ESPN DeportesIsaac del Toro, quinto lugar del Mundial de CiclismoThe Jerusalem PostSmotrich, Strock demand Netanyahu reject new BoP Gaza plan, say it contradicts US-Israel agreementsESPNSchlittler gets Game 1 nod against Red Sox, with Fried and Cole to followDaily MaverickBill Gates joins calls for AI safeguards, including legislationRTP DesportoGonçalo Ramos marca o 2-1InquirerDENR calls for cleanup of disturbed areas at Sibuyan minen-tvDFB-Elf patzt in Nations League: Griechenland verdirbt Jürgen Klopp die HeimpremiereBillboardStella Lefty Parts Ways With Managementالشرقتصعيد جديد.. إسرائيل تنهي حصانة الدبلوماسيين الهولنديين في رام اللهANSA SportFigc: botta e risposta Ceferin-Buonfiglio, e arriva sponsor ItalPetroliХабрВсе (я надеюсь) способы работать с транзакциями в goDigital SpyLord of the Rings star announced for surprising new project
The Daily Newsstand · Free, Always
Sunday, September 27, 2026

Kritik an Israel bekräftigt: Linken-Chef will an der Seite jüdischer Menschen stehen

Translate

Kritik an Israel bekräftigtLinken-Chef will an der Seite jüdischer Menschen stehen

27.09.2026, 20:27 Uhr

621933685
Kritik an der israelischen Regierung "darf nicht mit antisemitischen Tönen vermischt werden", sagt Linken-Chef Pantisano. (Foto: picture alliance/dpa)

Die Linke wird aktuell von Teilen der politischen Konkurrenz in ihrer Gesamtheit als antisemitisch bezeichnet. Dagegen wehrt sich Parteichef Pantisano. Bei der Kritik an Israel müsse es Grenzen geben, räumt er ein. Seine Partei sei aber eine der wenigen, die die Verbrechen von Israels Regierung klar benenne.

Linken-Chef Luigi Pantisano ist Vorwürfen, seine Partei sei antisemitisch, entgegengetreten. Er weise dies "absolut" zurück, sagte Pantisano im ARD-"Bericht aus Berlin". "Wir stehen ganz klar an der Seite jüdischer Menschen und stehen auch für den Schutz jüdischen Lebens in Deutschland ein, in Berlin und überall anders." Zugleich traue sich die Linke als eine der wenigen öffentlich zu kritisieren, was in Israel passiere.

"Wir müssen als Linke klarmachen, dass Kritik an der rechtsextremen israelischen Regierung, die sehr wohl einen Genozid in Gaza verübt, nicht vermischt werden darf mit antisemitischen Tönen, und dass es da auch Grenzen gibt bei aller berechtigten Kritik, die stattfindet", sagte Pantisano. "Es wurden Zehntausende Kinder getötet in Palästina, und wir dürfen nicht vergessen, dass in Neukölln die größte oder eine der größten Gemeinschaften von PalästinenserInnen lebt."

Israel hat in der Vergangenheit wiederholt bestritten, einen Genozid zu begehen. Zahlreiche Menschenrechtsorganisationen und UN-Gremien bezeichnen das Vorgehen Israels im Gazastreifen allerdings als Völkermord. Zur Koalition von Regierungschef Benjamin Netanjahu gehören auch Parteien, die als rechtsextrem gelten.

Die Linke hatte vor einer Woche die Wahl zum Abgeordnetenhaus in Berlin gewonnen. Sie will mit Grünen und SPD über eine Regierungsbildung reden. Es wird bundesweit heftig über Antisemitismus bei der Linkspartei und Kontakte ins Clan-Milieu diskutiert. Wirbel verursachte eine Wahlparty der Linken in Neukölln, bei der ein umstrittener propalästinensischer Aktivist anwesend war.

Bei der Linken gibt es einen Dauerkonflikt über die Haltung zu Israel und zum Gaza-Krieg. So hatte der brandenburgische Antisemitismusbeauftragte Andreas Büttner im März seinen Austritt aus der Linken erklärt, nachdem sich der niedersächsische Landesverband in einem Antrag gegen den "heute real existierenden Zionismus" gewandt und der israelischen Regierung einen "Genozid" im Gazastreifen und ein System der "Apartheid" vorgehalten hatte. Menschenrechtsorganisationen werfen Israel seit Jahren die Einrichtung eines solchen Systems im besetzten Westjordanland vor, angetrieben durch die rechtswidrige Siedlungspolitik.

View the original on n-tv →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.