluetooth-Näherungssuche unzuverlässig
  • Abo-Gebühren nach dem ersten Jahr

Handlich, mit einem Jahr Abo und moderner App: Invoxia GPS-Tracker im Test

Der kompakte Invoxia GPS-Tracker bringt eine integrierte SIM-Karte, GPS-Ortung und eine Akkulaufzeit von bis zu 3 Monaten mit. Wie sich der französische Tracker im Alltag schlägt, zeigt unser Test.

Der GPS-Tracker vom französischen Hersteller Invoxia ist kompakt wie ein Schokoriegel geformt und bringt eine integrierte SIM-Karte mit. Die App sieht modern aus und bietet Funktionen wie eine Annäherungssuche. Doch kann der kleine Tracker auch im Praxiseinsatz überzeugen? Das klären wir in diesem Testbericht.

Anschlüsse & Verarbeitung

Auf den ersten Blick erinnert der Invoxia-Tracker an einen flachen, länglichen Keks. Das Gehäuse aus schwarzem ABS-Kunststoff und eloxiertem Aluminium wirkt hochwertig und liegt dank geringem Gewicht von nur 27 g angenehm leicht in der Hand. Die Verarbeitung ist tadellos, alle Spaltmaße verlaufen gleichmäßig. Als Staubschutz dient die Zertifizierung nach IP33.

An einem Ende des Gehäuses befindet sich eine Halteschnur zum Befestigen an Taschen, Rucksäcken oder Schlüsselbunden. Auf der Vorderseite sind ein einzelner Taster sowie eine LED-Leuchte für Statusanzeigen zu finden. Der Ladeanschluss auf der Rückseite fällt leider etwas aus der Zeit: Statt modernem USB-C setzt Invoxia auf den veralteten Micro-USB-Standard. Immerhin liegt ein passendes Ladekabel bei.

Verbindung & App

Das Herzstück des Invoxia-Trackers ist die integrierte SIM-Karte. Sie ermöglicht eine Datenverbindung über das Mobilfunknetz, ohne dass man selbst einen Vertrag abschließen muss. Die Kosten für das mobile Abo sind im ersten Jahr bereits im Kaufpreis enthalten. Die Aktivierung erfolgt kinderleicht über die kostenlose Begleit-App für iOS und Android.

Die Invoxia-App führt verständlich durch die Einrichtung und ist insgesamt gut strukturiert. Menüpunkte und Grafiken wirken ansprechend modern gestaltet. Hauptfunktion ist die Ortung des Trackers auf einer Karte. Dafür greift er im Freien auf GPS-Satelliten zurück, in Gebäuden auf WLAN- und Mobilfunk-Triangulation.

In der App lässt sich einstellen, in welchem Intervall der Invoxia-Tracker seine Position übermitteln soll. Je häufiger, desto kürzer fällt zwar die Akkulaufzeit aus. Dafür ist die Ortung genauer. Maximal sind Standortupdates alle 5 Minuten möglich. Etwas versteckt findet sich zudem die Option, Sicherheitszonen einzurichten. Betritt oder verlässt der Tracker diesen Bereich, erhält man eine Benachrichtigung aufs Handy.

Einen echten Routenverlauf bietet die App über den Punkt „Zeitleiste“. Daneben gibt es in den Trackereinstellungen aber auch „Abstandsradar“, das aufgezeichnete Routenpunkte anzeigt. Dabei wird man an Google Maps weitergeleitet, das anhand der entsprechenden Koordinaten den Standort anzeigt.

Praxistest

Im Praxiseinsatz macht der Invoxia-Tracker eine gute Figur. Die Ortung per GPS funktioniert im Freien zuverlässig und präzise. Die Genauigkeit der Koordinaten war meist gut, die aufgezeichneten Punkte lagen sehr nah an der tatsächlichen Route. In Gebäuden helfen WLAN und LTE-Mobilfunk bei der Positionsbestimmung – sofern ein Netz verfügbar ist.

Zusätzlich bewirbt Invoxia eine Bluetooth-Näherungssuche. Sie soll den Tracker auf wenige Meter genau orten, wenn er sich in Bluetooth-Reichweite des Smartphones befindet. Im Test funktionierte das aber sehr unzuverlässig. Ein UWB-Chip wäre hier die bessere Lösung gewesen. Oft stimmte die angezeigte Distanz nicht und der Tracker wurde angezeigt, obwohl er viel weiter entfernt war.

