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Monday, October 5, 2026

Vulkanismus in der Eifel: Da brodelt doch was

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Der Laacher See in der Eifel ist ein beliebtes Tourismusziel. Entstanden ist er nach einem Vulkanausbruch. Und der Vulkan ist weiter aktiv. Ein Ortsbesuch.

D as Wasser blubbert und brodelt. Nicht im Kochtopf, sondern in einer sogenannten Caldera, einem kesselförmigen Vulkankrater. Wir sind am Ostufer des Laacher Sees bei Glees in Rheinland-Pfalz. Dort sind die Blasen an der Wasseroberfläche nicht nur deutlich zu erkennen, man kann sie auch hören. Tritt man mit nackten Füßen auf den Grund, dann kitzelt das an der Fußsohle. Bei großen Blasen fühlt es sich schon fast wie eine kleine Massage an.

Da ist also einiger Druck dahinter, Druck, der aus dem Vulkan unter dem See kommt. Das sei der einzige Vulkansee in Deutschland, sagt die Geochemikerin Anna Jentsch vom Helmholtz-Zentrum für Geoforschung in Potsdam, an dem man dieses Phänomen beobachten könne. Durch sogenannte Gasaustrittspunkte, im Fachjargon Mofetten genannt, geraten Gase aus dem oberen Erdmantel an die Erdoberfläche. „Am Laacher See besteht dieses Gas zu 99 Prozent aus Kohlendioxid“, so Jentsch, die regelmäßig vor Ort ist, um die Gasaustritte zu untersuchen und Proben fürs Labor zu nehmen.

In der Eifel wird der Vulkanismus nicht durch das Aufeinandertreffen zweier Erdplatten verursacht, sondern durch aus dem Erdmantel aufsteigendes Magma. Der Laacher See ist nach dem Ulmener Maar der zweitjüngste Vulkan der Eifel. Warum er aber eine große Zahl an For­sche­r:in­nen der Vulkanologie, Geologie, Seismologie und anderen Naturwissenschaften aus dem In- und Ausland anzieht, liegt daran, dass der Vulkan sich regt. „Es gibt eine Menge von Anzeichen, dass der Laacher-See-Vulkan aktiv ist“, schreibt der Erdbebengeologe Klaus Reicherter von der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen der taz. „Da ist zum einen die messbare Hebung der Erdoberfläche in der näheren Umgebung. Dann sind da die Erdbeben, die sich recht tief ereignen.“ Tiefer jedenfalls als sonst in Deutschland normalerweise, und die anzeigen, „dass sich Schmelze nach oben bewegt“.

Dass der Vulkan Aktivitäten zeigt, bedeutet nicht, dass er regelmäßig ausbricht wie etwa der Ätna auf Sizilien. Einen Vulkan wie den des Laacher Sees bezeichnet die Wissenschaft als dormant volcano, der Vulkan schläft, wobei er sich sehr rege bewegt. Die Tiefenbeben sind zwar an der Oberfläche nicht zu spüren, aber sie treten vermehrt in sogenannten Schwärmen auf, also in einer Reihe von gleich mehreren Erdstößen. Ist das ein Zeichen, dass der Vulkan bald wieder erwachen wird?

Ein Nutznießer des Vulkans

Ansgar Hehenkamp kümmert diese Frage nicht. „Ich stehe dem Vulkan relativ neutral gegenüber“, sagt er. „Es ist schon faszinierend, dass das alles mal ein Berg war vor 13.000 Jahren, als er explodiert ist. Aber es ist halt ein See.“ Und Hehenkamps Arbeitsplatz. Seit 2007 hat der Fischer die 330 Hektar große Seefläche vom am See gelegenen Kloster Maria Laach gepachtet. Dreimal die Woche fährt er zum Fischen mit dem Boot hinaus, seine Spezialität sind Blaufelchen, die den See wegen seines kalten Wassers schätzen. Der See ist besonders tief und viel kälter als etwa die zahlreichen Maare in der nahe gelegenen Vulkaneifel.

Der Lacher-See-Vulkan

Der See

Der Laacher See im Landkreis Ahrweiler ist der größte See in Rheinland-Pfalz und verdankt sich einer gewaltigen vulkanischen Explosion vor etwa 13.000 Jahren, deren Auswirkungen Geo­lo­g:in­nen auf einem Gebiet von bis zu 100 Quadratkilometer um den Laacher See nachverfolgen können. Die durch den Einsturz der Magmakammer entstandene Caldera – ein besonders großer Vulkankrater – füllte sich mit Grundwasser, ein See entstand. Der lockt jedes Jahr Tausende Erholungssuchende und Ur­lau­be­r:in­nen an. Neben einem Campingplatz befinden sich im Vulkankrater ein Hotel sowie zwei Gaststätten.

