Sicherheitskontrolle – CT-Scanner sind am Flughafen Zürich ein Erfolgsfaktor

Seit drei Monaten wird am Flughafen Zürich das gesamte Handgepäck mit den neuen CT-Scannern kontrolliert. Die neuen Kontrollabläufe sind ein Erfolg. Dies gibt der Flughafen Zürich bekannt, nachdem erst im Dezember 2025 die ersten neuen Scanner eingeführt wurden.
Wie bei einer Computertomografie entstehen bei der Kontrolle dreidimensionale Bilder. Die Sicherheitsmitarbeitenden können das Gepäck am Bildschirm aus verschiedenen Perspektiven prüfen. Dieses Vorgehen macht den Betrieb effizienter.
Das macht die Sicherheitskontrollen komfortabler, aber auch effizienter.
Mit den neuen CT-Geräten sei der Durchsatz um bis zu 30 Prozent erhöht worden, erklärt Jasmin Bodmer-Breu, Mediensprecherin der Flughafen Zürich AG. «Das macht die Sicherheitskontrollen komfortabler, aber auch effizienter», sagt sie.
Die CT-Scanner lösen teilweise auch Mehraufwand aus. Gewisse Gegenstände würden aufgrund der Dichte vom Scanner nicht eindeutig erkannt werden oder als potenziell gefährlich eingestuft werden. Davon betroffen würden Jass- und Uno-Karten, oder doppelwandige Thermosflaschen sein, erklärt Bodmer-Breu. Bei diesen Gegenständen empfiehlt die Mediensprecherin, die Gegenstände aus dem Handgepäck zu nehmen, die Flasche auszuleeren und auch separat in die Wanne zu legen.
Technik allein verhindert Warteschlangen nicht
Allein durch die neuen CT-Scanner werden Warteschlangen nicht verhindert. Entscheidend ist auch genügend Personal am richtigen Ort, so der Flughafen Zürich. Reisende könnten jedoch mithelfen, Wartezeiten zu reduzieren. Der Flughafen hat dazu einen Zeitenberechner entwickelt.
«Wir haben auf unserer Webseite die Funktion «Flug finden». Die ist zuvorderst auf der Website und da erhält man für den eigenen Flug eine Empfehlung, wann man da sein sollte, erklärt die Mediensprecherin der Flughafen Zürich AG.
Zürich ist mit dieser Technik kein Einzelfall
CT-Scanner kommen an immer mehr Flughäfen zum Einsatz, doch Standard sind sie noch längst nicht. «Natürlich ist es mit Kosten verbunden und auch mit Aufwand, denn man muss das ja im laufenden Betrieb machen», erklärt Laura Frommberg, Chefredaktorin Aerotelegraph. Man könne nicht einfach den Flughafen für zwei Wochen schliessen und die neuen Anlagen einbauen.
«Das heisst, das hat man auch in Zürich gesehen, dass es erst einmal ein bisschen unangenehmer wird», so Frommberg. Schätzungsweise hat derzeit etwa jeder achte kommerzielle Flughafen mindestens eine CT-Kontrolllinie.
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