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Saturday, September 19, 2026

Top 5: Der beste GPS-Tracker für Hund & Katze im Test – Tractive ist Testsieger

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GPS-Tracker helfen beim Aufspüren entlaufener Haustiere und kosten zwischen 49 und 89 Euro. Wir haben die Haustier-Finder getestet und zeigen die fünf besten.

Wenn die Katze vom Freigang nicht nach Hause kommt, sind die Sorgen häufig groß. Das muss nicht sein. Denn wer sein Tier mit einem GPS-Tracker ausstattet, kann Tag und Nacht seinen Standort überwachen. Damit weiß der Nutzer zwar nicht, wie es dem Tier geht, aber er kann es bei Bedarf wenigstens finden.

Gegenüber den GPS-Trackern für Fahrrad, Auto & Co. (Bestenliste) sind die hier gezeigten Modelle insbesondere auf Kompaktheit ausgelegt. Alle verwenden dabei ein Abo. Außerdem bieten drei von fünf Produkten neben Live-Tracking und Aktivitätsaufzeichnung zusätzliche Ausstattung wie Vibration und Klingelton. Die kann man auch für Rückruftrainings mit dem Haustier nutzen.

Welcher ist der beste GPS-Tracker?

Testsieger dieser Bestenliste ist der Tractive GPS Dog 6 für 69 Euro. Er verbindet präzise GPS-Ortung, 14 Tage Akkulaufzeit und die umfangreichste App im Test, das Abo kostet je nach Laufzeit 6 bis 13 Euro pro Monat.

Technologiesieger ist der Mova Suretrack Pro für 89 Euro plus 96 Euro im Jahr: Er ist der einzige Tracker im Test, den man anrufen kann.

Den Titel des Preis-Leistungs-Siegers holt sich der Loco GPS L2 für 49 Euro – dazu ein monatlich kündbares Abo ab knapp 5 Euro und keine Funktion hinter einer Zusatzsperre.

Nachfolgend zeigen wir alle in dieser Bestenliste vertretenen Produkte über unseren Preisvergleich.

KURZÜBERSICHT

Tractive Dog 6

Der Tractive Dog 6 bietet eine deutlich verbesserte Akkulaufzeit von bis zu 14 Tagen und eine präzise Ortung – und damit alles, was man von einem modernen Haustier-Tracker erwarten kann. Besonders wertvoll ist das Community-Feature, mit dem sich teilnehmende Haustierbesitzer gegenseitig vor Gefahren in der Umgebung warnen können. Mit einem Preis von 69 Euro plus Abo-Gebühren ist der Tracker zwar nicht günstig, bietet aber ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis für die gebotene Funktionsvielfalt und Zuverlässigkeit.

VORTEILE

  • verbesserte Akkulaufzeit von bis zu 14 Tagen
  • präzise Ortung
  • vollständig wasserdicht (IP68)
  • Community-Features mit Gefahrenwarnungen
  • einfache, funktionsreiche App

NACHTEILE

  • Abo-Pflicht für die Nutzung
  • gelegentliche Ungenauigkeiten beim Standort
  • relativ hohe Gesamtkosten über die Nutzungsdauer

Mova Suretrack Pro

Der Suretrack Pro richtet sich an Halter, die mehr erwarten als einen Punkt auf der Karte. Neben der Ortung liefert er Anruffunktion und Sprachrückruf, zeichnet Gassirunden auf und protokolliert Fitnessdaten sowie Mahlzeiten. Den Zugriff teilt man ohne Begrenzung mit der Familie. Mit 36 g bleibt der Tracker leicht genug für Katzen und Hunde ab 3,5 kg, wobei diese Empfehlung vom Hersteller stammt. Wer dagegen nur eine simple Ortung sucht, zahlt hier drauf: 89 Euro einmalig plus mindestens 96 Euro an Abo pro Jahr summieren sich.

VORTEILE

  • Tracker per App anrufen, Umgebung hören und zurufen
  • übersichtliche App mit Gassiverlauf, Fitness- und Gesundheitsdaten
  • gute Ortungsgenauigkeit beim Spaziergang (5 bis 15 m)
  • transparentes Abo ohne verwirrende Stufen

NACHTEILE

  • Abo zwingend nötig, nur 30 Tage gratis
  • Laden nur per magnetischem Pogopin-Kabel
  • Akkulaufzeit schwächer

Loco GPS L2

Der Loco GPS L2 ist die unkomplizierte Wahl für Hundehalter, die keine Lust auf Tarifstufen haben. Für 49 Euro Anschaffung plus 5 bis 6,95 Euro im Monat gibt es den vollen Funktionsumfang, dazu 30 Tage kostenlose Nutzung zum Start. Die Intervalle lassen sich fein steuern – von einer Minute bis zum Tiefschlafmodus. Wer einen leichten, unauffälligen Tracker mit sauberer App und fairer Kostenstruktur sucht, liegt hier richtig.

VORTEILE

  • leicht mit 32 g
  • alle Funktionen in jedem Abo, monatlich kündbar
  • fein einstellbare Intervalle inklusive Gassi- und Tiefschlafmodus
  • gute Ortungsqualität und lange Akkulaufzeit
  • niedriger Anschaffungspreis

NACHTEILE

  • Laden nur mit dem mitgelieferten Magnetkabel
  • Kragenriemen wirken billig und wenig flexibel
  • SIM fest verbaut, Abo zwingend

Ratgeber

Warum GPS-Tracker?

Über 100.000 Haustiere gingen 2023 in Deutschland verloren, berichtet der Verein Tasso – die Tendenz ist weiter steigend. Dabei empfehlen die Autoren ganz klar, Haustiere zu chippen. So können sie dem Besitzer zugeordnet werden, wenn Dritte sie wiederfinden.

Wer wissen will, wo sich die Katze oder der Hund tagesaktuell herumtreibt, kommt mit einem RFID-Chip allerdings nicht weit. Dieser kann zwar auf nächste Distanz ausgelesen werden, er sendet allerdings keine Daten an den Besitzer.

Hier bieten sich GPS-Tracker als Alternative an. Sie funktionieren dank Anbindung ans Mobilfunknetz auch auf große Distanz. Sie zeigen jederzeit, wo sich das Haustier befindet und schlagen Alarm, wenn es einen vorher festgelegten Radius ums Eigenheim verlässt. Über dieses sogenannte Geofencing richten Nutzer Zonen ein. Verlässt das Tier einen solchen Bereich, warnt eine App den Besitzer, wenn sich etwa die Katze nahe einer Autobahn befindet oder der Hund ausbüxt und sich im Nachbargarten mit der läufigen Hündin vergnügt.

Neben der reinen Ortung liefern moderne Geräte Daten zu Gesundheit und Wohlbefinden. Der Tractive Dog 6 erfasst Aktivität, Schlaf und Vitalwerte und schickt Wochenberichte über das Wohlbefinden des Hundes. Gesundheitswarnungen melden Veränderungen bei Herz- und Atemfrequenz. Dieses Aktivitätstracking läuft mit geringem Akkuverbrauch im Hintergrund. Auffällige Werte ersetzen keine Diagnose, liefern aber einen Anhaltspunkt für den nächsten Besuch beim Tierarzt.

Wie funktioniert ein GPS-Tracker?

Ein GPS-Tracker ist ein elektronisches Gerät zur Standortbestimmung. Er empfängt Funksignale von Satelliten des Global Positioning Systems (GPS) und berechnet daraus seine Position. Für eine 3D-Position (inkl. Höhe) sind vier Satelliten nötig, drei reichen nur für eine 2D-Näherung – dann funktioniert die Ortung weltweit. Moderne Geräte nutzen mehrere Satellitensysteme, nicht nur GPS: Der Tractive Dog 6 greift zusätzlich auf Glonass und Galileo zurück, der Prothelis Area auf Glonass.

Den ermittelten Standort schickt der Tracker anschließend über das Mobilfunknetz an die App. Dafür steckt in jedem Gerät eine SIM-Karte oder eSIM. Die Stromversorgung übernimmt ein Akku; bei fest verbauten Fahrzeug-Trackern speist stattdessen die Fahrzeugbatterie das Gerät. Im Live-Tracking senden viele Modelle alle 30 Sekunden eine neue Position, der Loco GPS L2 im Live-Modus sogar alle fünf Sekunden.

Welche Reichweite hat ein GPS-Tracker?

Eine feste Reichweite wie bei Bluetooth-Findern gibt es nicht. Ein GPS-Tracker funktioniert überall dort, wo Mobilfunknetz vorhanden ist – theoretisch weltweit. Die Entfernung zwischen Tier und Halter spielt keine Rolle, entscheidend ist allein die Netzabdeckung am Standort des Tieres. Wie zuverlässig das in Deutschland funktioniert und welchen technischen Hintergrund die verwendeten SIM-Karten haben, klärt der Abschnitt zum Empfang.