Die Mönche

1093 wurde das Ufer des Laacher Sees von Mönchen besiedelt, die dort das Kloster Maria Laach gründeten, das heute eine wichtige Etappe für Pil­ge­r:in­nen ist und wegen seiner besonders schönen romanischen Kirchenarchitektur ein beliebtes Ziel für Tagestourist:innen.

Das Wirtschaften

Dank der vulkanischen Relikte entstand um den Laacher See eine Landschaft mit besonders fruchtbarem Boden, was schon die Mönche des Klosters zu schätzen wussten. Heute bringt der Laacher-See-Vulkan der Region vor allem durch Tourismus Geld. Zudem wird nach wie vor Bims abgebaut. Dieses Baumaterial zählt zu den Relikten, die der Vulkan bei seinem Ausbruch vor 13.000 Jahren hinterließ.

Ansgar Hehenkamp ist also ein Nutznießer des Vulkans. Kiloweise Felchen beschert er ihm, die ihm die Gastronomen in der Gegend gerne abnehmen – wegen seines festen, grätenarmen Fleisches gilt der Felchen als besondere Delikatesse. Hehenkamp liefert ihn als ganzen Fisch, im Filet oder geräuchert, auch Würstchen macht er daraus. „Den kriege ich immer los“, sagt er. Auch im Winter, wenn weniger Touristen kommen, um das berühmte romanische Kloster zu besichtigen, durch den dichten Wald um den See zu wandern oder am Ufer zu kampieren. Am Laacher See gibt es einen Campingplatz. Die Badestelle ist auch für Nichtcamper geöffnet und das Planschen im Vulkan beliebt. An heißen Sommertagen ist hier kaum ein Parkplatz zu bekommen.

Dass der Fischer auf seinem Arbeitsweg immer wieder an Mofetten vorbeikommt, von denen es auch in der Seemitte zahlreiche gibt, hat für ihn keine besondere Bedeutung. Daran ändert auch die in der Gegend bekannte Geschichte um den rätselhaften Tod von Jesuiten nichts. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde ein Haus direkt am See errichtet, das die Mönche zur Erholung nutzten und in dem sie auch übernachteten. Wiederholt ist es dabei vorgekommen, dass einer der jungen Männer morgens nicht mehr erwachte. Insgesamt zählte man acht solcher unerklärlichen Todesfälle.

Fast 200 Jahre später haben Wissenschaftler bei den Mofetten am ehemaligen Standort des abgerissenen Hauses eine besonders hohe Konzentration an CO2 festgestellt. Was den Verdacht erhärtet, dass die Mönche an dem Gas gestorben sind. Kohlendioxid ist schwerer als Luft, sammelt sich also in Bodennähe oder an der Seeoberfläche. Wenn davon viel auf einmal austritt und die Luftzirkulation gering ist, kann man daran ersticken, im Schlaf geschieht das ganz unscheinbar.

Natürlich weiß der Fischer auch um die Forscher:innen, die begonnen haben, die Gasaustritte systematisch zu untersuchen – er leiht ihnen seine Boote. Und mehrfach ist er auch schon Jour­na­lis­t:in­nen begegnet, die sich für die Mofetten interessieren. „Mich hat schon mal ein Journalist gefragt, ob ich mich deswegen schummrig fühle“, erzählt Ansgar Hehenkamp. „Das schon, aber das lag nicht am CO2.“ Es sei die Hitze, die ihm zusetze. Im Sommer müsse er nun sehr viel früher raus, in der Mittagszeit halte man es auf dem Boot oft nicht mehr aus. Überhaupt sei es – wenn überhaupt – der Klimawandel, der ihm Sorgen bereite.

„Man merkt mit der Zeit, dass sich die Winter verändert haben“, berichtet der Fischer. „Die Felchenlaichzeiten beginnen, wenn es anfängt kalt zu werden. Das hat sich in den letzten 15 Jahren um drei Wochen verschoben.“ Was für ihn bedeute, dass er erst später mit der Arbeit beginnen könne, denn er fische erst, wenn Nachwuchs ausgesetzt worden sei. Sollten die Winter noch wärmer werden, könnte es für die Kaltwasserart schwierig werden oder sogar ganz zu Ende gehen, so der Fischer. Dazu kommt der Wasserpegel, der wegen der dürren Sommer schon gesunken sei. Sinkt er weiter, wird auch das zu einer Erwärmung des Sees beitragen.

