«Ich kann auch auf Albanisch antworten»

- Ardon Jashari überzeugt beim 3:0-Sieg der Schweiz gegen Nordmazedonien in der Rolle des Granit-Xhaka-Ersatzes.
- Der 24-jährige Zuger betont, er habe nicht versucht, Xhaka zu ersetzen, sondern sein eigenes Spiel gemacht.
- Vergleiche mit dem Schweizer Rekordspieler ehren Jashari, der aber seinen eigenen Weg gehen will.
«Ich kann auch auf Albanisch antworten», witzelt ein gut gelaunter Ardon Jashari, als er in der Mixed Zone nach dem 3:0 gegen Nordmazedonien den Schweizer Medienschaffenden Rede und Antwort steht. Der Milan-Profi hatte beim Gastspiel in der Heimat seiner Eltern die anspruchsvolle Aufgabe, Captain Granit Xhaka zu ersetzen – und liefert voll ab.
«Ich denke, das war ein guter Start von mir und der Mannschaft. Schlussendlich braucht es im Fussball eine Teamleistung, und wir waren sehr diszipliniert in beiden Halbzeiten – offensiv wie defensiv», zeigt sich Jashari bescheiden. Die schwache Leistung des Gegners würde den eigenen Auftritt nicht schmälern, meint der 24-Jährige.
Ardon Jashari: Stolz, mit Xhaka verglichen zu werden
Die Aussenwahrnehmung gegen auf dem Papier schwächere Gegner sei immer ein bisschen speziell. «Da denkt man manchmal, das wird ein Leerlauf, aber es kann komplett das Gegenteil eintreffen – gerade auf so einem Platz kann es auch mal brenzlig werden.»
Wegen seines Spielstils und wegen seiner albanischen Wurzeln wird Jashari immer wieder mit Granit Xhaka verglichen. Der Zuger selbst will aber seinen eigenen Weg gehen. «Ich habe probiert, meine Qualitäten auf den Platz zu bringen und der Mannschaft zu helfen. Aber ich habe nicht versucht, Granit zu ersetzen, sondern einfach das zu machen, was ich schon immer gemacht habe», so der Mittelfeldspieler gegenüber SRF.
Die Vergleiche mit dem Sunderland-Star stören Jashari aber keineswegs. «Ich bin stolz, dass ich mit unserem Rekordspieler von uns verglichen werde. Wir haben aber komplett andere Vergangenheiten, dazu sind unsere Spielarten verschieden, aber vielleicht sind sie auch ergänzend.»
Florian Gnägi (flo) arbeitet seit 2021 für 20 Minuten im Ressort Sport. Seine grösste Expertise hat er auf den Themengebieten Fussball und Tennis.
KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.