Was kostet ein GPS-Tracker im Monat?

Die Geräte selbst kosten zwischen 45 und 89 Euro. Dazu kommt bei jedem Modell im Test ein Abo für die SIM-Karte. Beim Tractive Dog 6 liegen die monatlichen Nutzungskosten je nach Tarif und Laufzeit zwischen 6 und 13 Euro, beim Loco GPS L2 zwischen 5 und 6,95 Euro, bei Mova zwischen 6,11 und 9,90 Euro. Prothelis reicht von 4,99 bis 8,49 Euro, Weenect von 4,16 bis 14 Euro. Der Sweetspot liegt bei rund 5 bis 7 Euro pro Monat. Über drei Jahre summieren sich Anschaffung und Abonnement je nach Produkt auf 239 bis 375 Euro.

ModellKaufpreismonatlich kündbar1 Jahr2 Jahrelängere LaufzeitKosten über 3 Jahre*
Tractive Dog 6 (Basic)69 €13 €/Monat108 € (9 €/Monat)162 € (6,75 €/Monat)339 €
Tractive Dog 6 (Premium)69 €120 € (10 €/Monat)186 € (7,75 €/Monat)360 € / 5 Jahre (6 €/Monat)375 €
Mova Suretrack Pro89 €9,90 €/Monat96 € für 15 Monate (6,40 €/Monat)160 € (6,66 €/Monat)220 € / 3 Jahre (6,11 €/Monat)309 €
Loco GPS L249 €6,95 €/Monat69,95 € (5,83 €/Monat)119,95 € (5 €/Monat)239 €
Weenect XS45 €14 €/Monat90 € (7,50 €/Monat)120 € (5 €/Monat)250 € / 5 Jahre (4,16 €/Monat)255 €
Prothelis Area (Prepaid)69 €8,49 € einmalig71,88 € (5,99 €/Monat)119,76 € (4,99 €/Monat)261 €
Prothelis Area (Abo)69 €83,88 € (6,99 €/Monat)143,76 € (5,99 €/Monat)297 €

*Anschaffung plus günstigste Abo-Kombination über drei Jahre, von uns berechnet. Preise zum Zeitpunkt der Erhebung, Hersteller passen Tarife regelmäßig an.

Gibt es einen GPS-Tracker für Haustiere ohne Abo?

Jein – die Frage betrifft weniger die Technik als das Bezahlmodell. Jeder GPS-Tracker braucht eine eigene Mobilfunkverbindung, die zusätzliche Kosten verursacht. Offen ist nur, wer sie wann trägt. Entweder ist das Gerät günstig und der Halter zahlt monatlich ein Abo für die SIM-Karte, oder das Gerät kostet deutlich mehr und die Datenkosten stecken bereits im Kaufpreis. Abofreie Tracker gibt es also, sie sind in der Anschaffung aber teurer. Bei Trackern für Gegenstände ist dieses Modell verbreiteter als bei Haustier-Trackern.

Im Haustierbereich war Fressnapf der bekannteste abofreie Anbieter, das Unternehmen hat sein Angebot zum 31. Dezember 2025 eingestellt. Vereinzelt gibt es weiterhin abofreie Modelle am Markt, etwa von Pitpat – ein Testmuster lag uns bislang nicht vor, eine Bewertung können wir daher nicht abgeben. In unserem aktuellen Testfeld setzt jedes der fünf Geräte ein Abo voraus. Wer garantiert keine laufenden Kosten will, bleibt bei Bluetooth-Lösungen wie dem Apple Airtag – mit deutlich geringerer Reichweite.

Einrichtung und rechtlicher Hintergrund

Alle Produkte erfordern eine Anmeldung mit personenspezifischen Daten. Diese dürfen die Anbieter nach Telekommunikationsgesetz (TKG) § 172 erheben. Tractive und Prothelis wollen den vollen Namen, Anschrift und Geburtsdatum wissen.

GPS-Tracker sind ein hilfreiches Werkzeug, um Haustiere über größere Entfernungen zu orten. Sie sind durch eine eigenständige Mobilfunkverbindung deutlich flexibler und funktionieren auch in Gegenden, wo Airtags aufgrund fehlender Wo-ist-Geräte in der Umgebung keine Signale mehr weitergeben können. Das macht sie allerdings auch zu einem Gadget mit kriminellem Potenzial, da Menschen gegen ihren Willen durch einen untergejubelten Tracker verfolgt werden können. Solche Handlungen sind strafbar – daher konzentrieren wir uns in diesem Vergleichstest auf den primären Einsatzzweck am Tier.

Befestigung: Halsband, Geschirr und Gewicht

Die Befestigung entscheidet darüber, ob der Tracker am Tier bleibt. Alle Modelle im Test sitzen über Silikonriemen am Halsband, meist für Breiten bis 3 cm. Am Geschirr funktioniert das ebenfalls, solange der Riemen greift. Beim Tragen gilt: Das Gewicht sollte rund fünf Prozent des Körpergewichts nicht überschreiten. Für Katzen eignen sich nur die leichtesten Geräte – der Weenect XS wiegt 27 g und ist damit der leichteste GPS-Tracker im Test, der Loco GPS L2 bringt 32 g auf die Waage. Wichtig für Freigänger: ein Sicherheitshalsband mit Sollbruchstelle. Bleibt die Katze im Gebüsch hängen, öffnet sich das Halsband – der Tracker geht dabei allerdings verloren.

Chippen ersetzt den Tracker übrigens nicht – der implantierte Transponder hat keinen Sender. Ein GPS-Tracker muss außen am Tier sitzen.

GPS-Tracker für Fahrzeuge: Auto, Fahrrad & Co.

Die hier gezeigten GPS-Tracker zeichnen sich allen voran durch ihre Kompaktheit aus, schließlich möchte man einer zierlichen Katze keinen 300 g schweren Tracker auf den Rücken schnallen. Geht es aber an Einsatzgebiete, wie im Auto, am Fahrrad oder fürs Boot, dürfen die Tracker zugunsten einer deutlich erhöhten Akkulaufzeit auch größer sein.

Im Auto dient der Tracker vor allem als Diebstahlschutz und erhöht die Wiederbeschaffungsrate gestohlener Fahrzeuge. Flottenbetreiber nutzen die Daten zusätzlich zur Routenoptimierung von Firmenfahrzeugen. Entsprechende Geräte zeigen wir in der Top 10: Die besten GPS-Tracker für Fahrrad, Auto und Co. – mit & ohne Abo.

Weitere GPS-Tracker: Telekom & Co.

Auch die Mobilfunkanbieter selbst hatten in der Vergangenheit eigene GPS-Tracker im Sortiment. Vodafone, Telekom und o2 haben aber allesamt diese Produktsparte aufgegeben, noch verfügbare Restposten der Telekom werden ausverkauft, wie man uns auf Rückfrage mitteilt.

Ein Risiko dahingehend besteht bei eSIMs, die an eine Serviceleistung der Mobilfunkanbieter gekoppelt sind. Wir hatten in der Vergangenheit bereits einen Haustier-GPS-Tracker von Kippy, den wir nicht mehr nutzen können, da Vodafone den dafür verwendeten Mobilfunk-Service Smart Tech eingestellt hat (Artikel bei Golem).

Welche Nachteile hat ein GPS-Tracker?

Drei Punkte fallen im Test auf. Erstens die laufenden Kosten: In unserem Testfeld verlangt jedes Gerät ein Abo. Zweitens die Akkulaufzeit – sie schwankt je nach Nutzung stark. Der Tractive Dog 6 hält bis zu 14 Tage durch, der Mova Suretrack Pro im Dauerbetrieb nur zwei bis drei Tage. Drittens die Genauigkeit: Beim Gassigehen bleiben Loco GPS L2 und Mova innerhalb von 10 bis 15 m, im fahrenden Auto steigen die Abweichungen auf rund 70 m.

Alternative: Tracking per Apple Airtag

Eine beliebte Alternative ist das Haustier-Tracking mit einem Airtag und einem Halsband mit entsprechender Haltevorrichtung. Airtags (Testbericht) geben anonymisiert und verschlüsselt im Hintergrund ihren Standort an andere, in der Nähe befindliche iOS-Geräte an das Apple Wo-ist-Netzwerk. Sie können im Unterschied zum GPS-Tracker aber keine eigene Verbindung zum Internet aufbauen. Zusätzlich beherrschen sie Ultrabreitband (UWB, englisch für Ultra-Wideband) und Bluetooth Low Energy (BLE), dank dem lokal eine metergenaue Ortung möglich ist. So findet man selbst den verloren gegangenen Schlüssel in der Sofaritze.