Positiv überrascht die lange Akkulaufzeit bei der geringen Größe. Mit einer Ladung kommt der Tracker laut Invoxia bis zu 3 Monate aus. Im Test waren selbst nach mehreren Wochen intensiver Nutzung noch über 50 Prozent Restkapazität übrig. Der 300-mAh-Akku ist zwar für sich genommen nicht üppig, aber für die Kompaktheit recht ordentlich.

Preis

Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 129 Euro ist der Invoxia-Tracker sicher kein Schnäppchen. Dafür gibt es ein Jahr Mobilfunk-Abo gratis dazu. Ab dem 2. Jahr fallen dann Gebühren für die Datenverbindung an.

Fazit

Im Test entpuppt sich der Invoxia-Tracker als rundum gelungener GPS-Tracker für den Alltag. Er kombiniert kompakte Abmessungen mit präziser Ortung, einfacher Bedienung per App, durchdachten Funktionen und einer langen Akkulaufzeit. Dank integrierter SIM-Karte entfallen zudem lästige Mobilfunkverträge. Die Bluetooth-Näherungssuche ist zwar nicht praxistauglich, trübt den guten Gesamteindruck aber kaum. Schade ist der veraltete Micro-USB-Ladeanschluss.

Unter dem Strich ist der Invoxia-Tracker eine klare Empfehlung für alle, die einen zuverlässigen und unauffälligen Begleiter zum Orten von Gegenständen oder Personen suchen. Zum Preis von knapp 129 Euro bekommt man einen soliden Tracker mit durchdachten Features und einer vorbildlichen App. Einzige Kritikpunkte bleiben der Ladeanschluss und die Folgekosten fürs Abo. Dafür gibt es ein gut verarbeitetes Gerät mit langer Laufzeit und kinderleichter Bedienung.

Copenhagen Trackers Gemstone

Copenhagen Trackers Gemstone im Test: GPS-Tracker mit auswechselbarer Batterie

Der GPS-Tacker Copenhagen Trackers Gemstone hat einen langen Atem bei der Akkulaufzeit, ein langer Atem ist aber auch beim Preis nötig. Ob er den wert ist, zeigt sich im Test.

VORTEILE

  • Batterie wechselbar
  • einfache Montage
  • präzise Ortung

NACHTEILE

  • Abo für Zusatzfunktionen nötig
  • hoher Preis
  • Ersatzakku teuer
  • Kein Live-Tracking & Routenverfolgung ohne Abo

Copenhagen Trackers Gemstone im Test: GPS-Tracker mit auswechselbarer Batterie

Der GPS-Tacker Copenhagen Trackers Gemstone hat einen langen Atem bei der Akkulaufzeit, ein langer Atem ist aber auch beim Preis nötig. Ob er den wert ist, zeigt sich im Test.

Der Copenhagen Trackers Gemstone ist der Nachfolger des Cobblestone-GPS-Trackers und bringt einige wichtige Verbesserungen mit. Allen voran lässt sich jetzt endlich die Batterie selbst austauschen, wodurch der Tracker nicht mehr nach Ablauf des internen Akkus weggeworfen werden muss – willkommen im Jahr 2024. Laut Hersteller soll eine Batterieladung jetzt für bis zu 6 Jahre reichen. Wir haben uns den Gemstone genau angeschaut.

Anschlüsse & Verarbeitung

Der Gemstone ist mit 7,7 x 4,7 x 2,8 cm in der Standard-Version sehr kompakt und wiegt nur 84 Gramm. Damit passt er wirklich überall hin. Die Bike-Variante ist mit 7,7 x 4,7 x 5,7 cm etwas höher und mit 101 Gramm auch geringfügig schwerer, was dem integrierten Befestigungsmechanismus geschuldet ist. Dieser besteht aus einer robusten Halterung, die mit Sicherheitsschrauben am Fahrrad, E-Scooter oder Kinderwagen montiert wird. So sitzt der Tracker bombenfest und ist vor Diebstahl geschützt. Allerdings ist diese Art der Anbringung auch deutlich auffälliger als die flache Standard-Version, die mit einem ultrastarken Klebstoff an der gewünschten Stelle befestigt wird.

