Überraschung in Trier: Trainer Klasen muss gehen
Eintracht Trier trennt sich von Cheftrainer Thomas Klasen. Der Grund: die sportliche Entwicklung und das Auftreten der Mannschaft in den letzten Wochen.

Thomas Klasen ist nicht mehr Trainer in Trier. IMAGO/Eibner
Elf Spiele, fünf Siege, fünf Niederlagen, ein Remis - die Bilanz von Eintracht Trier in der Regionalliga Südwest ist in dieser Runde bislang ausgeglichen. Zuletzt allerdings zeigte der Trend nach unten, zwei Liga-Niederlagen mit je vier Gegentoren (0:4 gegen den TSV Steinbach Haiger, 1:4 gegen den FC-Astoria Walldorf) gab es, unterbrochen von einem Landespokal-Pflichterfolg bei Rheinlandligist TuS Mosella Schweich.
Durchaus überraschend platzte am Mittwoch da die Meldung herein, dass sich der Viertligist mit sofortiger Wirkung von Cheftrainer Thomas Klasen trennt, dessen Vertrag im April noch bis 2028 verlängert worden war. "Grund hierfür sind die sportliche Entwicklung und das Auftreten der Mannschaft in den zurückliegenden Spielen der laufenden Saison", heißt es in der knappen Pressemeldung der Moselstädter. Zuletzt waren etwa disziplinarische Probleme bekannt geworden.
Man bedanke sich bei Thomas Klasen für die Zusammenarbeit der vergangenen Jahre und wünsche ihm für die Zukunft alles Gute, heißt es im routinierten Fußballsprech weiter.
Seit Sommer 2023 im Amt
Dabei war die Zusammenarbeit mit dem heute 43-jährigen A-Lizenz-Inhaber durchaus erfolgreich: Klasen, der schon als Spieler von 2003 bis 2005 für die Eintracht aktiv war und unter anderem in der 2. Bundesliga auflief, übernahm das Traineramt beim SVE im Sommer 2023, führte die Mannschaft in seiner ersten Saison aus der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar direkt zurück in die Regionalliga Südwest, wo er die Klasse zwei Spielzeiten in Folge hielt. In der vergangenen Runde gewann er mit der Eintracht zudem den Rheinlandpokal.
Co-Trainer Daniel Wilde, der im Sommer von Liga-Konkurrent Steinbach kam, wird nun die Mannschaft interimsweise betreuen. Am kommenden Sonntag wartet ein Heimspiel auf die in der vergangenen Runde so heimstarken Moselstädter, der ebenfalls strauchelnde FSV Frankfurt gastiert.
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