Auch Michael Ullenbruch sieht den sich deutlich bemerkbar machenden Klimawandel besorgniserregender als die Aktivitäten des Vulkans. Der Biolandwirt bestellt mit seiner Frau Jennifer Schneider 60 Hektar Ackerflächen rund um den See, auf weiteren 50 Hektar Weideland werden Rinder, Schweine und Hühner gehalten. „Aufgrund der starken Trockenheit mussten wir viel früher ernten“, sagt Michael Ullenbruch. „Mitte Juli waren wir schon fertig, da beginnt die Ernte sonst oft erst.“

Man versucht, das zu verdrängen und zu sagen, na ja, der hat jetzt so viele Jahre ruhig gehalten, warum soll er ausgerechnet zu meinen Lebzeiten ausbrechen?

Michael Ullenbruch, Landwirt am Laacher See

Dass von den Mofetten Gefahr für seine Tiere ausgehen könnte, fürchtet der Bauer nicht: „Die Weide ist groß, und die Tiere ziehen ja weiter.“ Beschäftigen würden den Bauern die Gasaustritte aus einem anderen Grund: „Ich habe mich gewundert, dass an zwei Stellen im Feld auf einmal das Wachstum nachgelassen hat.“ Einem Forscherteam, das gerade am See tätig war, habe er die kreisförmigen Stellen gezeigt. „Und die haben dann gemessen, dass auf dieser Fläche der CO2-Ausstoß relativ hoch ist.“ Wirklich problematisch sei für ihn jedoch nur, dass der hohe CO2-Gehalt im Boden das Wachstum von Brennnesseln befördere. „Mehr Brennnesseln heißt weniger Weidefläche. Und als Biobetrieb ist es besonders schwierig, die in den Griff zu bekommen“, so Ullenbruch.

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Der Landwirt kennt den Laacher See schon seit seiner Kindheit – er ist auf einem Hof im nahegelegenen Mendig groß geworden. Er liebte die Landschaft hier so sehr, dass er nach seiner Ausbildung unbedingt an den See wollte. Dass es sich hier um einen noch nicht erloschenen Vulkan handele, habe er erst als Jugendlicher realisiert. „Das wissen auch die wenigsten Besucher, dass der See aus einem Vulkan entstanden ist“, meint Ullenbruch. In einer Animation im Lava-Dome, dem Vulkanmusum in Mendig, hat er so eine gewaltige Vulkanexplosion erlebt, wie sie auch dem Laacher See vorausgegangen ist. „Das ist schon ein bisschen gruselig. Und wenn ich dann überlege, dass der Laacher See nochmal ausbrechen würde … Dann stellt sich mir die Frage, wie schnell oder wann bekommt man Bescheid, die Koffer zu packen“, sagt er. „Dann versucht man, das zu verdrängen und zu sagen, na ja, der hat jetzt so viele Jahre ruhig gehalten, warum soll er ausgerechnet zu meinen Lebzeiten ausbrechen?“

Wie gefährlich ist der Vulkan des Laacher Sees denn nun tatsächlich? Grund zur Panik gebe es nicht, da sind sich die Geologin Anna Jentsch und der Erdbebenexperte Klaus Reicherter einig. Zwar gebe es keinen Zweifel, dass sich die Magmakammer unter dem See wieder fülle, mit einer Explosion sei aber wohl erst in einem Zeitraum zwischen 3.000 und 10.000 Jahren zu rechnen, so Reicherter. „Wir Geologen denken da in anderen Zeitspannen“, sagt er. Für ihn sei es verständlich, dass die Leute Prioritäten bei Problemen setzten, die zeitlich mehr drängten, so wie etwa der Klimawandel. Der Laacher See gehört zum Kreis Ahrweiler, der bis heute mit den Folgen der Flut 2021 zu kämpfen hat. „Der Vulkan ist klar in der zweiten Reihe“, so Reicherter.

Forderung nach einem Observatorium

Die Forderung vieler Wis­sen­schaft­le­r:in­nen nach der Schaffung eines Vulkanobservatoriums – in Deutschland gibt es bisher keines – unterstützt der Aachener Professor jedoch trotzdem. Einmal, um der Expertise im Land die Möglichkeit zu geben, vor Ort zu forschen – bisher müssen Vul­kan­ex­per­t:in­nen nach Italien und andere Länder reisen. Vor allem aber sollte es zu den deutlich zunehmenden Aktivitäten des Laacher-See-Vulkans ein genaues Monitoring geben, auch im Sinne des Bevölkerungsschutzes. Eine Eruption sei ja nicht die einzige Gefahr, die von dem Vulkan ausgehe.