Copenhagen Trackers Gemstone: mit Fahrradhalterung

Copenhagen Trackers Gemstone: mit Fahrradhalterung heise bestenlisten

Die Verarbeitung ist in beiden Fällen hochwertig. Die Gehäuse bestehen aus robustem, widerstandsfähigem Kunststoff und sind nach IP68 wasserdicht. Somit übersteht der Gemstone auch widrige Witterungsbedingungen und härtere Einsätze unbeschadet. Anschlüsse gibt es keine, da der Tracker über eine integrierte SIM-Karte verfügt und nicht geladen werden muss. Stattdessen setzt er auf eine wechselbare Batterie. Positiv: Die SIM-Karte ist auf Lebenszeit kostenlos, für diese fallen also keine monatlichen Gebühren an.

Verbindung & App

Die Einrichtung des Gemstone erfolgt entweder per QR-Code oder Bluetooth und gestaltet sich sehr einfach. Die dazugehörige App „Cph Trackers“ für iOS und Android führt verständlich durch den Prozess. Zum Aktivieren muss man den Tracker dann noch im Freien schütteln (Ja, tatsächlich), damit er seinen Standort aktualisiert und „aufwacht“.

In der App sieht man dann den aktuellen Standort auf einer Karte. Über die Verlaufsfunktion lassen sich auch zurückliegende Positionen einsehen, allerdings nur als einzelne Koordinatenpunkte. Für eine vollständige Routenverfolgung muss man ein Abo abschließen. Die ermittelten Standorte sind dafür sehr präzise. Das Tracking-Profil steht standardmäßig auf der höchsten Stufe „Live“. Hier prüft der Gemstone alle 15 Minuten bei Bewegung seinen Standort, nach der letzten Bewegung noch für 15 Minuten.

Leider sind einige Funktionen wie die Innenraumverfolgung und ein detaillierter Verlauf nur mit einem kostenpflichtigen Abo zugänglich. Das ist umso ärgerlicher, als viele Konkurrenzprodukte diese Features standardmäßig und ohne Zusatzkosten bieten. Beim Gemstone muss man dafür 29 Euro pro Jahr oder 2,99 Euro monatlich zusätzlich berappen. Gerade angesichts des ohnehin schon sehr hohen Kaufpreises ist das ein Ärgernis und wirkt wie eine versteckte Kostenfalle. Die Kosten des Abos konnten wir überdies im Test nur nach Aktivierung des Trackers einsehen, auf der Produktseite schweigt der Hersteller dazu. Hier wäre mehr Transparenz und Kundenfreundlichkeit wünschenswert. Immerhin sind die Grundfunktionen wie die Standortbestimmung und der begrenzte Verlauf kostenfrei nutzbar – laut Hersteller sogar lebenslang.

Praxistest

Im Praxistest macht der Gemstone eine gute Figur. Die Standortbestimmung funktioniert zuverlässig und genau. Auch die Reichweite der Verbindung ist sehr gut. Selbst in Gebäuden konnte der Tracker seinen Standort meist noch übermitteln.

Die Akkulaufzeit konnten wir aufgrund der kurzen Testdauer natürlich nicht überprüfen. Laut Hersteller soll eine Batterie aber für bis zu 6 Jahre reichen. Das wäre wirklich beeindruckend und würde den Tracker von der Konkurrenz abheben. Gut ist auf jeden Fall, dass man die Batterie bei Bedarf selbst tauschen kann. Ein Ersatzakku kostet ca. 40 Euro.

Preis

Der Copenhagen Trackers Gemstone ist mit einem Preis von 159 Euro für die Standard-Version und 150 Euro für die Bike-Variante mit Halterung kein Schnäppchen, sondern deutlich teurer als viele Konkurrenzmodelle. Doch damit nicht genug, für Funktionen wie die Innenraumverfolgung und einen detaillierten Verlauf muss man zusätzlich ein Abo abschließen. Das kostet nochmal 29 Euro pro Jahr oder 2,99 Euro im Monat. Diese Zusatzkosten sind angesichts des ohnehin schon hohen Preises schwer zu rechtfertigen, zumal viele andere Tracker diese Funktionen ohne Abo bieten. Auch der Ersatzakku ist mit rund 40 Euro recht teuer. Insgesamt bleibt der Gemstone damit ein Premium-Produkt für Nutzer, die bereit sind, für die Langlebigkeit und Präzision tiefer in die Tasche zu greifen. Preisbewusste Käufer finden aber sicher günstigere Alternativen.

