OL-EM in Litauen – Aebersolds Aufholjagd beschert der Männer-Staffel Gold

Als Fabian Aebersold als dritter Schweizer Läufer in der Staffel an den Orientierungslauf-Europameisterschaften in Litauen auf die Strecke ging, deutete wenig auf eine Medaille hin. Der bereits zweifache Medaillengewinner an dieser EM übernahm an 10. Position und hatte so ein grosses Handicap.
Doch Aebersold lieferte. Der 26-Jährige überholte Konkurrent um Konkurrent und steigerte sich immer weiter. Letztlich war nicht nur eine Medaille, sondern sogar der Titel in Sichtweite. Tatsächlich gelang dem Berner das Husarenstück: Er kam 4 Sekunden vor dem Norweger Kasper Harlem Fosser ins Ziel und bescherte der Schweiz Gold. Bronze ging an das schwedische Team.
Zuvor hatten Daniel Hubmann und Matthieu Bührer mehr Mühe bekundet. Hubmann übergab an 17. Stelle, Bührer machte dann bereits einige Plätze gut und schickte Aebersold von Rang 10 ins Rennen. Dieser sorgte dann für den totalen Coup.
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