Das können GPS-Tracker nicht leisten, die bei Weitem nicht so genau arbeiten. Als Sofaritzen-Tracker, wie der Apple Airtag, eignet sich diese Technologie folglich nicht. Was ist also besser, Airtag oder Tractive? Für Hunde und Freigängerkatzen der GPS-Tracker. Der Airtag braucht fremde iPhones in der Nähe – auf dem Feld, im Wald oder auf dem Land meldet er tagelang nichts. GPS-Tracker senden dafür keinen Verfolgungsalarm, im Gegensatz zu Airtags, die sich nach längerer Anwesenheit neben fremden Smartphones bei diesen zu erkennen geben: Für Haustiere nicht so relevant, als Diebstahlschutz hingegen schon – blöd nämlich, wenn der Tracker den Dieb vor sich selbst warnt.

Empfang: GPS und Mobilfunk

Damit ein GPS-Tracker sein Standortsignal weitergeben kann, muss er diese Daten per Mobilfunknetz versenden. Dieses kann ortsabhängig besser oder schlechter erreichbar sein, womit ein GPS-Tracker potenziell nicht überall senden kann: Denn ohne Mobilfunkempfang können GPS-Sender keine Standortdaten weitergeben, sodass man nicht erfährt, wo Haustier, Fahrrad oder andere Dinge sind.

Die SIM-Karte im Tracker ist dabei keine gewöhnliche. In den Geräten arbeiten in der Regel M2M-SIMs (Machine-to-Machine) oder eSIMs für IoT-Anwendungen. Sie unterscheiden sich grundlegend von Privatkundenverträgen: Statt an ein Netz gebunden zu sein, buchen sie sich per Multi-Netz-Roaming automatisch in das jeweils stärkste verfügbare Netz ein. Der Mova Suretrack Pro nutzt auf diesem Weg die Netze von über 390 Betreibern.

Verwaltet werden diese Karten zentral vom Hersteller, nicht vom Kunden – deshalb lassen sie sich auch nicht tauschen. Bei den meisten Modellen sitzt die SIM somit fest im Gerät. Aus denselben Tarifstrukturen erklären sich die abofreien Angebote: Einzelne Hersteller kaufen Datenvolumen im Großen ein oder betreiben ein eigenes Datennetz in Kooperation mit bestehenden Netzbetreibern und legen die Kosten auf den Kaufpreis um. Auf Nachfrage bestätigte uns etwa der Tracker-Anbieter Onntrack dieses Vorgehen für seine abonnementfreien Geräte.

Wie gut die Ortung funktioniert, hängt trotzdem vom lokalen Netz ab. Während in München der Empfang mit SIM-Karten aus dem O2-Telefonica-Netz gut ist, weist dieses in ländlichen Regionen mitunter Lücken auf. In den Netzen von Vodafone und Telekom ist die Abdeckung besser. Doch auch sie sind nicht perfekt, denn keines der Mobilfunknetze in Deutschland deckt hundert Prozent der Fläche ab, was insbesondere in weniger dicht besiedelten Gegenden der Fall ist. Wer wissen will, wie die Situation zu Hause ist, kann sich über die Netzabdeckungskarten der Anbieter einen Überblick verschaffen. Ebenso gibt es unabhängige Netztests von Online-Magazinen, die regelmäßig mit dem Auto durch Deutschland fahren und den Mobilfunkausbau testen.

Ein weiterer Faktor für den Empfang kann auch Wetter sein. Dies beeinflusst sowohl den Mobilfunkempfang als auch die GPS-Positionsbestimmung: Starke Regen- und Schneefälle schwächen das Signal ab. Auch weit entfernte Sonnenstürme können spürbaren Einfluss auf die Genauigkeit haben. Dann kann der Tracker seine Position nicht mehr bestimmen oder versucht dies über den verbundenen Mobilfunkmast. Die Standortbestimmung per Mobilfunknetz ist aber sehr ungenau.

Testverfahren: So testen wir GPS-Tracker

Jeder GPS-Tracker in dieser Bestenliste durchläuft denselben Parcours. Wichtig sind uns Ortungsqualität, Einrichtung, Funktionsumfang, Verarbeitung und Kosten – bewertet immer im Vergleich der Testgeräte untereinander. Für die Ortungsqualität tragen wir jedes Gerät zu Fuß, im Auto und im Zug mit uns und zeichnen den Standort durchgehend auf. Den Schwerpunkt legen wir dabei auf die Gassirunde, weil das der eigentliche Einsatzzweck ist. Entscheidend ist nicht der exakte Meterwert, sondern wie stark ein Modell im Vergleich zu den anderen Testgeräten von der echten Strecke abweicht.

Die Einrichtung nehmen wir so vor wie ein Käufer: mit der beiliegenden Anleitung und ohne Support. So zeigt sich, wie kompliziert der Weg vom Auspacken bis zum ersten Standort in der App ist. Beim Funktionsumfang schauen wir, welche Alarme, Verlaufsansichten und Einstellungen ein Tracker bietet und wie gut die App das umsetzt. Bei der Verarbeitung zählen Gehäuse, Schutzart, Ladeanschluss und das Halsband oder der Kragenriemen. Dazu kommt bei Haustier-Trackern das Gewicht: Was auf dem Halsband einer Katze sitzt, darf nicht drücken.

Beim Preis vergleichen wir grob, was ein Tracker für seinen Funktionsumfang kostet – Anschaffung und Abo zusammen betrachtet. Ein höherer Kaufpreis kann sich lohnen, wenn das Abo günstiger ausfällt oder alle Funktionen ohne Aufpreis enthalten sind. Am Ende zählt die Gesamtschau über drei Jahre.

Die Akkulaufzeit fließt nur eingeschränkt ein. Sie hängt fast vollständig von der Nutzung und dem eingestellten Sendeintervall ab. Wir testen deshalb im ungünstigsten Szenario: viel Live-Tracking, keine WLAN-Energiesparzone. Angaben über mehrere Wochen oder Monate lassen sich im Testzeitraum nicht prüfen – solche Werte kennzeichnen wir als Herstellerangabe.

Fazit

GPS-Tracker sollte sich jeder für sein Haustier anschaffen. Nicht nur helfen sie im Notfall beim Wiederfinden von Hund und Katze, sie sind auch praktisch, um die Gassi-Route nachverfolgen zu können oder mit dem Tier Rückrufkommandos per Signalton üben zu können. Noch dazu sind sie inzwischen so handlich und unscheinbar, dass sie getarnt am Halsband kaum auffallen. Preislich bewegen sich alle hier gezeigten Modelle deutlich unter 100 Euro, teils sogar unter 60 Euro.

Die wichtigste Erkenntnis aus dem Test: Der Preis entscheidet weniger als die Kostenstruktur. Testsieger Tractive Dog 6 bietet die beste Mischung aus 14 Tagen Akkulaufzeit, präziser Ortung, Gesundheitsdaten und Community-Warnungen. Der Mova Suretrack Pro punktet mit der Anruffunktion am Halsband, schwächelt aber bei der Laufzeit. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis liefert der Loco GPS L2 mit 49 Euro Kaufpreis und einem monatlich kündbaren Abo ohne Funktionssperren. Wer maximale Kompaktheit sucht, greift zum 27 g leichten Weenect XS – er ist der einzige Tracker im Test, der auch kleinen Katzen nicht auffällt. Der Prothelis Area ortet mit unter 5 m Abweichung am genauesten im Feld, funkt aber nur über 2G. Weil dieses Netz absehbar abgeschaltet wird, landet er trotz starker Messwerte auf dem letzten Platz.

Abofreie Alternativen sind in unserem Testfeld seit dem Rückzug von Fressnapf nicht mehr vertreten. Am Markt gibt es sie vereinzelt noch – ein Testmuster lag uns bislang nicht vor, eine Bewertung können wir daher nicht abgeben.

Folgende Artikel sind außerdem empfehlenswert:

BESTENLISTE

Der Tractive GPS Dog 6 verspricht präzise Ortung, lange Akkulaufzeit und nützliche Zusatzfunktionen für Hundebesitzer. Ob der Nachfolger des bisherigen Testsiegers überzeugen kann, zeigt unser Test.