Fazit

Der Copenhagen Trackers Gemstone ist ein sehr guter GPS-Tracker, wenn es um die langfristige Ortung von Fahrzeugen und Objekten geht. Die extrem lange Akkulaufzeit von bis zu 6 Jahren und der wechselbare Akku sind echte Alleinstellungsmerkmale. Auch die Präzision und Zuverlässigkeit wissen zu überzeugen.

Schade ist, dass einige Funktionen wie die Routenverfolgung ein kostenpflichtiges Abo erfordern. Bei einem Preis von 159 Euro bzw. 150 Euro für die Bike-Variante hätte man sich hier mehr erwartet. Für Funktionen, die andere ohne Abo liefern, ist das sehr viel Geld. Daher ist der Gemstone verglichen mit Konkurrenzprodukten nur für Fans der Bike-Variante empfehlenswert, andere bekommen bei anderen Herstellern mehr fürs Geld. Wer ganz ohne Zusatzkosten arbeiten will, greift etwa zum Onntrack Portable Pro+.

Monimoto 7 Plus

Monimoto 7 Plus im Test

Der Monimoto 7 Plus verspricht weltweite GPS-Ortung für Motorräder und Fahrzeuge. Was der Tracker für 129 Euro wirklich kann, zeigt unser Test.

VORTEILE

  • kompaktes Gehäuse
  • einfache Einrichtung
  • weltweite Ortung dank eSIM
  • Sabotageschutz durch Bewegungsalarm
  • bis zu 12 Monate Batterielebensdauer

NACHTEILE

  • für die Ausstattung hoher Anschaffungspreis von 129 Euro
  • zusätzliche Abo-Kosten von 39 Euro/Jahr
  • ungenaue Standortbestimmung
  • umständliche Alarmierung per Anruf
  • wenig Zusatzfunktionen

Monimoto 7 Plus im Test

Der Monimoto 7 Plus verspricht weltweite GPS-Ortung für Motorräder und Fahrzeuge. Was der Tracker für 129 Euro wirklich kann, zeigt unser Test.

Mit seiner kompakten Bauweise und robusten Wasserdichtigkeit nach IP65 eignet sich der Monimoto 7 Plus perfekt für Zweiräder, um diese vor Langfingern zu schützen. Dank weltweiter Ortung über eine integrierte eSIM verspricht der Hersteller, gestohlene Bikes schnell wiederzufinden. Doch hält der 129 Euro teure Tracker auch, was er verspricht? Wir haben das Gerät ausführlich getestet und verraten, wie präzise die Standortbestimmung funktioniert und was uns sonst noch positiv oder negativ aufgefallen ist.

Anschlüsse & Verarbeitung

Auf der Hardwareseite setzt der Monimoto 7 Plus auf ein schlichtes, aber robustes Kunststoffgehäuse. Mit Abmessungen von 94 x 61 x 19 mm und einem Gewicht von 95 g ist der Tracker erfreulich kompakt. Dank Schutzart IP65 ist das Gerät staubdicht und gegen Strahlwasser geschützt. Selbst eine gelegentliche Regenfahrt sollte ihm nichts ausmachen. Die Verarbeitung geht insgesamt in Ordnung, mehr aber auch nicht. Unterm Strich wirkt der Tracker etwas altbacken.

Auf Anschlüsse verzichtet der Monimoto 7 Plus komplett. Stattdessen kommuniziert er kabellos über GPS, GSM und Bluetooth. Einziges „Bedienelement“ ist eine Status-LED, die über Verbindung und Akkuladestand informiert. Apropos Akku: Einen internen Stromspeicher sucht man vergeblich. Der Tracker wird stattdessen von zwei AA-Batterien gespeist, die laut Hersteller bis zu 12 Monate durchhalten sollen.

