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Saturday, October 24, 2026

Aicher fährt beim Weltcup-Auftakt in Sölden aufs Podium

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Emma Aicher hat beim Auftakt in den alpinen Ski-Weltcup 2026/27 mit einem Podiumsplatz im Riesenslalom aufhorchen lassen und ihre große Rivalin Mikaela Shiffrin hinter sich gelassen. Deren Landsfrau Paula Moltzan gewann den Thriller in Sölden.

Starker Auftakt in Sölden: Emma Aicher (re.) wird Dritte hinter Siegerin Paula Moltzan und Lara Colturi (li.)

Starker Auftakt in Sölden: Emma Aicher (re.) wird Dritte hinter Siegerin Paula Moltzan und Lara Colturi (li.) IMAGO/GEPA pictures

Paula Moltzan (USA) vor Lara Colturi (Albanien) und Emma Aicher vom Deutschen Ski-Verband. Mit diesem Podium hätten nicht allzu viele in Sölden gerechnet. Es ist Aichers bestes Ergebnis in ihrer bislang schwächsten Disziplin - ein herausragender Start für die DSV-Hoffnungsträgerin, die als heiße Anwärterin auf den Sieg im Gesamtweltcup gehandelt wird. Ihr bislang bestes Ergebnis erreichte sie in dieser Disziplin als Vierte im schwedischen Are im vergangenen März.

Ihre große Rivalin Mikaela Shiffrin verpasste ihren 111. Weltcup-Sieg beim Auftakt in die neue Saison und fiel im zweiten Durchgang des Riesenslaloms auf dem Rettenbachferner über Sölden bei schwierigen Bedingungen noch auf den siebten Rang zurück.

Die sechsmalige Gesamtweltcupsiegerin hatte angekündigt, diesen Winter weniger Rennen in ihrer Paradedisziplin Slalom zu bestreiten und ihren Fokus auf den Riesenslalom und den Super-G zu richten. Eine "Saison der Erkundung" nannte sie es.

Colturi verpasste den Sieg um eine Hundertstelsekunde, während Aicher (+0,51 Sekunden) im Finaldurchgang noch vom neunten Rang weit nach vorne fuhr. Für Moltzan war es der erste Weltcup-Sieg.

Premiere für Weidle-Winkelmann

Mit Lena Dürr als 22. und Speed-Spezialistin Kira Weidle-Winkelmann als 26. in ihrem erst zweiten Riesenslalom standen zwei weitere DSV-Frauen im Finaldurchgang der besten 30.

Die Österreicherin Julia Scheib, Vorjahressiegerin und beste Riesentorläuferin des vergangenen Winters, schied nach einem Sturz im ersten Durchgang aus - ein herber Stimmungsdämpfer für die 14.600 Zuschauer im Tiroler Wintersportort. Immerhin: Scheib stand nach kurzer Zeit selbstständig wieder auf den Beinen. "Die ersten Checks waren einmal positiv", sagte die Steirerin.

Der Start des Rennens hatte sich wegen notwendiger Arbeiten an der Strecke wegen nächtlichen Schneefalls um eine halbe Stunde verzögert.

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