CDU-Spitzenkandidat Schulze: "Es geht um Sachsen-Anhalt"
Merseburg. Schule ohne Rassismus kennt man, aber einen Kleingartenverein ohne Rassismus? Den fand ich beim KGV Merseburg Süd. Ein Drittel aller Parzellen ist mit migrantischen Mitbürgern aus Syrien, Afghanistan, der Ukraine, Tschetschenien und anderen Herkunftsländern verpachtet. Hier gärtnern alle friedlich nebeneinander und mit den deutschen Pächtern.
"Ja, es gab anfangs Sprachbarrieren, die haben wir mit Dolmetschern gelöst. Die Gartenregeln haben wir für ein leichteres Verständnis bebildert und in vier Sprachen übersetzt", erklärt der zweite Vorsitzende Martin Eisenhuth. Und "wir sind überparteilich, über Politik wird bei uns nicht gesprochen. Die Kleingartennutzung steht einfach im Vordergrund. Wir sind froh, dass wir die Zuwanderer haben, denn sonst hätten wir ein Drittel Leerstand und müssten alle eine viel höhere Pacht zahlen." Also, eine Win-Win-Situation für alle.
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