VORTEILE

  • verbesserte Akkulaufzeit von bis zu 14 Tagen
  • präzise Ortung
  • vollständig wasserdicht (IP68)
  • Community-Features mit Gefahrenwarnungen
  • einfache, funktionsreiche App

NACHTEILE

  • Abo-Pflicht für die Nutzung
  • gelegentliche Ungenauigkeiten beim Standort
  • relativ hohe Gesamtkosten über die Nutzungsdauer

Der Tractive GPS Dog 6 verspricht präzise Ortung, lange Akkulaufzeit und nützliche Zusatzfunktionen für Hundebesitzer. Ob der Nachfolger des bisherigen Testsiegers überzeugen kann, zeigt unser Test.

Der österreichische Hersteller Tractive hat mit seinem GPS-Tracker Dog 4 bereits einen Testsieger in unserem Vergleich platziert. Mit dem neuen Tractive Dog 6 – die Zahl 5 wird übersprungen – will man an diesen Erfolg anknüpfen und setzt auf Verbesserungen bei Akkulaufzeit, Ortungsgenauigkeit und Zusatzfunktionen. Wir haben den GPS-Tracker für Hunde auf Herz und Nieren geprüft und verraten, ob sich die Anschaffung lohnt und welche Abofunktionen wirklich sinnvoll sind.

Das Testgerät haben wir von Tractive zur Verfügung gestellt bekommen.

Anschlüsse & Verarbeitung

Der Tractive Dog 6 überzeugt mit einer tadellosen Verarbeitung. Das Gehäuse mit seiner geriffelten Oberfläche wirkt hochwertig und robust – deutlich hochwertiger als beim Vorgänger. Mit Abmessungen von 71 x 29 x 17 mm und einem Gewicht von nur 39 g ist der Tracker kompakt und leicht genug, um auch von kleineren Hunden ab 4 kg problemlos getragen zu werden.

Der Tracker ist vollständig wasserdicht nach IP68-Standard, was ihn auch für wasserliebende Hunde geeignet macht und ausgedehnte Schwimmausflüge ermöglicht. Das Aufladen erfolgt bequem über USB-C. Die Befestigung am Halsband ist für Breiten bis zu 2,8 cm ausgelegt und sitzt im Test sicher, ohne zu verrutschen. Direkt am Tracker angebracht ist dazu eine Gummi-Arretierung, mit der man ihn auf das Halsband aufschieben kann.

Die Status-LED am Gerät gibt Auskunft über den Verbindungsstatus und den Ladezustand des Akkus. Das Design ist insgesamt durchdacht und auf die Bedürfnisse von aktiven Hunden abgestimmt. Die Materialqualität macht einen langlebigen Eindruck und dürfte auch raueren Behandlungen durch spielfreudige Vierbeiner standhalten.

Tractive Dog 6 – Bilderstrecke

Tractive Dog 6 – Bilderstrecke

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GPS-Tracker Tractive Dog 6 im Test

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Tractive Dog 6 – Bilderstrecke

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Tractive Dog 6 – Bilderstrecke

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Verbindung & App

Die Konnektivität des Tractive Dog 6 ist umfassend: Der Tracker nutzt LTE/4G (CatM1), 2G, Bluetooth 5.0 und WLAN (2,4 GHz). Für die Ortung greift er auf GPS, GLONASS und Galileo zurück, was eine präzise Positionsbestimmung ermöglicht. Die Kompatibilität mit Android (ab Version 9.0) und iOS (ab Version 16) ist ebenfalls gegeben.

Die Einrichtung des Tractive Dog 6 gestaltet sich erfreulich unkompliziert. Nach dem Download der Tractive GPS App aus dem Google Play Store oder Apple App Store erstellt man ein Benutzerkonto. Anschließend scannt man den QR-Code auf der Rückseite des Trackers oder gibt die Seriennummer manuell ein. Schon wird der Tracker von der App erkannt und mit dem Smartphone verbunden. Die Status-LED am Gerät zeigt an, ob die Verbindung erfolgreich war – im Test klappte dies auf Anhieb.

Nach dem ersten Aufladen über USB-C verbindet sich der Tractive Dog 6 schnell mit den GPS-Satelliten und ist sofort einsatzbereit. In der App müssen noch einige Angaben zum Haustier gemacht werden – Tierart, Rasse, Gewicht, Name und weitere Details.

Die Tractive GPS App selbst überzeugt weiterhin mit einer aufgeräumten und intuitiven Benutzeroberfläche. Auf einer Karte sieht man mit regelmäßigen Positionsaktualisierungen, wo sich der Tracker und damit das Tier gerade befindet. Wer mehr als einen groben Standort haben möchte, aktiviert über das Blitzsymbol die Live-Ortung. Dann springt der angezeigte Standort an die augenblickliche Position – allerdings geht dies zulasten der Akkulaufzeit.

Besonders praktisch ist die Möglichkeit, einen virtuellen Zaun zu definieren. Verlässt der Hund oder die Katze diesen festgelegten Bereich, erhält man sofort eine Benachrichtigung auf dem Smartphone. Ein weiteres Highlight ist das Community-Netzwerk, in dem man andere Haustierbesitzer etwa vor Gefahren warnen kann, wenn Glasscherben, Gift oder Ähnliches entdeckt wurden. Im Test erhielten wir immer wieder nützliche Benachrichtigungen, wenn wir in die Nähe einer solchen Gefahr kamen – ein Feature, das wir bisher nur bei Tractive gesehen haben.

Tractive Dog 6 – App

Tractive Dog 6 – App

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Tractive Dog 6 – App

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Tractive Dog 6 – App

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Tractive Dog 6 – App

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Tractive Dog 6 – App

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Tractive Dog 6 – App

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Tractive Dog 6 – App

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Für die Suche nach dem Hund bei Dunkelheit oder Beleuchtung bei Dunkelheit bietet der Tractive Dog 6 eine praktische Taschenlampen-Funktion. Per App lässt sich ein LED-Streifen am Tracker aktivieren, der hell aufleuchtet und so hilft, den Vierbeiner auch bei Nacht schnell zu finden. Ebenfalls hilfreich ist die Ton-Funktion: Auf Knopfdruck in der App gibt der Tracker einen Signalton ab, der das Auffinden des Hundes zusätzlich erleichtert, etwa wenn er sich im Gebüsch versteckt hat.

Das Bluetooth-Radar ist ein weiteres nützliches Feature für die Nahbereichssuche. Es zeigt in der App einen sich füllenden Kreis an, der umso voller wird, je näher man dem Tracker kommt. Dies funktioniert über die Bluetooth-Verbindung und ist besonders dann hilfreich, wenn der GPS-Empfang eingeschränkt ist, etwa in Gebäuden oder dichten Wäldern.

Die App bietet zudem eine „Gassirunde“-Funktion, bei der die Spaziergänge aufgezeichnet werden. Der Standortverlauf mit Zeitstempeln macht jede Route nachvollziehbar. Mit dem Bluetooth-Radar kann man prüfen, ob sich das Haustier im direkten Umkreis befindet – der angezeigte Kreis füllt sich bei Annäherung. Ferner können Gesundheitsdaten des Tieres dokumentiert werden, von Aktivität über Schlaf bis hin zum Bellverhalten. Eine Art Tagesrangliste ermöglicht es, sich mit anderen Haustierbesitzern zu messen, wer die längste Gassirunde absolviert hat.

Praxistest

Im praktischen Einsatz zeigt der Tractive Dog 6 eine starke Performance. Die Trackingqualität ist wie von Tractive gewohnt meist sehr akkurat, mit geringen Abweichungen. Gelegentlich kommen zwar Abweichungen im Standortverlauf von mehr als 20 Metern vor, diese sind jedoch die Ausnahme. Die allermeisten Spazierwege werden exakt getrackt.

Bei der Akkulaufzeit konnte der Dog 6 im Test überzeugen. Nach knapp fünf Tagen mit kurzen Live-Standort-Sequenzen zeigte der Tracker noch 46 Prozent Akkuladung, nachdem wir mit einem vollgeladenen Gerät gestartet waren. Der Hersteller verspricht eine Laufzeit von bis zu 14 Tagen mit aktivierten Energiesparzonen, was bei normaler Hintergrundnutzung realistisch erscheint. Sowohl die Akkulaufzeit als auch die Trackingqualität sind gegenüber dem Vorgänger deutlich verbessert worden.

Preis

Der Tractive Dog 6 ist am günstigsten, er kostet aktuell 69 Euro.

Hinzu kommt ein Abonnement, das je nach Laufzeit und Umfang zwischen 6 und 13 Euro pro Monat liegt. Das Basic-Abo startet bei 13 Euro monatlich ohne Bindung, kostet 108 Euro für ein Jahr (9 Euro monatlich) oder 162 Euro für zwei Jahre (6,75 Euro monatlich). Es bietet regelmäßige Standort-Updates, unlimitiertes Live-Tracking, Überwachung von Herz- und Atemfrequenz sowie Aktivitäts- und Schlaftracking.

