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Friday, October 30, 2026

Bob-Weltverband wartet seit Monaten auf Millionen von Elon Musk

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Es ist eine bizarre Geschichte sondergleichen. Der Bob-Weltverband IBSF eröffnete eines Tages seinen staunenden Delegierten, dass im kommenden Winter die schon länger andauernde Finanzkrise des Verbands auf einen Schlag beendet werde. Wie das? Gemäss Blick-Informationen verkündete die IBSF ein Sponsorenpaket, auf das sogar die Fifa, die Formel 1 oder der Super Bowl neidisch wären.

Die globalen Super-Marken Oracle, SpaceX, Starlink und AWS werden als neue Bob-Partner genannt. Die Delegierten trauen ihren Ohren kaum. Zu märchenhaft klingt alles. Denn im Klartext würde das bedeuten: Drei der reichsten Männer der Welt, allesamt Amerikaner, würden angeblich bei der klammen IBSF einsteigen wollen. Larry Ellison (82) mit Oracle, Elon Musk (55) mit SpaceX und Starlink sowie Jeff Bezos (62) mit Amazon-Ableger AWS.

Ein Monegasse steht hinter dem angeblichen Super-Deal

Besonders glaubhaft klingt es nicht, dass drei weltberühmte Milliardäre plötzlich als Unterstützer eines winzigen Wintersportverbands auftreten möchten – in der IBSF will man an dieses wahnwitzige Szenario aber bis heute gern glauben. Denn die Finanzsorgen wären auf einen Schlag Geschichte. Es ist die Rede von einem 5-Millionen-Euro-Paket.

Diesen Deal soll der frühere Bobpilot David Tomatis aus Monaco, ein Freund des Fürsten und langjähriges IBSF-Exekutivkomitteemitglied, an Land gezogen haben. Die Verträge mit den Topfirmen? Alles unterschrieben und von Wirtschaftsprüfern mit Daumen hoch versehen, heisst es. Eine wasserdichte Sache sei das.

Klar ist an dieser unfassbaren Posse nur, dass kein Geld fliesst

Doch dieses Sponsoren-Märchen aus dem Finanz-Schlaraffenland hat nun doch einen klitzekleinen Haken: Es fliesst seit Monaten kein versprochenes Geld, mehrere Fristen sind verstrichen. Sprich: Mit diesem sagenhaften Sponsoring-Deal ist etwas gewaltig faul. Die Vermutung liegt nahe, dass die Verträge das Papier nicht wert sind – und sich hier womöglich jemand im Namen der Mega-Konzerne einen schlechten Scherz erlaubt hat.

In der IBSF macht sich langsam, aber sicher grosse Nervosität breit. Denn ohne neue Sponsoren gibts nur einen Weg: Den Gürtel massiv enger schnallen. Die Durchführung des Weltcups (Auftakt Ende November in Altenberg) soll unangetastet bleiben.

Die Sparte Para-Bob mit den beiden Schweizern Jonas Frei und Christopher Stewart hingegen fliegt wenige Wochen vor dem Start ersatzlos aus dem IBSF-Kalender. Sollte nicht eines Tages doch noch Geld aus den USA oder woher auch immer fliessen.

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