Meta und US-Staaten einigen sich auf Milliarden-Vergleich
Prozess gegen Tech-Konzern Meta und US-Staaten einigen sich auf Vergleich
Stand: 26.08.2026 • 16:10 Uhr
Es war ein viel beachtetes Verfahren, in dem US-Staaten Meta vorgeworfen haben, jugendliche Nutzer abhängig zu machen. Nun stimmte der Social-Media-Konzern einem Milliardenvergleich zu, der auch weitere Schutzmechanismen vorsieht.
In dem wegweisenden Prozess um die Gefahren sozialer Medien für Kinder hat sich der Facebook-Mutterkonzern Meta mit den klagenden US-Bundesstaaten auf einen Vergleich geeinigt. Wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht, zahlt Meta bis zu 16,68 Milliarden US-Dollar an die Staaten.
Im Rahmen der Einigung verpflichtet sich Meta außerdem dazu, tägliche Nutzungsbeschränkungen und nächtliche Sperren für jugendliche Nutzer der Plattformen einzuführen. Darüber hinaus muss Meta Maßnahmen zur Überprüfung des Alters verbessern, um zu verhindern, dass Kinder auf die Plattformen oder auf dortige altersbeschränkte Inhalte zugreifen. Auch soll Meta zusätzliche Instrumente einführen, um Eltern und Erziehungsberechtigten beim Schutz ihrer Kinder im Internet zu helfen.
Entscheidung auf Bundesebene
29 Bundesstaaten hatte Meta vorgeworfen, seine Plattformen Facebook und Instagram gezielt so gestaltet zu haben, dass sie junge Nutzer abhängig machen. Dies fördere Angstzustände, Depressionen und sogar Suizide. Zudem beschuldigen die Staaten das Unternehmen, illegal persönliche Daten von Kindern gesammelt zu haben.
Der Konzern wies die Vorwürfe zurück und betonte, sich für den Schutz Jugendlicher einzusetzen. In den USA wurde schon eine Vielzahl von Prozessen gegen Online-Netzwerke angestrengt. Diesmal stand erstmals eine Entscheidung zu Vorwürfen gegen Meta auf Bundesebene an.
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