Das Premium-Abo ergänzt Familienfreigabe, weltweite Abdeckung, 365 Tage Positionsverlauf und den Export von GPS-Daten. Es kostet 120 Euro für ein Jahr (10 Euro monatlich), 186 Euro für zwei Jahre (7,75 Euro monatlich) oder 360 Euro für fünf Jahre (6 Euro monatlich). Eine monatlich kündbare Variante gibt es hier nicht.

Fazit

Der Tractive Dog 6 ist ein rundum gelungener GPS-Tracker für Hunde, der in allen Testbereichen überzeugt. Die verbesserte Verarbeitung, die einfache App und die präzise Ortung machen ihn zum idealen Begleiter für Hundebesitzer. Besonders hervorzuheben sind die lange Akkulaufzeit von bis zu 14 Tagen und die nützlichen Community-Features, die vor Gefahren in der Umgebung warnen.

Die Trackingqualität ist meist sehr genau, gelegentliche Abweichungen sind verschmerzbar. Mit einem Preis von knapp 70 Euro plus Abo ist der Tractive Dog 6 zwar nicht günstig, bietet aber ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis für die gebotene Qualität und den Funktionsumfang. Wer einen zuverlässigen GPS-Tracker für seinen Vierbeiner sucht, macht mit dem Tractive Dog 6 definitiv nichts falsch.

Der Mova Suretrack Pro ortet Hund und Katze nicht nur, man kann sein Tier auch anrufen. Halter können mithören und Kommandos über den Lautsprecher geben.

VORTEILE

  • Tracker per App anrufen, Umgebung hören und zurufen
  • übersichtliche App mit Gassiverlauf, Fitness- und Gesundheitsdaten
  • gute Ortungsgenauigkeit beim Spaziergang (5 bis 15 m)
  • transparentes Abo ohne verwirrende Stufen

NACHTEILE

  • Abo zwingend nötig, nur 30 Tage gratis
  • Laden nur per magnetischem Pogopin-Kabel
  • Akkulaufzeit schwächer

Der Mova Suretrack Pro ortet Hund und Katze nicht nur, man kann sein Tier auch anrufen. Halter können mithören und Kommandos über den Lautsprecher geben.

Der Suretrack Pro ist der erste GPS-Tracker von Mova – einem Hersteller, der sonst Saugroboter baut. Für den Einstand geht die Marke gleich in die Vollen: Mikrofon und Lautsprecher am Halsband erlauben es, sich per App auf den Tracker zu wählen. Auch die Software wirkt reif. Sie bleibt trotz vieler Funktionen angenehm übersichtlich.

Auch hardwareseitig zeigt sich der Tracker gut bestückt: Er funkt über 4G und 5G in den Netzen von mehr als 390 Betreibern, wobei ein 5G-Modem in dieser Geräteklasse noch längst nicht Standard ist. Dazu kommen WLAN, ein Suchlicht am Gehäuse, ein 365-Tage-Standortverlauf und Fitnessauswertungen sowie Wochenbericht. Wie genau die Ortung im Alltag arbeitet und wie lange der Akku durchhält, klärt unser Test. Das Testgerät hat uns Mova zur Verfügung gestellt.

Anschlüsse & Verarbeitung

Der Mova Suretrack Pro misst 52 x 36 x 22 mm und wiegt 36,4 g. Er ist damit kürzer als die meisten Konkurrenten, dafür aber spürbar dicker. Auf dem Halsband trägt er entsprechend etwas auf. Für Katzen und Hunde ab 3,5 kg reicht das geringe Gewicht laut Hersteller trotzdem aus, wobei diese Empfehlung aus eigenen Labortests von Mova stammt.

Die Verarbeitung ist tadellos. Polycarbonat und Silikon fügen sich sauber zusammen, die Farbe nennt der Hersteller Kosmisblau – praktisch ein dunkles Blau mit schwarzen Akzenten. Dazu kommen zwei Silikonkappen als zusätzlicher Schutz. Die Schutzart IP67 schützt gegen Staub und Untertauchen bis 1 m Tiefe für 30 Minuten. Zum Schwimmen oder für Salzwasser taugt der Tracker damit nicht, für Regen, Pfützen und Matsch schon.

Im Inneren arbeitet ein Akku mit 600 mAh (Milliamperestunden), der laut Hersteller in zwei Stunden voll lädt. Einen klassischen Anschluss sucht man vergeblich, Mova setzt auf einen magnetischen Pogopin-Kontakt. Das funktioniert zuverlässig, bindet aber fest an das mitgelieferte Kabel: Geht es verloren, hilft kein USB-C-Kabel aus der Schublade weiter. Am Gehäuse sitzen außerdem ein LED-Suchlicht, Mikrofon und Lautsprecher.

Im Lieferumfang stecken der Tracker, zwei Kragenriemen zur Befestigung am Halsband (bis 3 cm Breite), zwei Silikonkappen, das Ladekabel und ein Handbuch. Ein LED-Licht und ein Lautsprecher für den Signalton sitzen direkt am Gehäuse.

Mova Suretrack Pro – Bilderstrecke

Mova Suretrack Pro – Bilderstrecke

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Verbindung & App

Die Einrichtung läuft über die Movahome App. Ein QR-Code auf der Rückseite enthält IMEI und Gerätepasswort, nach dem Scan verbindet sich der Tracker in weniger als zwei Minuten. Anschließend muss man ein Tierprofil anlegen: Name, Tierart, Rasse, Gewicht und Alter sind Pflicht. Erst nach der Zuordnung startet das Tracking.

Beim ersten Versuch brachen wir versehentlich die Einrichtung ab, woraufhin der Tracker als bereits verbunden galt, in der App aber nicht auftauchte. Einen Tag später erschien er dann plötzlich fertig eingerichtet in der Übersicht – ein Ärgernis, das sich im weiteren Test nicht wiederholte.

Die App ist übersichtlich und gliedert sich in Tabs für Verlauf, Echtzeit, Gesundheit und Zuhause. Für die Verbindung nutzt der Tracker 4G- und 5G-Netze von über 390 Netzbetreibern und wählt automatisch das stärkste lokale Signal.

Wie oft der Tracker seine Position meldet, legt man in der App selbst fest. Zur Wahl stehen Abstände von 5, 15, 30 und 45 Minuten. Je größer der Abstand, desto länger hält der Akku – wer Wert auf einen lückenlosen Verlauf legt, zahlt dafür mit Laufzeit. Deutlich enger arbeitet der Walking-Modus: Hier aktualisiert der Suretrack Pro den Standort alle fünf Sekunden. Das lohnt sich nicht nur bei der Suche nach einem entlaufenen Tier, sondern auch für jede Gassirunde, die man sauber aufgezeichnet haben will. Statt grober Sprünge zwischen zwei Punkten entsteht eine echte Route. Dauerhaft sollte man den Modus aber nicht laufen lassen, dafür zehrt er zu stark am Akku.

Der Mova Suretrack Pro funktioniert im Ernstfall wie ein Telefon am Halsband: Wer den Tracker über die App anruft, hört die Geräusche aus der Umgebung des Tieres und kann ihm per Lautsprecher etwas zurufen. Bei einem entlaufenen Hund kann das den Ausschlag geben – auch wenn die körperlose Stimme die meisten Tiere ohne vorheriges Training zunächst irritieren dürfte. Die Tonqualität des Mikrofons reicht dabei aus, mehr aber nicht. Was ankommt, klingt dumpf und matschig. Wer wissen will, ob der Hund an einer Straße steht oder im Wald, bekommt eine brauchbare Antwort. Ein Gespräch mit einem Finder wird dagegen zur Geduldsprobe.

Ebenfalls an Bord: ein LED-Licht, das nicht als Taschenlampe taugt, aber hell genug ist, um das Tier in der Dämmerung besser zu sehen. Der Signalton steht ab Werk auf 20 % Lautstärke und ist damit kaum hörbar. Wer ihn hochdreht, bekommt ein deutlich besser ortbares, aber immer noch nicht lautes Signal.

Dazu kommen Gassiverlauf, ein 365-Tage-Standortverlauf, Aktivitätstracking mit Strecke, Kalorien und Trainingszeit, individuelle Fitnessziele, Wochenberichte sowie ein Tracking für Mahlzeiten. Bis zu vier Sicherheitszonen dienen als Geofence, die App dann meldet das Verlassen des Bereichs, ein Abnehmen des Trackers und ungewöhnliche Aktivitäten. Den Zugriff teilt man unbegrenzt mit Familienmitgliedern. Praktisch ist die Heimzone: Verbindet sich der Tracker im WLAN, pausiert das Mobilfunkmodul, was Akku spart.