Auf der Unterseite befinden sich zwei Ösen zur Montage. Im Lieferumfang sind passende Klett- und Kabelbinder enthalten, mit denen er sich am Motorrad befestigen lässt. Ebenfalls dabei: Ein kleiner Funkschlüssel, der dem Tracker signalisiert, dass alles in Ordnung ist, solange er in der Nähe ist. Entfernt man sich mit dem Schlüssel vom Fahrzeug, wechselt der Monimoto 7 Plus automatisch in den Alarm-Modus.

Verbindung & App

Die Einrichtung des Monimoto 7 Plus erfolgt über die zugehörige Smartphone-App. Der Prozess geht zwar schnell, doch wirkt die Anwendung veraltet und wenig intuitiv. Ist der Tracker verbunden, erhält man in unregelmäßigen Abständen Standort-Updates. Diese bestehen jedoch nur aus einem einzelnen Punkt auf der Karte, ein Bewegungsverlauf fehlt. Die Echtzeitortung erhöht lediglich die Häufigkeit der Positionsmeldungen, eine direkte Live-Ansicht wie bei der Konkurrenz ermöglicht sie nicht. Auch kann man keine Signaltöne auslösen, mit denen man einen in der Nähe befindlichen Tracker wenigstens hören könnte.

Dafür wurden wir im Test von Anrufen einer Nummer aus Vilnius (Litauen) überrascht, die uns informierten, dass der Monimoto sich bewegt habe und daher nun im Alarmmodus sei. Das passierte fast jedes Mal, wenn wir den Tracker nach einer kurzen Verweilzeit bewegten – auch wenn es nur wenige Meter innerhalb des Büros waren. Im ersten Moment kann der Anruf der ausländischen Nummer verunsichern, auf Dauer nervt es. Um die Anrufe zu vermeiden, muss man immer den mitgelieferten Schlüsselanhänger dabeihaben, welcher durch seine Anwesenheit dem Tracker mitteilt, dass er nicht verloren gegangen ist.

Praxistest

Im Praxiseinsatz offenbart der Monimoto 7 Plus seine größte Schwäche: die ungenaue Standortbestimmung. Selbst bei gutem GPS-Empfang weichen die übermittelten Koordinaten oft um mehrere hundert Meter vom tatsächlichen Standort ab. Im Test lagen einzelne Ergebnisse trotz GPS-Signal ganze 400 Meter daneben. Fällt das GPS ganz aus, ist die Abweichung noch größer. Immerhin sendet der Tracker zuverlässig einen Alarm, wenn er bewegt wird. Dieser erfolgt aber umständlich per Anruf statt über die App.

Preis

Mit einem Kaufpreis von 129 Euro ist der Monimoto 7 Plus kein Schnäppchen. Dazu kommen noch jährliche Abogebühren von 39 Euro für die Nutzung der verbauten eSIM. Zwar gewährt der Hersteller die ersten 3 Monate kostenfrei, danach wird es aber teuer. Gemessen an der gebotenen Leistung und dem überschaubaren Funktionsumfang ist das definitiv zu viel. Konkurrenten wie der PAJ GPS Allround Finder oder Invoxia GPS-Tracker bieten für weniger Geld mehr Funktionen und Präzision.

Fazit

Unterm Strich liegt der Monimoto 7 Plus bezüglich Ausstattung und App-Qualität deutlich hinter anderen Konkurrenzprodukten. Zwar punktet er mit kompakten Maßen und einfacher Einrichtung. Doch bei den wichtigen Kriterien wie Ortungsgenauigkeit, Funktionsumfang und Preis-Leistung enttäuscht der GPS-Tracker. Zu ungenau, zu umständlich, zu teuer – da helfen auch die gute Verarbeitung und Robustheit nicht. Wer einen zuverlässigen Diebstahlschutz für sein Motorrad oder Auto sucht, findet bessere Alternativen.

ZUSÄTZLICH GETESTET

Copenhagen Trackers Cobblestone

Copenhagen Trackers Cobblestone

GPS-Tracker Copenhagen Trackers Cobblestone im Test

Der Copenhagen Trackers Cobblestone ist ein beliebter GPS-Tracker mit kompaktem Gehäuse. Ob er zuverlässig ist und seinen Preis rechtfertigen kann, haben wir getestet.

