Quartett aus der Calvinstadt – Die Nati und ihr Genfer Touch

Es ist noch nicht lange her, da war die Romandie in der Schweizer Nati mager vertreten. Im WM-Kader 2022 fanden sich mit Edimilson Fernandes (Wallis) und Denis Zakaria (Genf) gerade einmal zwei Westschweizer. Beide gehörten nicht zu den Stammspielern.
In der aktuellen Nations-League-Kampagne der Nati schaut die Sache ganz anders aus. Gleich ein Drittel des 25-Mann-Kaders kommt aus der Romandie. Mit Zachary Athekame, Zeki Amdouni, Johan Manzambi und Winsley Boteli stehen zudem nicht weniger als vier gebürtige Genfer im Aufgebot. Hätte Zakaria nicht verletzt passen müssen, wären es sogar fünf gewesen.
Ein Duo drückte gemeinsam die Schulbank
Sowohl Athekame, Amdouni, Manzambi als auch Boteli spielten als Junioren für Servette. Manzambi und Boteli besuchten zeitweise sogar die gleiche Klasse. «Das war cool. Wir beide und andere Kollegen waren immer zusammen», erinnert sich Manzambi. «Wir denken gerne an diese Zeit zurück.»
Zwar lief keiner des Quartetts später auch bei den Servette-Profis auf. Doch ihren Weg in die besten Ligen Europas und in die Schweizer Nati machten alle früher oder später trotzdem.
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