Praxistest

Die Standorterfassung gelingt gut. Beim Gehen liegen die Abweichungen meist zwischen 5 und 15 m. Im Auto, Bus oder Zug steigen sie deutlich an – teils über 70 m zwischen echtem und getracktem Punkt. Der Hersteller nennt unter optimalen Bedingungen eine Genauigkeit von 10 m aus eigenen Labortests.

Beim Akku verspricht Mova bis zu sieben Tage, allerdings nur mit energiesparender Ortung und aktiver WLAN-Heimzone. Da wir gezielt die Ortungsqualität prüfen wollten, setzten wir stattdessen auf viel Livetracking und verzichteten auf die Heimzone. Unter diesen Bedingungen hielt der Tracker rund zweieinhalb Tage durch. Wer sparsamer ortet, kommt der Herstellerangabe näher.

Preis

Der Mova Suretrack Pro kostet im Shop des Herstellers einmalig 89 Euro. Dazu kommt ein Pflichtabo für die eSIM, die ersten 30 Tage sind kostenlos. Das Jahresabo kostet 96 Euro, umgerechnet 8 Euro pro Monat. Zwei Jahre kosten 160 Euro (6,66 Euro monatlich), drei Jahre 220 Euro (6,11 Euro monatlich).

Positiv: Es gibt keine verwirrenden Abostufen. Jeder Tarif enthält den vollen Funktionsumfang, der Unterschied liegt allein in der Laufzeit. Über drei Jahre summieren sich Anschaffung und Abo auf 309 Euro – im Marktvergleich ordentlich, aber kein Schnäppchen.

Fazit

Der Mova Suretrack Pro ist ein guter und ungewöhnlich ausgestatteter Haustier-Tracker. Beim Spaziergang ortet er mit 5 bis 15 m Abweichung zuverlässig, im fahrenden Fahrzeug schwächelt er dagegen spürbar. Die App überzeugt mit klarer Struktur und reichlich Funktionen, die vom Gassiverlauf über Fitnessziele bis zur Familienfreigabe reichen.

Das eigentliche Highlight bleibt die Anruffunktion. Wer mithört, was rund um das Tier passiert, und aus der Ferne Kommandos geben kann, hat bei einem entlaufenen Hund einen echten Vorteil. Wie viel Nutzen jeder daraus zieht, bleibt allerdings Geschmackssache.

Getrübt wird das Bild von einigen Kleinigkeiten: Der Signalton ist ab Werk viel zu leise eingestellt, geladen wird nur über den Pogopin, und der erste Einrichtungsversuch brach bei uns ab. Die Laufzeit von zweieinhalb Tagen unter Dauerlast geht in Ordnung, mit aktiver WLAN-Heimzone verspricht Mova bis zu sieben Tage. Mit 89 Euro plus Abo bewegt sich der Tracker nicht mehr im Einsteigerbereich, dafür bleibt das Abomodell fair und transparent.

Der Loco GPS L2 wiegt nur 32 g, kostet 49 Euro und liefert im Abo stets den vollen Funktionsumfang. Ortung und Akkulaufzeit überzeugen im Test.

VORTEILE

  • leicht mit 32 g
  • alle Funktionen in jedem Abo, monatlich kündbar
  • fein einstellbare Intervalle inklusive Gassi- und Tiefschlafmodus
  • gute Ortungsqualität und lange Akkulaufzeit
  • niedriger Anschaffungspreis

NACHTEILE

  • Laden nur mit dem mitgelieferten Magnetkabel
  • Kragenriemen wirken billig und wenig flexibel
  • SIM fest verbaut, Abo zwingend

Der Loco GPS L2 wiegt nur 32 g, kostet 49 Euro und liefert im Abo stets den vollen Funktionsumfang. Ortung und Akkulaufzeit überzeugen im Test.

Loco GPS aus Vreden ruft für den L2 49 Euro auf. Das Abo kostet 6,95 Euro im Monat, ist zum Monatsende kündbar und enthält immer den vollen Funktionsumfang – von der Echtzeitortung über unbegrenzte Geozonen bis zur 365 Tage langen Routenhistorie mit Datenexport. Wer länger bucht, zahlt weniger, bekommt aber nicht mehr Funktionen. Das ist erfreulich fair.

Mit 32 g gehört der L2 zu den leichtesten Trackern im Vergleich. Die Sendeintervalle reichen von einer Minute bis zum Tiefschlaf, dazu kommen Live- und Gassimodus. Nach fünf Tagen Dauereinsatz ohne Energiesparzone blieben 47 % Akku übrig. Wie präzise die Ortung im Alltag arbeitet, zeigt unser Test. Das Testgerät hat uns Loco GPS zur Verfügung gestellt.

Anschlüsse & Verarbeitung

Das dunkelgrüne Kunststoffgehäuse misst 63 x 38 x 18 mm und wiegt 32 g. Einen Designpreis gewinnt der L2 nicht, er wirkt schlicht und einfach gearbeitet, zeigt aber keine unsauberen Stellen. Die Schutzart IP67 schützt gegen Staub und kurzzeitiges Untertauchen – für Regen und Pfützen reicht das, zum Dauerschwimmen taugt es weniger als IP68.

Einen klassischen Anschluss sucht man vergeblich. Der Tracker lädt über einen magnetischen Pogopin-Kontakt. Das klappt zuverlässig, bindet aber fest an das mitgelieferte Kabel: Geht es verloren, hilft kein USB-C-Kabel aus der Schublade weiter. Im Gehäuse sitzen außerdem ein LED-Licht und ein Lautsprecher für den Signalton.

Im Lieferumfang stecken Tracker, zwei Kragenriemen aus Silikon für Halsbänder bis 3 cm Breite, das magnetische Ladekabel und eine Kurzanleitung. Die Riemen wirken etwas billig: Das Material ist relativ fest, wenig flexibel und macht keinen besonders reißfesten Eindruck. Der Hersteller gibt zwei Jahre Garantie.

Loco GPS L2 – Bilderstrecke

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Verbindung & App

Der L2 ortet über GPS, WLAN und Bluetooth und funkt per 4G/LTE mit fest verbauter SIM – ein Kartenwechsel ist nicht vorgesehen. Die App gibt es für iOS und Android, dazu kommt ein Browserzugang. Die Einrichtung dauert laut Hersteller keine zwei Minuten.

Die App ist übersichtlich gestaltet, bietet keine Überraschungen und hat alles, was man braucht. Standardmäßig sendet der Tracker alle zwei Minuten eine Position. Der Hersteller nennt für den Standardmodus 30 bis 90 Sekunden bei Bewegung – im Test lag das Intervall höher. Der Live-Modus verkürzt den Takt auf fünf Sekunden und endet nach drei Minuten automatisch. Danach lässt sich der Modus beliebig oft neu starten.

Weiterhin gibt es einen Gassimodus mit einer Erfassung alle zehn Sekunden. Er endet bei längerem Stillstand oder spätestens nach zwei Stunden. Die Intervalle lassen sich auch dauerhaft festlegen: eine Minute, zwei Minuten, fünf Minuten, zehn Minuten, täglich oder Tiefschlaf. Im Tiefschlaf wacht das Gerät stündlich auf, sendet einmal die Position und schaltet den Mobilfunk danach komplett ab. Dazwischen ist der Tracker für die App nicht erreichbar, Befehle landen in einer Warteschlange bis zum nächsten Aufwachen.

Geozäune lassen sich frei anlegen, beim Verlassen schickt die App eine Benachrichtigung. Dazu kommt die Wifi-Energiesparzone: Erkennt der Tracker das heimische WLAN, wechselt er in den Sparmodus und schaltet beim Verlassen automatisch wieder auf GPS. Das erhöht die Laufzeit erheblich, weil viele Hunde mehr zu Hause liegen als unterwegs sind. Im Test verzichten wir darauf, da wir die Ortungsqualität prüfen möchten.

Der Zugang lässt sich freigeben oder komplett an eine andere Person übertragen. Über Bluetooth startet man eine Umgebungssuche, die den Tracker im Nahbereich genauer eingrenzt als GPS – exakt ist das nicht, hilft aber beim Suchen. Das LED-Licht dient eher dem groben Erkennen im Dunkeln als einer echten Taschenlampe. Die Routenhistorie reicht 365 Tage zurück, Daten lassen sich exportieren.