VORTEILE

  • kompaktes, wasserdichtes Gehäuse
  • GPS-Genauigkeit akzeptabel
  • Einrichtung per App problemlos

NACHTEILE

  • Batterie fest verbaut
  • bei häufigem Tracking nur wenige Wochen Laufzeit
  • Premium-Funktionen nur mit kostenpflichtigem Abo
  • hoher Preis in Anbetracht der Einschränkungen

GPS-Tracker Copenhagen Trackers Cobblestone im Test

Der Copenhagen Trackers Cobblestone ist ein beliebter GPS-Tracker mit kompaktem Gehäuse. Ob er zuverlässig ist und seinen Preis rechtfertigen kann, haben wir getestet.

Der Cobblestone von Copenhagen Trackers ist einer der populärsten GPS-Tracker auf dem Markt. Viele Medien berichten regelmäßig über das kompakte Gerät, das mit einer extrem langen Akkulaufzeit von bis zu 4 Jahren beworben wird.

Er ist äußerst kompakt und leicht, zudem wasserdicht. Mit rund 100 Euro bei Aldi ist der Cobblestone noch einigermaßen günstig, manche Zusatzfunktionen gibt es aber nur mit Abo. Ob das Gesamtpaket überzeugt, zeigt unser Test.

Anschlüsse & Verarbeitung

Der Cobblestone kommt in einem kompakten, schwarzen Kunststoffgehäuse, das solide verarbeitet ist. Mit einer Größe von 6,4 x 6,4 x 2,3 cm passt er problemlos in jede Tasche. Dank des geringen Gewichts von nur 88 g und der IP67-Zertifizierung eignet sich der GPS-Tracker auch für den mobilen Outdoor-Einsatz. Für besonders raue Bedingungen bietet der Hersteller mit dem Cobblestone Pro eine stoßfeste und staubdichte Version an, die mit 150 g aber deutlich schwerer ist.

Auf der Oberseite prangt mittig das Copenhagen-Trackers-Logo. LEDs oder Tasten sucht man vergebens. Der Cobblestone ist auf maximale Schlichtheit getrimmt. Das spart zwar Energie, schränkt aber auch die Bedienbarkeit ein. Ohne Smartphone-App geht nichts.

Die Unterseite ist komplett plan, sodass sich der Tracker gut befestigen lässt. Im Lieferumfang sind doppelseitiges Klebeband und eine Halterung dabei. Eine Öse für ein Schloss oder eine Diebstahlsicherung fehlt hingegen.

Anders als die Konkurrenz setzt der Cobblestone auf eine fest verbaute Batterie, die man nicht selbst austauschen oder laden kann. Klar, praktisch, dass man so für eine gewisse Zeit nicht mehr laden muss. Copenhagen Trackers verspricht Laufzeiten von bis zu 4 Jahren, zumindest im Modus mit der geringsten Trackingfrequenz (1 Positionsmeldung pro Tag).

Allerdings ist das für viele Anwendungen deutlich zu wenig. Wer häufigere Updates benötigt, muss mit entsprechend kürzeren Laufzeiten rechnen. Bei maximaler Trackingfrequenz ist schon nach einigen Wochen Schluss.

Und genau da liegt das Problem: Ist der Akku einmal leer, hilft nur der Gang zum Hersteller. Copenhagen Trackers bietet zwar einen Akkutauschservice an, der ist aber umständlich und kostet zusätzlich. Man muss den Tracker einschicken und bleibt so erstmal eine Weile ohne Gerät. Die Kosten für den Akkutausch trägt der Kunde.

Aus Umweltsicht ist das bedenklich, zumal die meisten Konkurrenzgeräte mit handelsüblichen Batterien oder Akkus arbeiten, die man leicht selbst tauschen kann. Das mag zwar die Laufzeit verringern und häufigeres Laden erfordern, erhöht aber die Flexibilität und Langlebigkeit. Ein leeres Gerät geht also zurück zu Copenhagen Trackers oder in den Elektroschrott. Schade, denn nicht nur ist das besonders umständlich, sondern auch eine Ressourcenverschwendung. Noch dazu ist die Akkulaufzeit bei häufiger Standortaktualisierung mit unter vier Wochen wirklich unbrauchbar.

