Hollywoodstar in Zürich kaum wiederzuerkennen

Auftritt auf dem grünen Teppich
Hollywoodstar in Zürich kaum wiederzuerkennen
Auf dem Green Carpet beim Zurich Film Festival war die britische Schauspielerin Olivia Colman kaum wiederzuerkennen. Erstmals präsentierte sie sich mit langer grauer Mähne in der Öffentlichkeit.
Publiziert: 13:22 Uhr
Aktualisiert: vor 58 Minuten
- Olivia Colman zeigt neuen Look beim Zurich Film Festival 2026
- Ihr Film «Wicker» erzählt eine skurrile Liebesgeschichte mit Peter Dinklage
- 91 Prozent positive Kritiken für «Wicker» bei Rotten Tomatoes seit Januar
Olivia Colman (52) präsentierte beim 22. Zurich Film Festival gemeinsam mit Alexander Skarsgård (50) ihren neuen Film «Wicker». Dabei war die Schauspielerin auf dem grünen Teppich kaum wiederzuerkennen: Anstatt mit kurzen braunen erschien sie mit langen grauen Haaren.
Bei ihrem Auftritt strahlte Colman über das ganze Gesicht. Sie trug ein weisses Kleid mit kleinen Schleifen, dazu ein natürliches Make-up und roten Lippenstift. Für die Fans, die auf ein Autogramm warteten, nahm sie sich Zeit und lächelte mit ihnen in die Kameras.
Der Kontrast zu früheren Auftritten ist enorm. Zuletzt kannte man Colman mit einem brünetten Pixie-Cut, den sie auch in der Netflix-Neuverfilmung von «Stolz und Vorurteil» trägt. Einem Millionenpublikum ist sie zudem als Queen Elizabeth II. aus der Serie «The Crown» (2019-2020, 2023) vertraut. Für ihre Rolle als Queen Anne in «The Favourite – Intrigen und Irrsinn» (2018) gewann sie einen Oscar.
«Einfach traumhaft»
Ihr neuer Look kommt bei den Fans gut an, wie den Instagram-Posts des ZFF zu entnehmen ist. «Ich liebe die langen, grauen Haare!», «Die beste Frisur aller Zeiten, Olivia!!», «Super schön» oder «Ich fand sie mit ihren kurzen Haaren schon immer so schön, aber diese grauen Locken sind einfach traumhaft» sind nur einige der Kommentare, die ihren neuen Look loben.
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Eine Fischerin bestellt sich einen Ehemann
Mit «Wicker» bringt Colman nun einen Film auf die Leinwand, der schon mit seinem ersten Trailer im Juli viele Zuschauer ratlos zurückliess. Sie spielt darin eine einsame Fischerin, deren Liebesleben an ihrem hartnäckigen Fischgeruch scheitert. Aus Verzweiflung beauftragt sie den Korbflechter des Dorfes, gespielt von «Game of Thrones»-Star Peter Dinklage (57), ihr einen Ehemann aus Weide zu flechten.
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Einen Monat später ist das Werk fertig und erwacht zum Leben. Skarsgård verkörpert den geflochtenen Gatten, der so anziehend wirkt, dass die Frauen im Dorf vor Eifersucht kochen und die Männer ihn am liebsten loswerden würden. Im Trailer heiratet das ungleiche Paar sogar in einer Kapelle, dazu kommen einige freizügige Szenen. Beworben wird der Film als vulgär und frivol, aber zugleich überraschend herzerwärmend. Zum Ensemble gehören ausserdem Richard E. Grant, Phil Daniels und Elizabeth Debicki.
Als Vorlage diente die Kurzgeschichte «The Wicker Husband» von Ursula Wills. Colman selbst ist von dem Projekt restlos begeistert. «Ich glaube, es gehört zu meinen drei liebsten Drehbüchern, die ich je gelesen habe», zitiert die britische «Daily Mail» die Hauptdarstellerin.
Starke Kritiken nach Sundance
Bei der Kritik kommt die schräge Liebesgeschichte gut an. Seit seiner Premiere beim Sundance Film Festival im Januar steht «Wicker» auf dem Bewertungsportal Rotten Tomatoes bei 91 Prozent positiven Kritiken. In den USA startet der Film am 23. Oktober, in Grossbritannien eine Woche später.
In der Deutschschweiz läuft der Film erst ab 11. Februar 2027 in den Kinos.
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