ESPN DeportesEn caso Josh Jacobs piden pruebas bajo reservaDaily MaverickSARDINE SQUEEZE: DFFE limits catches to 25% while fish die-off impact uncertainInquirerZubiri: Tesda centers in Bukidnon underutilized, used as goat pensThe Jerusalem Post'NAZA' director has nothing to come back to in Israel, People of Israel chair Ofer Winter saysESPNThe 76ers' four 'super-users' have a math problem to solveוואלהדיווח: ממשל טראמפ מקדם מכירת 40 אלף פצצות במשקל טון לישראל ב-2.8 מיליארד דולרColliderIt’s Officially the End of an Era for HBO’s 'The Last of Us'BBC Mundo"No soy cómplice": Ed Sheeran asegura que no fue su decisión apartar al rapero Macklemore de su gira tras sus palabras a favor de una "Palestina libre"Rolling StoneTrump Is Reportedly Sending Israel $2.8 Billion in Bombs. You’re Paying for ThemThe Hollywood ReporterJustice Department Sides With Paramount on Demand That States Post $1.88 Billion BondABC News (Australia)Sturt versus Norwood stirs up 1978 controversy ahead of SANFL finalPremium TimesLagos assembly approves N4.445trn 2026 budget reordering
The Daily Newsstand · Free, Always
Tuesday, September 15, 2026

Nachfolger der Jet-Shaheds: Russland soll schon die nächste Bedrohung in Arbeit haben

Translate

Nachfolger der Jet-ShahedsRussland soll schon die nächste Bedrohung in Arbeit haben

15.09.2026, 20:07 Uhr

615431329
Die ukrainische Luftabwehr fängt eine russische Drohne ab. (Foto: picture alliance/dpa/AP)

Die Ukraine ist derzeit noch dabei, ihre Abfangdrohnen auf die schnellen, jetgetriebenen Shahed-Drohnen anzupassen. Lösungen sind in Sicht, aber noch nicht großflächig im Einsatz. Und bald könnte schon das nächste Problem auf die Flugabwehr zukommen.

Die Ukraine stellt sich darauf ein, dass Russland bald verstärkt günstige Marschflugkörper mit einer Geschwindigkeit von 500 bis 750 Kilometern pro Stunde einsetzt. Diese wären damit noch schneller als die meisten jetgetriebenen Shahed-Drohnen, die derzeit für Kopfzerbrechen sorgen. Denn die Entwicklung von Abfangdrohnen für diesen Geschwindigkeitsbereich muss erst noch abgeschlossen werden. Oft werden deswegen ukrainische Kampfjets mit teuren Luft-Luft-Raketen eingesetzt, die dadurch Mangelware geworden sind.

Der Drohnenexperte Serhij "Flash" Beskrestnow sagte laut der Nachrichtenagentur Unian bei Radio NV, die günstigen russischen Marschflugkörper könnten innerhalb eines Jahres auftauchen. Die Russen wüssten, dass die Ukraine bald Abfangdrohnen gegen die jetgetriebenen Shahed-Drohnen haben werde, deswegen arbeiteten sie an der nächsten Entwicklung. "Dann funktionieren die neuen Abfangdrohnen nicht mehr, weil die Geschwindigkeit noch höher ist", so Beskrestnow.

Der Drohnenexperte geht davon aus, dass die Ukraine vor weiteren Herausforderungen steht. Die kleinen, günstigen Marschflugkörper sollen eine höhere Manövrierfähigkeit besitzen und sehr tief fliegen können. Das macht das Abfangen für die Flugabwehr schwerer.

"Wir haben jetzt fünf Monate"

Beskrestnow zufolge müsse die Ukraine eigene, kostengünstige Abwehrraketen entwickeln, um der Bedrohung etwas entgegenzusetzen. "Wir haben jetzt fünf Monate, vielleicht ein halbes Jahr, um solche Feststoffraketen zu entwickeln und zu bauen, die dieses Problem bekämpfen können", so Beskrestnow zu Radio NV.

Der Experte sagte weiter, dass die Russen laut Geheimdienstinformationen bereits eine hohe Zahl entsprechender Marschflugkörper in der Entwicklung hätten. Die Größenordnung soll mit der Zahl der jetgetriebenen Shahed-Drohnen vergleichbar sein.

Der Einsatz von Marschflugkörpern durch Russland bei Angriffen auf die Ukraine ist seit Jahren an der Tagesordnung. In der Regel handelt es sich dabei jedoch um teure Raketen, von denen bei größeren Luftangriffen ein paar wenige Dutzend eingesetzt werden. Die Ukraine verfügt über eine Vielzahl an Flugabwehrsystemen, um diese zu eliminieren. Die Abschussquote ist deswegen oft sehr hoch.

View the original on n-tv

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.