Bayern-Bosse störten sich an Influencer-Liebe – Karl mit Antwort

Mit einem späten Siegtor hat der SC Freiburg den DFB-Pokal-Achtelfinal erreicht. Der Bundesligist bezwang den VfL Wolfsburg in einer hitzigen Partie knapp mit 3:2. Igor Matanovic (6. Minute) und Keisuke Goto (75./90.+2) brachten die Breisgauer mit ihren Toren eine Runde weiter. Kento Shiogai (8./43.) hatte vor 32'000 Zuschauern für den Zweitligisten getroffen.
Jeddeloh – Hertha
Dass Jeddeloh II für eine Überraschung gut ist, musste bereits der 1. FC Heidenheim schmerzhaft erfahren. In der ersten Pokalrunde fegte der Regionalligist den Zweitligisten sensationell mit 5:2 vom Platz und sorgte damit für eine der grössten Überraschungen des laufenden Wettbewerbs. Zu einer weiteren Überraschung kam es aber nicht. In der 2. Runde des DFB-Pokals siegte Hertha mit 2:0.
Paderborn – Stuttgart
Der VfB Stuttgart hat den nächsten Tiefschlag nur mit sehr viel Mühe abwenden können. Die Schwaben erkämpften sich in der 2. Runde des DFB-Pokals ein glanzloses 1:0 beim lange dezimierten Erstliga-Aufsteiger SC Paderborn und können damit weiter auf die dritte erfolgreiche Pokal-Saison in Serie hoffen. 2025 holte der VfB den Titel, in der vergangenen Saison verlor er erst im Final gegen Bayern München.
Vor 14'846 Zuschauern in der Paderborner Home Deluxe Arena erzielte Deniz Undav in der 90. Minute den Siegtreffer für die Stuttgarter, die in der Liga als Tabellen-15. den Erwartungen meilenweit hinterherhinken, gegen zehn Paderborner. Die Ostwestfalen spielten seit der 37. Minute in Unterzahl. Laurin Curda hatte die Rote Karte wegen groben Foulspiels gesehen. Immerhin in der Champions League und im DFB-Pokal sind die Stuttgarter aber auf Kurs.
Dresden – Schalke
Grosser Jubel beim Schweizer Trainer Thomas Stamm! Der Coach von Dresden schafft die Überraschung und führt sein Team zu einem 2:0-Erfolg über den Bundesligisten Schalke 04. Das erste Tor fiel in der 53. Minute durch Patrice Covic. Mit dem ersten richtigen Angriff nach Wiederanpfiff gingen die Hausherren in Führung.
Covic hatte viel Platz, konnte den Ball annehmen und traf mit seinem Flachschuss aus acht Metern durch die Beine des unglücklichen Loris Karius zur Führung. Die Entscheidung fiel kurz vor Schluss – Karius sah erneut überhaupt nicht gut aus.
Bayern München – Magdeburg
Ballon-d'Or-Sieger Harry Kane hatte in der 2. Runde des DFB-Pokals viel Zeit zum Geniessen. So sass er nach seinem Triumph in London 90 Minuten auf der Bank. Aber auch den Superstar hatten die Münchner gegen das unterklassige Magdeburg überhaupt keine Probleme, gewann der FCB doch mit 6:1. Diesen Sieg wird auch Trainer Vincent Kompany freuen, der an einer Hirnhautreizung leidet.
Bei den Bayern überzeugten mehrere Spieler - Michael Olise zum Beispiel, der zwei Tore schoss. Es brillierte aber auch Lennart Karl, der zuletzt scharf in der Kritik stand. Laut der «Bild» kritisierten die Verantwortlichen neben der Form auch seine Auftritte auf Social Media. Dort zeigte der deutsche Nationalspieler immer wieder Einblicke in seinen Lifestyle und seine Beziehung mit Influencerin Zoe Käppele.
Jetzt hat das Supertalent die Antwort auf dem Platz gegeben.
Hannover – Kaiserslautern
Die Krise von Hannover 96 geht weiter. Drei Tage nach der Derby-Niederlage in Braunschweig flogen die Niedersachsen und ihr weiter siegloser Trainer Sandro Wagner auch aus dem DFB-Pokal. Trotz der besten Leistung mit dem neuen Coach verlor 96 mit 0:2 gegen den Zweitliga-Rivalen 1. FC Kaiserslautern und schied damit bereits in der 2. Runde aus.
Wagners Bilanz in Hannover bleibt damit negativ: Von den vier Pflichtspielen seit seiner Vertragsunterschrift im September verloren die 96er drei – darunter das brisante Derby beim Erzrivalen Eintracht Braunschweig am Sonntag mit 0:2.
Kiel – Hoffenheim
Leverkusen – Nürnberg
Fussball-Bundesligist Bayer Leverkusen ist dank einer fulminanten Aufholjagd in den Achtelfinal des DFB-Pokals eingezogen. Gegen den Zweitliga-Zweiten 1. FC Nürnberg mit Trainer Miroslav Klose drehte die Mannschaft von Trainer Carles Martínez einen 0:2-Rückstand noch in ein 5:2.
Nils Hänggi (nih) ist seit 2019 bei 20 Minuten. Er ist Sportredaktor und Teil des Social Responsibility Boards. Er schreibt oft übers Thema Fussball.
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