Womit man wieder bei den Mofetten wäre, die sich zwar im Wasser durch ihr lautes Blubbern bemerkbar machen, an Land jedoch meist völlig unbemerkt bleiben. „Wenn es eine Gefahr gibt, dann ist es das Gas, das CO2“, so Anna Jentsch, die nun schon drei Jahre mit den Gasaustritten am Laacher See beschäftigt ist. Bisher sei die CO2-Konzentration so gering, dass sich das Gas gut mit Luft vermische, es für den Menschen also völlig ungefährlich sei. „Eine zunehmende Aktivität des Vulkans könnte aber bedeuten, dass mehr CO2 in den See entgast, und auch an Land. Und wenn mehr Gas rauskommt, erhöht sich auch das Risiko einer Gaseruption. Das Kritische daran ist, dass das Gas weder sichtbar noch zu riechen ist.“ Denn das gehe nicht einher mit stärker dampfenden heißen Quellen und der Zunahme von Schwefelgeruch, wie das etwa auf den Phlegräischen Feldern in Pozzuoli bei Neapel der Fall sei. „Das ganze Gas wird auf einmal schlagartig entlassen aus diesem See und bildet eine Wolke, die sich im Kraterbereich niederlegt. Wenn Menschen da sind, könnten diese bei einer hohen CO2-Konzentration und -Menge einfach ersticken.“ Ein solches Szenario ist zwar sehr selten, eine solche Gaseruption, die sich 1986 am Nyos-See in Kamerun ereignete, zeigt jedoch das Ausmaß einer solchen Katastrophe: 1.746 Menschen starben.

Es sei wichtig, an dem See ein Monitoring einzurichten, so die Geologin weiter, ein Vulkanobservatorium halte sie für unbedingt notwendig. Denn meistens gebe es Vorboten wie eine Zunahme der Menge und Konzentration der Gase, erhöhte Erdbebenaktivität und anhaltende Hebung der Oberfläche. „Man könnte mit einem Ampelsystem arbeiten wie in anderen aktiven vulkanischen Gebieten weltweit“, sagt Jentsch. „Sollte die Warnstufe auf Orange umschalten, ist es Zeit zu gehen – besonders im Sommer, wenn der Laacher See gut besucht ist.“

Neben der Überwachung des Vulkans braucht es also auch einen Evakuierungsplan. Gibt es den vielleicht schon? Zumindest die Erdbeben werden ja bereits gemessen.

Nein, einen speziellen Plan in Sachen Vulkan gebe es nicht, sagt die Pressesprecherin des Kreises Ahrweiler auf Nachfrage der taz. Man habe aber einen allgemeinen Evakuierungsplan, der auch in diesem Fall greife.

Von der Möglichkeit einer Evakuierung aufgrund von Vulkanaktivitäten weiß der Manager des Campingplatzes, Rik Wagemans, nichts, und auch sonst hat ihn der Vulkan noch nicht beschäftigt. Er ist zwar schon auf die Mofetten aufmerksam gemacht worden, jedoch nur die im See.

Dass es auf seinem Platz ebenfalls welche geben könnte – Anna Jentsch zufolge ist davon sogar mit ziemlicher Sicherheit auszugehen –, war dem Manager noch nicht bekannt, allerdings ist er auch erst seit dieser Saison hier. So oder so sieht er die Lage recht entspannt: „Natürlich kann ich den Leuten sagen, was hier passiert“, sagt er, „aber die Natur kann ich nicht ändern. So sehe ich das.“ Wobei es ihn schon interessieren würde, wie es um die CO2-Konzentration auf dem Campinglatz bestellt ist, fügt Rik Wagemans noch hinzu. Schließlich betreffe ihn das ja auch selbst, er lebt in einer Wohnung am See.

Besorgte Bürgeranfragen zum Vulkan kommen bei dem Bürgermeister der Gemeinde Glees, zu der auch der Laacher See gehört, nicht an. „Wir leben schon immer mit dem Laacher See“, sagt Reiner Hürter. „Und wir leben gut damit, der Tourismus ist enorm wichtig für diese Region.“ So sind etwa im Jahr 2022 2,6 Millionen Tagesreisende gekommen, die meisten davon an den See. Sie tragen das Gros zu den rund 85 Millionen Euro Umsätzen im Tourismusgewerbe bei, die in diesem Jahr gemacht wurden.

Bis auf ein paar Anfragen, die von der Presse in diese Richtung kämen, kümmere den Vulkan niemanden, meint Bürgermeister Hürter. Und auch mit den beiden Gemeinden Wassernach und Nickenich, die ebenfalls an den See angrenzen und mit denen man sich zu touristischen Zwecken vernetzt habe, tausche er sich nicht über mögliche Gefahren des Vulkans aus.

„Da tut sich nichts“, ist Reiner Hürter überzeugt. „Der Vulkan ist friedlich und kontinuierlich in der Beobachtung, und da verlassen wir uns drauf. Dass, wenn mal wirklich was mehr würde, wir informiert würden.“

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