«Abschied mit Stolz und Liebe»: Holländische Fussball-Legende trauert um seine Frau (†65)
«Abschied mit Stolz und Liebe»
Holländische Fussball-Legende trauert um seine Frau (†65)
Traurige Nachrichten aus Holland. Die Ehefrau des ehemaligen Nationaltrainers Ronald Koeman hat den Kampf gegen den Krebs verloren.
Publiziert: vor 19 Minuten
Darum gehts
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- Die Ehefrau von Ronald Koeman ist gestorben
- Bartina Koeman hat mit 65 Jahren den Kampf gegen Krebs verloren
- Die beiden waren seit 1985 verheiratet und haben drei Kinder
Ramona BieriRedaktorin Sport
Ronald Koeman (63) trauert um seine Ehefrau. Wie der ehemalige Trainer der holländischen Fussball-Nationalmannschaft mitteilt, ist sie am 15. September gestorben. Bartina Koeman wurde 65 Jahre alt.
«Mit tiefer Trauer, aber auch mit grossem Stolz und Liebe nehmen wir Abschied von meiner wunderbaren Frau, unserer allerliebsten Mama und Oma», schreibt Koeman auf Instagram. Dazu postet er ein schwarz-weisses Foto, das ihn mit seiner Frau zeigt.
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Die beiden waren seit 1985 verheiratet. Die drei Kinder Tim, Ronald Jr. und Debbie krönten ihre Liebe. Doch dann schlug das Schicksal zu. 2010 erhielt Bartina Koeman die Diagnose Krebs. Sie kämpfte gegen die heimtückische Krankheit, besiegte sie vermeintlich. Doch acht Jahre später kehrte der Krebs zurück. Die Leidenszeit begann von vorne und gipfelte 2023 in der Diagnose chronischer Brustkrebs. Den Kampf gegen diesen hat Bartina Koeman nun verloren.
«Das zeugt von einer unglaublichen Stärke»
Während der dreieinhalb Jahre als Holland-Trainer hat Koeman immer wieder bewiesen, dass seine Frau wichtiger ist als Fussball. So verliess er letzten Herbst das Trainingslager seiner Mannschaft vorübergehend, um ihr beizustehen. Und nach dem Aus im WM-Sechzehntelfinal gegen Marokko (2:3 n.P.) legte er Ende Juni sein Amt nieder.
Ihm sei in den letzten Jahren bewusstgeworden, dass es wichtigere Dinge gebe als Fussball, schrieb er damals auf Instagram. «Meine Frau Bartina hat mich trotz ihrer Krankheit jeden Tag unterstützt und ermutigt, meine Arbeit als Nationaltrainer zu Ende zu bringen. Das zeugt von einer unglaublichen Stärke. Dafür bin ich ihr dankbarer, als ich es jemals in Worte fassen könnte.»
Da wusste er noch nicht, dass ihnen leider keine drei gemeinsamen Monate mehr bleiben.
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