Verbindung & App

Die Einrichtung des Cobblestone erfolgt über die kostenlose Cph-App für iOS und Android. Für die Ortung setzt der Cobblestone auf GPS, GLONASS, Galileo und LTE. Ein Beschleunigungssensor registriert Bewegungen. Zum Einrichten muss man auch diesen GPS-Tracker von Copenhagen Trackers schütteln, damit er „aufwacht“ und die App ihn aufspüren kann.

Nach Befolgen der Anweisungen der App kann man aus fünf Trackingprofilen wählen, die sich in der Häufigkeit der Positionsermittlung unterscheiden. Der Modus „Höchste Batterielebensdauer“ meldet nur einmal täglich den Standort und soll bis zu vier Jahre durchhalten. Für die meisten Anwendungen dürfte das aber deutlich zu wenig sein.

Die Modi „Optimiert“ und „Oft“ bieten einen guten Kompromiss aus Akkulaufzeit und Trackinggenauigkeit. Copenhagen Trackers verspricht hier Laufzeiten von 6 Monaten bis 2 Jahren. Im Modus „Sehr oft“ sinkt die Akkulaufzeit laut Hersteller auf 3 bis 6 Monate. Wer den Cobblestone im Notfallmodus betreibt, muss schon nach wenigen Wochen mit einem leeren Akku rechnen.

Eine Anzeige der zurückgelegten Strecken bietet die Copenhagen-App nur mit einem kostenpflichtigen Premium-Abo (30 Euro/Jahr). Auch erweiterte Funktionen wie Geofencing oder zeitgesteuertes Tracking gibt es nur gegen Aufpreis. Ohne Abo zeigt die App lediglich die einzelnen Standorte auf einer Karte an.

Die kostenlose Version ist somit nur eingeschränkt nutzbar. Für die volle Funktionalität ist ein Abo praktisch Pflicht. Das ist gerade angesichts des stolzen Kaufpreises von rund 100 Euro enttäuschend. Hier wäre zumindest eine eingeschränkte, kostenlose Nutzungsdauer wünschenswert.

Praxistest

Im Praxistest hat der Cobblestone mit einer Akkulaufzeit von knapp 4 Wochen im Modus „Sehr oft“ (ca. 60 Meldungen/Tag) ganz ordentlich abgeschnitten. Die GPS-Genauigkeit war mit durchschnittlich 10 m bis 20 m Abweichung akzeptabel.

Auch die starke Einschränkung der kostenlosen App-Version trübt den Gesamteindruck. Für gelegentliches Live-Tracking oder zur Absicherung von Wertsachen mag der Cobblestone taugen. Wer mehr will, kommt um das Abo nicht herum. Angesichts der Einweg-Bauweise mit fest verbautem Akku ist der GPS-Tracker auf Dauer kein günstiges Vergnügen.

In unserem Test hat der Cobblestone zuverlässig getrackt und plausible Standortdaten geliefert. Allerdings waren selbst im Modus „Sehr oft“ die Abstände zwischen den einzelnen GPS-Punkten recht groß. Für eine lückenlose Aufzeichnung von Fahrtrouten ist der Cobblestone daher nur bedingt geeignet.

Preis

Der Cobblestone kostet im Onlineshop von Aldi rund 100 Euro. Verglichen mit anderen GPS-Trackern ist das ein recht günstiger Preis. Allerdings gibt es die volle Funktionalität nur mit einem Premium-Abo (30 Euro pro Jahr). Ohne Abo lassen sich lediglich einzelne Standorte abrufen.

Angesichts der fest verbauten Batterie, die nach einigen Jahren unweigerlich schlapp macht, relativiert sich der Preis. Auf lange Sicht ist der Cobblestone also kein echtes Schnäppchen, zumal die Abo-Kosten dauerhaft anfallen.

Fazit

Der Cobblestone punktet mit kompakten Maßen, Robustheit und einfacher Einrichtung. Die GPS-Genauigkeit ist akzeptabel, die Laufzeit bei geringer Trackingfrequenz gut.

Enttäuschend sind die fest verbaute Batterie und die Abo-Pflicht für Premiumfunktionen. Hier bieten Konkurrenten, wie Paj GPS bessere Gesamtpakete. Denn auf lange Sicht ist der Cobblestone aufgrund der Einweg-Bauweise kein Schnäppchen. Vor dem Kauf sollte man Vor- und Nachteile genau abwägen.

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