Praxistest

Die Ortungsqualität überzeugt. Beim Gassigehen – dem eigentlichen Einsatzfeld eines Haustiertrackers – landete der Loco GPS L2 in der Regel innerhalb von 10 m am tatsächlichen Standort. Auch in Bahn und Auto blieb er erstaunlich nah dran, die größte Abweichung lag bei rund 70 m. Damit schlägt er den Mova Suretrack Pro, der bei hohem Tempo stärker streut. Zu Fuß liegen beide auf gutem Niveau.

Über fünf Tage mit mehreren mehrstündigen Runden im Gassimodus arbeitete der Tracker zuverlässig, die aufgezeichneten Strecken passten zum gelaufenen Weg. Danach zeigte der Akku noch 47 % – und das ohne aktive WLAN-Energiesparzone, also im ungünstigsten Szenario. Die 700 mAh (Milliamperestunden) halten damit deutlich länger durch als die Testdauer. Die vom Hersteller genannten zehn Tage mit eingerichteter WLAN-Zone erscheinen nach unseren Werten absolut plausibel.

Preis

Der Loco GPS L2 kostet 49 Euro. Das Abo für die verbaute SIM schlägt mit 6,95 Euro pro Monat zu Buche, kündbar zum Monatsende und ohne Mindestlaufzeit. Wer länger bucht, zahlt weniger: 69,95 Euro im Jahr oder 119,95 Euro für zwei Jahre, das entspricht knapp 5 Euro pro Monat. Der Funktionsumfang bleibt in allen Varianten gleich. Die ersten 30 Tage sind kostenlos. Damit liegt der L2 bei Anschaffung und Folgekosten am unteren Ende des Testfelds – ein faires Gesamtpaket.

Fazit

Der Loco GPS L2 ist ein absolut solider GPS-Tracker für Hunde. Mit 32 g fällt er am Halsband kaum auf, die App bleibt übersichtlich und lässt trotzdem viel Spielraum bei den Sendeintervallen. Besonders gut gefällt die Preisstruktur: 49 Euro Anschaffung, ein monatlich kündbares Abo ab knapp 5 Euro und keine Funktion hinter einer Premiumsperre. Auch die Ortung überzeugte im Test, der Akku hielt ohne Sparzone lange durch.

Schwächen gibt es bei den Details. Die mitgelieferten Kragenriemen wirken billig und wenig flexibel, hier sollte der Hersteller nachbessern. Das magnetische Ladekabel funktioniert gut, ist aber Pflicht – einen Ersatz aus der Schublade gibt es nicht. Unterm Strich bleibt ein empfehlenswerter Einsteigertracker mit ehrlichem Tarifmodell.

GPS-Tracker Weenect XS (2024) im Test: Kompakt & clever

Klein, leicht und wasserdicht: Der Weenect XS ist der ideale GPS-Tracker für Hunde und Katzen. Dank verbesserter Ortungsgenauigkeit und praktischer Fernsteuerung per App behält man seinen Liebling jederzeit im Blick. Wir haben den smarten Begleiter getestet.

VORTEILE

  • kompaktes, wasserdichtes Gehäuse
  • deutlich verbesserte Ortungsgenauigkeit
  • Fernsteuerung per App (Vibration, Signalton) 
  • faire Anschaffungskosten
  • europaweite Netzabdeckung

NACHTEILE

  • monatliche Gebühren für SIM-Karte
  • Echtzeit-Tracking kostet extra Akku

Klein, leicht und wasserdicht: Der Weenect XS ist der ideale GPS-Tracker für Hunde und Katzen. Dank verbesserter Ortungsgenauigkeit und praktischer Fernsteuerung per App behält man seinen Liebling jederzeit im Blick. Wir haben den smarten Begleiter getestet.

Beim Weenect XS hat der Hersteller die Kritikpunkte des Vorgängermodells aufgegriffen und einige Verbesserungen vorgenommen. Allen voran soll die Ortungsgenauigkeit nun deutlich präziser sein. Auch die Einrichtung und App-Bedienung wurden optimiert. Wir haben uns den erneuerten Tracker genauer angeschaut.

Ausstattung & Verarbeitung

Der in schlichtem Weiß gehaltene Weenect XS misst kompakte 60,5 × 24,5 × 15 mm und wiegt dabei nur federleichte 27 Gramm. Damit gehört er zu den kleinsten und leichtesten GPS-Trackern auf dem Markt. Trotz der geringen Größe macht das Kunststoffgehäuse einen stabilen und wertigen Eindruck. Dank IP68-Zertifizierung ist der Tracker bis zu 1,5 Meter wasserdicht und somit bestens gegen Regen, Schlamm und Co. gewappnet.

GPS-Tracker Weenect XS für Katzen

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Verbindung und App

Herzstück des Weenect XS ist die integrierte SIM-Karte, die eine Verbindung zu den Mobilfunknetzen von Vodafone, Telekom und O2 herstellt. Damit ist eine europaweite Abdeckung sichergestellt. Voraussetzung ist natürlich ein entsprechendes Abo, das separat abgeschlossen werden muss. Die Einrichtung geht dank Barcode-Scan per Smartphone-Kamera schnell und einfach. Lediglich der nachfolgende Registrierungsprozess ist umständlich, da etliche Angaben zum Haustier nötig sind.

Die zugehörige App (iOS und Android) präsentiert sich aufgeräumt und übersichtlich. Auf der Startseite findet man direkt eine Karte mit der aktuellen Position des Trackers. Praktisch: Per Knopfdruck lässt sich ein Vibrationsalarm oder ein akustisches Signal auslösen, um den Tracker leichter zu finden. Auch ein Live-Tracking ist möglich, kostet aber ordentlich Akku. Zusätzlich kann man Sicherheitszonen definieren und wird bei Überschreitung benachrichtigt. Erwähnenswert ist noch die Möglichkeit, den Tracker mit mehreren Familienmitgliedern zu teilen.

Praxistest

In der Praxis weiß der Weenect XS mit einer deutlich verbesserten Ortungsgenauigkeit zu überzeugen. Egal, ob in der Stadt oder auf dem Land, der Tracker zeichnet Spazierwege zuverlässig und mit nur minimalen Abweichungen auf. Für eine punktgenaue Lokalisierung lässt sich bei Bedarf das Echtzeit-Tracking aktivieren. Die Akkulaufzeit liegt bei bis zu zehn Tagen im Stand-by-Modus oder drei Tagen bei permanenter Ortung. In unserem Test kam der Weenect XS auf gut sieben Tage Laufzeit im Alltag.

Preis

Mit einem Kaufpreis von 45 Euro ist der Weenect XS recht erschwinglich. Ohne Bindung kostet das Abo 14 Euro im Monat. Wer länger bucht, zahlt deutlich weniger: 90 Euro für ein Jahr (7,50 Euro monatlich), 120 Euro für zwei Jahre (5 Euro monatlich) oder 250 Euro für fünf Jahre (4,16 Euro monatlich). Damit liegt der Weenect XS auf einem ähnlichen Preisniveau wie vergleichbare GPS-Tracker.

Fazit

Mit dem überarbeiteten Weenect XS bekommt man einen zuverlässigen und vielseitigen GPS-Tracker für Hunde und Katzen. Die kompakten Abmessungen, das geringe Gewicht und die IP68-Zertifizierung machen ihn zum idealen Begleiter für aktive Vierbeiner. Dank verbesserter Ortungsgenauigkeit und praktischer Fernsteuerung per App hat man seinen Liebling jederzeit sicher im Blick. Einziger Wermutstropfen sind die monatlichen Gebühren für die SIM-Karte. Unter dem Strich ist der Weenect XS aber eine klare Empfehlung für alle, die mehr Sicherheit für ihr Haustier wollen.

GPS-Tracker Prothelis Area im Test: Klein, aber fein

Der Prothelis Area ist ein kompakter GPS-Tracker, der mit weltweiter Ortung und umfangreichen Funktionen überzeugen will. Wir haben den kleinen Bruder des Prothelis Meintal genau unter die Lupe genommen.

VORTEILE

  • sehr kompakt und leicht 
  • genaue und zuverlässige Ortung
  • weltweite Nutzung ohne Zusatzkosten
  • gute App
  • ordentliche Akkulaufzeit

NACHTEILE

  • Gehäuse anfällig für Kratzer
  • Micro-USB statt USB-C
  • etwas hoher Preis
  • nur 2G-Empfang

Der Prothelis Area ist ein kompakter GPS-Tracker, der mit weltweiter Ortung und umfangreichen Funktionen überzeugen will. Wir haben den kleinen Bruder des Prothelis Meintal genau unter die Lupe genommen.

