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Wednesday, October 21, 2026

heise+ | Von Gehirnscan zu Bild: Wie KI rekonstruiert, was Menschen gerade sehen

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Ein neues KI-Tool kann allein durch die Analyse von Gehirnscans erraten, was man gerade betrachtet. Darauf basierend erzeugt es dann das passende Bild mit bemerkenswerter Präzision. Es funktioniert auch umgekehrt: Das Tool kann die Gehirnaktivität einer Person anhand dessen vorhersagen, was sie gerade betrachtet.

Das Tool stammt von Michal Irani, sie hat es gemeinsam mit ihren Kollegen am Weizmann Institute for Science in Rehovot, Israel, entwickelt. Vorgestellt hat sie das „Universal brain encoder“ genannte Tool im vergangenen Monat auf der „Cognitive Computational Neuroscience“-Konferenz in New York. Der Encoder soll letztendlich mehr Aufschluss über die Funktionsweise des Gehirns geben. Die Hoffnung ist, dass er vielleicht dazu beitragen könnte, Menschen mit Locked-in-Syndrom bei der Kommunikation zu helfen oder es Wissenschaftlern zu ermöglichen, den Inhalt von Träumen nachzubilden.

Die Neuroethikerin Judy Illes von der University of British Columbia in Kanada, die nicht an der Forschung beteiligt war, bezeichnet die Arbeit als „großartig“. „Die Idee, [diesen Ansatz] therapeutisch einzusetzen, um Menschen mit neurologischen Erkrankungen zu helfen …, ist unglaublich spannend“, sagt sie.

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