Intel-Macs: Offizieller Support für Magic Mouse und Magic Trackpad gestrichen
Apple hat seine Spezifikationen für zwei wichtige Steuergeräte angepasst. Laut Dokumentation gelten sowohl die Maus Magic Mouse als auch das Trackpad Magic Trackpad künftig nicht mehr als kompatibel zu Macs mit Intel-Chip. Offiziell unterstützt werden nur noch Modelle mit Apple-Silicon, also Apples hauseigene ARM-Prozessoren. Die Angaben auf den jeweiligen Specs-Seiten wurden in dieser Woche geändert und liegen auch schon in deutscher Sprache vor. Was das praktisch heißt, lässt sich zunächst nicht sagen: Vorhandene Geräte dürften wie gewohnt weiter arbeiten, auch wenn man die aktuellen Modelle neu erwirbt. Die jeweils neuesten Generationen von Magic Mouse und Magic Trackpad waren im Jahr 2024 auf den Markt gekommen.
Ohne M1 oder höher geht bald nichts mehr
Beide Geräte, Magic Mouse wie Magic Trackpad, laufen laut Apples Angaben offiziell nur noch ab dem MacBook Pro mit 13 Zoll und M1-Chip beziehungsweise dem Mac mini mit M1-Chip, die beide 2020 erschienen waren. Kein einziger Intel-iMac wird in den Specs erwähnt, gleiches gilt für Intel-Mac-Pro-Modelle, das MacBook Air oder das MacBook Pro. Es ist damit zu rechnen, dass auch weitere Zubehörprodukte demnächst den offiziellen Support verlieren.
Bei seinen Betriebssystemen hatte Apple den Schritt in diesem Jahr vollzogen: macOS 27 ist das erste OS für Mac-Rechner, das nur noch auf Apple-Silicon-Maschinen lauffähig ist. Intel-Macs verbleiben auf macOS 26 alias Tahoe, was dem Konzern viel Kritik eingebracht hat, da macOS 27 alias Golden Gate mit diversen internen Verbesserungen und Geschwindigkeitsoptimierungen kommt. Diese werden Intel-Kunden nun vorenthalten. Apple hatte den letzten Intel-Mac bis 2023 verkauft, damals wurde der Mac Pro überarbeitet und gegen ein M2-Modell ausgetauscht.
Linux als wichtigste Alternative
Wer seinen Intel-Mac künftig weiterverwenden möchte, muss sich ernsthaft überlegen, ob eine Linux-Installation sinnvoll ist. Tahoe bekommt nicht alle Sicherheitslücken gestopft und dürfte in den kommenden Jahren vollständig aus dem Support fallen.
Ein Vorteil von Linux ist auch, dass Entwickler passende Treiber für Apple-Peripherie bereitstellen könnten, die Apple selbst nicht mehr unterstützt. Die Installation auf Intel-Macs ist zudem deutlich einfacher als auf ARM-Maschinen.
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