heise+ | SAP Fiori Elements: Was ändert sich für ABAP-Entwickler?
Mit SAP Fiori Elements entsteht die Benutzeroberfläche nicht mehr im Screen Painter. Entwickler platzieren Oberflächenelemente nicht mehr manuell und steuern ihr Verhalten nicht mehr über ABAP-Code in PBO- und PAI-Modulen. Stattdessen sorgen CDS View Entities für die Datenbeschaffung, RAP Business Objects für die fachliche Logik, und UI-Annotationen legen fest, welche Daten auf der Oberfläche angezeigt werden.
Michael Wegelin ist Geschäftsführer der 10 point software GmbH in Ulm.
In klassischen ABAP-Reports oder Dialogprogrammen sind Datenbeschaffung, geschäftliche Logik sowie Darstellung und Steuerung der Benutzeroberfläche oft untrennbar miteinander verwoben. Das ABAP RESTful Application Programming Model (RAP) trennt diese Aufgaben im Zusammenspiel mit SAP Fiori Elements klar voneinander.
Core Data Services (CDS) View Entities beschreiben das Datenmodell eines RAP Business Objects. Behavior Definitions legen dessen transaktionales Verhalten fest. UI-Annotationen steuern die Darstellung der Benutzeroberfläche. Dynamische Feld- und Funktionseigenschaften liefert das Geschäftsobjekt. Service Definition und Service Binding stellen den OData-Service bereit, der Daten und Metadaten einer Fiori-Elements-App per HTTP zugänglich macht. Die App ist dabei komplett metadatengetrieben: Ändern sich die Annotationen, dann ändert sich auch die Darstellung.
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