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Wednesday, October 21, 2026

Diese acht NFL-Teams könnten vor der Trade Deadline ihre Stars abgeben

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Die NFL-Trade-Deadline am 10. November rückt näher - und gleich mehrere Teams könnten aufgrund ihres schwachen Saisonstarts zu Verkäufern werden. Von Khalil Mack über DeForest Buckner bis Daron Payne stehen einige prominente Namen im Raum, die einem Contender im weiteren Saisonverlauf sofort helfen könnten.

Einige Teams könnten ihre Stars noch traden

Einige Teams könnten ihre Stars noch traden IMAGO/Icon Sportswire

Mehrere NFL-Teams müssen nach den ersten sechs Wochen entscheiden, ob sie weiter auf die laufende Saison setzen oder bereits Draft-Kapital für die Zukunft sammeln. Nachdem die Arizona Cardinals mit Marvin Harrison Jr. bereits einen ihrer größten Namen zu den Houston Texans abgegeben haben, könnten bis zur Trade Deadline am 10. November weitere Stars folgen.

Los Angeles Chargers

Der Saisonstart der Chargers ist völlig misslungen. Damit stellt sich zwangsläufig die Frage, ob Los Angeles vor der Deadline Teile seines Kaders zu Draft-Kapital machen sollte.

Der prominenteste Kandidat ist Khalil Mack. Der erfahrene Pass Rusher befindet sich in seinem letzten Vertragsjahr und wäre für zahlreiche Contender eine sofortige Verstärkung. Auch Namen wie Quentin Johnston und Donte Jackson werden im Zusammenhang mit möglichen Deals genannt.

Ein kompletter Ausverkauf ist allerdings keineswegs garantiert. Berichten zufolge haben die Chargers bereits Trade-Anfragen abgelehnt und signalisiert, dass sie aktuell keinen Fire Sale planen. Gerade deshalb wird interessant, ob sich diese Haltung bis zum 10. November verändert.

Miami Dolphins

Bei den Dolphins ist die Situation eindeutiger. Miami befindet sich in einem Neuaufbau und könnte die Deadline nutzen, um weiteres Kapital für die kommenden Jahre zu sammeln.

Besonders Zach Sieler ist interessant. Der Defensive Lineman gehört zu den besseren Veteranen des Kaders und könnte dementsprechend einen Markt besitzen. Sieler selbst hat allerdings bereits deutlich gemacht, dass er gerne in Miami bleiben würde. Auch Linebacker Josh Uche gehört zu den Namen, bei denen ein Trade vor der Deadline zumindest vorstellbar ist.

Tennessee Titans

Tennessee gehört ebenfalls zu den Teams, bei denen ein Verkauf einzelner Veteranen Sinn ergeben könnte. Ein interessanter Name ist Tony Pollard. Der Running Back besitzt einen auslaufenden Vertrag und könnte einer Mannschaft helfen, die für die entscheidende Saisonphase zusätzliche Qualität im Backfield sucht.

Ähnliches gilt für Tyjae Spears. Auch sein Vertrag läuft aus. Mit Calvin Ridley gibt es zudem einen prominenten Receiver, dessen Vertrag über diese Saison hinaus kein garantiertes Geld mehr enthält.

Die Titans müssen deshalb entscheiden, welche Spieler Teil ihrer langfristigen Planung bleiben und bei wem ein Draft Pick möglicherweise wertvoller wäre.

Arizona Cardinals

Arizona hat bereits gezeigt, dass die Franchise bereit ist, Entscheidungen mit Blick auf die Zukunft zu treffen. Die Cardinals gaben Marvin Harrison Jr. an Houston ab. Im Gegenzug erhielt Arizona einen Zweitrunden- und einen Siebtrundenpick für 2027 und schickte neben Harrison selbst einen Sechstrundenpick nach Houston.

Damit muss die Arbeit auf dem Trade-Markt noch nicht beendet sein. Vor allem die Defense bietet interessante Namen. Budda Baker und Josh Sweat könnten für Contender enorm wertvoll sein. Allerdings wären solche Deals deutlich komplizierter und sind keineswegs sicher.

Indianapolis Colts

Nach dem schwachen Saisonstart haben die Colts bereits eine weitreichende personelle Entscheidung getroffen. Indianapolis trennte sich von General Manager Chris Ballard und könnte nun weitere Veränderungen vornehmen.

Einer der spannendsten Namen ist DeForest Buckner. Der Defensive Tackle befindet sich in seinem letzten Vertragsjahr und würde einer Reihe von Playoff-Anwärtern sofort helfen.

Auch über andere prominente Colts-Spieler wie Quenton Nelson könnte bis zur Deadline spekuliert werden. Bei solchen Stars müsste das Angebot allerdings entsprechend hoch ausfallen.

Indianapolis steht damit vor einer Grundsatzentscheidung: Versucht die Franchise noch einmal, kurzfristig konkurrenzfähig zu bleiben, oder nutzt sie die Deadline, um bereits Ressourcen für den nächsten Neustart zu sammeln?

Tampa Bay Buccaneers

Auch Tampa Bay könnte sich bis zur Deadline zu einem Verkäufer entwickeln. Ein besonders interessanter Name wäre Chris Godwin. Der erfahrene Receiver verfügt über reichlich Playoff-Erfahrung und könnte für einen Contender auf der Suche nach zusätzlicher Qualität im Passing Game interessant werden.

Auch Defensivspieler wie Yaya Diaby oder Zyon McCollum könnten zumindest Gespräche auslösen. Ein kompletter Ausverkauf wäre allerdings auch hier überraschend. Viel dürfte davon abhängen, wie Tampa Bay die eigene sportliche Situation unmittelbar vor der Deadline bewertet.

New York Jets

Auch bei den Jets könnte sich die Frage stellen, welche Spieler noch zur langfristigen Planung gehören.

Ein möglicher Trade-Chip ist Will McDonald IV. Pass Rusher sind rund um die Trade Deadline traditionell interessant, weil Contender auf dieser Position auch für eine vergleichsweise kleine Rolle zusätzliche Qualität suchen.

Auch Cornerback Brandon Stephens wird als möglicher Kandidat gehandelt. Von einem sicheren Abgang kann allerdings keine Rede sein.

Für New York dürfte deshalb vor allem der Preis entscheidend sein. Erhält die Franchise für einen Spieler, der langfristig nicht zwingend zum Kern gehören muss, interessantes Draft-Kapital, könnte ein Deal attraktiv werden.

Washington Commanders

Mit ihrem schwachen Saisonstart sind inzwischen auch die Commanders ein Team, das man rund um die Deadline beobachten sollte.

Washington muss zwar noch nicht zwangsläufig die Saison abschreiben. Sollte die Franchise aber zu der Einschätzung kommen, dass eine Aufholjagd nicht mehr realistisch ist, könnten Veteranen für andere Teams interessant werden.

Der prominenteste Kandidat ist Daron Payne. Der Defensive Tackle gehört seit Jahren zu den bekannten Namen der Washington-Defense und könnte einem Contender zusätzliche Qualität im Zentrum der Defensive Line geben.

Noch ist Washington allerdings kein eindeutiger Verkäufer. Gerade die kommenden Spiele dürften darüber entscheiden, ob die Commanders ihren Kader zusammenhalten - oder erstmals ernsthaft Angebote für einzelne Leistungsträger anhören.

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