Einer der kompaktesten Vertreter unter den GPS-Trackern ist der Prothelis Area. Mit Maßen von nur 64,3 × 29 × 25,7 mm und einem Gewicht von 38 g passt er problemlos in jede Tasche. Trotz des geringen Formats verspricht der Hersteller aber einen großen Funktionsumfang inklusive weltweiter Ortung. Grund genug für uns, den kleinen Tracker im Praxistest genau unter die Lupe zu nehmen. Kann er die hohen Erwartungen erfüllen?

Anschlüsse & Verarbeitung

Optisch präsentiert sich der Prothelis Area als unscheinbarer weißer Kunststoff-Quader. Die Verarbeitung geht in Ordnung. Das glänzende Gehäuse neigt aber zu Kratzern. Auf der Vorderseite befindet sich eine zweifarbige Status-LED, die über den aktuellen Betriebszustand informiert. Auf der Rückseite versteckt sich unter einer Gummiabdeckung der Micro-USB-Port zum Laden. Etwas schade: Statt auf den moderneren USB-C-Standard setzt Prothelis hier noch auf den in die Jahre gekommenen Micro-USB-Anschluss. Ansonsten gibt es keine weiteren Bedienelemente oder Anschlüsse.

Verbindung & App

Die Einrichtung des Prothelis Area erfolgt wie beim Meintal über die Prothelis-App, die für Android und iOS verfügbar ist. Die Kopplung per Bluetooth klappt schnell und problemlos. Anschließend hat man Zugriff auf alle Funktionen wie Live-Tracking, Geofencing oder den Aktivitätstracker. Die Bedienoberfläche ist übersichtlich gestaltet und weitgehend selbsterklärend. Positiv: Die App ist identisch mit der des Meintal, man muss sich also nicht umgewöhnen.

Die Ortung funktioniert dank GPS, Glonass und GSM-Mobilfunk sehr zuverlässig und genau. Im Test betrug die Abweichung maximal 5 Meter, meist lag sie aber deutlich darunter. Auch die Aktualisierung der Position erfolgte zügig. Ein Manko: Es gibt nur 2G-Mobilfunk, was die Datenübertragung etwas ausbremst. In Gebäuden kann es zu Aussetzern kommen. Erfreulich ist hingegen die weltweite Nutzbarkeit ohne Zusatzkosten. Hier punktet der Area ganz klar gegenüber der Konkurrenz.

Praxistest

Im Praxiseinsatz macht der Prothelis Area eine gute Figur. Dank kompakter Maße lässt er sich überall unkompliziert mitnehmen und stört auch nicht. Die Ortung funktionierte im Test zuverlässig, solange man sich im Freien aufhielt. In Gebäuden gab es wie erwähnt ein paar Aussetzer. Die Genauigkeit war durchweg hoch, mit Abweichungen von weniger als 5 Metern. Auch der Akku hielt im Test gut durch. Bei täglicher Nutzung waren fünf bis sechs Tage drin, im Standby sogar über 3 Wochen. Der Tracker ist in rund zwei Stunden aufgeladen.

Preis

Mit einem Preis von 69 Euro ist der Prothelis Area kein Schnäppchen, aber doch deutlich günstiger als der große Bruder Meintal, der 119 Euro kostet. Günstigere Tracker bieten meist einen geringeren Funktionsumfang. Dazu kommen noch die Servicegebühren für die SIM-Karte. Hier hat man die Wahl zwischen verschiedenen Abo- und Prepaid-Modellen ab 4,29 Euro pro Monat. Insgesamt ein fairer, wenn auch kein Kampfpreis.

Fazit

Der Prothelis Area ist ein richtig guter GPS-Tracker für alle, die ein besonders kompaktes Gerät suchen. Trotz der geringen Maße muss man aber kaum Abstriche beim Funktionsumfang machen. Ortung, App und Akkulaufzeit überzeugen auf ganzer Linie. Toll ist auch die weltweite Nutzbarkeit ohne Zusatzkosten. Kleine Kritikpunkte sind der anfällige Kunststoff, der alte Micro-USB-Port und die Einschränkungen beim Mobilfunk. Unter dem Strich ist der Area aber eine klare Empfehlung für preisbewusste Nutzer, die Wert auf Kompaktheit und Leistung legen.

ZUSÄTZLICH GETESTET

Paj GPS Pet Finder 4G

Paj GPS Pet Finder 4G Test: Handlicher GPS-Tracker für nur 22 Euro

Kompakt, günstig, gut: Der Paj GPS Pet Finder 4G ist ein GPS-Tracker für Hunde und Katzen zum absoluten Sparpreis. Wir haben getestet, was das Gerät taugt.

VORTEILE

  • sehr günstig
  • kompaktes & robustes Gehäuse
  • wasserdicht nach IP67
  • gute GPS-Genauigkeit
  • praktische Extras (Taschenlampe, Klingel)

NACHTEILE

  • nur mit Abo nutzbar
  • App-Bedienoberfläche ausbaufähig
  • Akkulaufzeit könnte länger sein

Kompakt, günstig, gut: Der Paj GPS Pet Finder 4G ist ein GPS-Tracker für Hunde und Katzen zum absoluten Sparpreis. Wir haben getestet, was das Gerät taugt.

Der Paj GPS Pet Finder 4G ist ein kompakter GPS-Tracker speziell für Haustiere wie Hunde und Katzen. Mit einem aktuellen Preis von nur 22 Euro ist er ein echtes Schnäppchen. Wir haben getestet, was der günstige Tracker taugt und ob er eine gute Wahl für die Ortung von Vierbeinern ist.

Anschlüsse & Verarbeitung

Der Pet Finder 4G ist der erste Haustier-Tracker von Paj GPS, den wir testen. Sein Aufbau erinnert an die bekannten Modelle von Tractive oder Prothelis. Das Kunststoffgehäuse verfügt über zwei Laschen, durch die man das Halsband fädeln kann. Zusätzlich liegen Klettbänder für die Befestigung bei. Mit kompakten Maßen von 79 × 39 × 19 mm und einem Gewicht von nur 48 g eignet sich der Tracker auch für kleinere Hunde oder Katzen. Die glatte Kunststoffoberfläche macht einen hochwertigen Eindruck und ist nach IP67 wasser- und staubdicht.

Verbindung & App

Wie die meisten GPS-Tracker wird der Pet Finder 4G über eine App gesteuert, die Paj GPS App. Sie bietet neben der Ortungsfunktion noch praktische Extras wie eine Taschenlampe, eine Klingel und eine Vibrationsfunktion. Das erleichtert das Auffinden des Haustieres. Die Bedienoberfläche wirkt allerdings etwas überladen und optisch nicht ganz auf der Höhe der Zeit. Immerhin gibt es noch eine Web-Oberfläche für den Zugriff per PC. Für die Nutzung des Trackers ist ein kostenpflichtiges Abo nötig, das bei monatlicher Zahlung rund 7 Euro kostet. Jährlich werden 84 Euro fällig.

Praxistest

Im Praxistest überzeugt der Paj-Tracker mit einer GPS-Genauigkeit von bis zu 5 Metern. Nur selten traten Abweichungen von etwas über 20 Metern auf, was aber für das schnelle Orten des Vierbeiners noch ausreicht. Dank Unterstützung von 4G-Mobilfunk ist der Pet Finder auch für die Zukunft nach Abschaltung von 2G und 3G gerüstet. Der verbaute Akku mit 700 mAh hält laut Hersteller im Standby bis zu fünf Tage durch, im Alltags-Tracking sind es immerhin noch rund 9 Stunden.

Preis

Mit einem aktuellen Preis von nur 22 Euro ist der Paj GPS Pet Finder 4G ein echtes Schnäppchen. Günstigere Modelle mit ähnlicher Leistung sucht man vergebens. Einziges Manko sind die Abokosten von mindestens 7 Euro pro Monat, die für die Nutzung zwingend anfallen. Insgesamt bekommt man hier aber viel Tracker fürs Geld.

Fazit

Der Paj GPS Pet Finder 4G ist ein gelungener GPS-Tracker für Hunde, Katzen und andere Haustiere. Er kombiniert eine kompakte Bauweise mit einer guten Verarbeitung und einer soliden GPS-Genauigkeit. Praktische Extras wie eine Taschenlampe oder Klingelfunktion erleichtern zudem das Auffinden des geliebten Vierbeiners. Die größten Pluspunkte sind aber der unschlagbar günstige Preis von aktuell 22 Euro sowie die 4G-Unterstützung. Wer einen preiswerten und zuverlässigen Tracker für sein Tier sucht, liegt mit dem Paj GPS Pet Finder 4G goldrichtig. Von uns gibt es eine klare Kaufempfehlung.

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