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Friday, November 6, 2026

Euro Hockey Tour – Ein Neuling und ein Premierentorschütze

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Eishockeyspieler in roter Ausrüstung schiesst den Puck aufs Tor.
Legende: SCB-Verteidiger mit erstem Nati-Treffer Rodwin Dionicio. epa/kimmo brandt

«Freunde, Familie und Klubkollegen haben mir nach dem Spiel gratuliert, das war ein schöner Moment», sagt Rodwin Dionicio, nachdem er am Donnerstag seinen ersten Treffer im Nati-Dress erzielt hatte. Es blieb das einzige Tor aus Schweizer Sicht gegen den Gastgeber der Euro Hockey Tour Finnland. Diese gewannen die Neuauflage des WM-Finals 3:1.

Dionicio scheint sich aber generell wohl zu fühlen. Beim SCB spürt er das Vertrauen in seine Fähigkeiten. Jetzt möchte er auch in der Nati einen nächsten Schritt machen. Seit diesem Sommer ergänzt Dionicio sein Training auf dem Eisfeld auch mit mentalen Übungen.

Am aktuellen Turnier kommt dem 22-Jährigen entgegen, dass die Eisfläche kleiner ist. «Ich habe es gern, wenn es schneller zu- und hergeht», sagt Dionicio, der mehrere Jahre in Nordamerika spielte.

Premiere für Jamiro Reber

Während Dionicio schon auf 9 Nati-Einsätze kommt, hat sich Jamiro Reber zum ersten Mal das rot-weisse Dress der A-Nati übergezogen. «Es ist eine riesengrosse Ehre für mich und ich bin stolz hier zu sein», sagte der 20-Jährige einen Tag nach seiner Premiere.

Der Sprung von den Junioren in die A-Nationalmannschaft sei dabei kein einfacher gewesen. Vom Spielstil her musste er sich zwar nicht allzu sehr umgewöhnen. Doch das Niveau sei deutlich höher. «Die besten Spieler der Schweiz sind hier und ich freue mich sehr, jeden Tag von ihnen lernen zu können», sagt Reber.

Am Freitag genossen die Schweizer einen spielfreien Tag. Am Samstag kommt es dann zum Duell mit Schweden. Eine emotionale Affiche, nicht nur aus Schweizer Sicht, sondern vor allem auch aus Sicht von Reber. Der 20-Jährige hat die letzten drei Jahre in Schweden gespielt und versteht auch die Sprache ziemlich gut. «Vielleicht verstehe ich dann auch, was sie am Bully vorhaben», witzelt Reber.

  • Samstag, 13:30 Uhr, SRF zwei: Schweden – Schweiz
  • Sonntag, 13:30 Uhr, SRF zwei: Tschechien – Schweiz
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