The Jerusalem PostTrump’s aid bombshell, Haley Stevens, and the battle for the soul of the Democratic Party - commentDaily MaverickAfter the Bell: The great financial squeeze — a new movie coming to your medical aid schemeZDF heuteAktuelle Pressemitteilungen des ZDFBillboardNotorious B.I.G. Estate Ruling, My Chemical Romance Case, Drake Lawsuit & More Music Law NewsNOSIndonesië arresteert drie hoge politiemensen op verdenking van aftappen presidentNU.nlPRO steunt uitwerking stikstofplannen van kabinet: 'Eindelijk actie'Premium TimesWe’re ready for 2027 general elections – IGP DisuMexico News DailyHow Mexico’s longest dictatorship planted the seeds for a revolutionABC NewsDOJ ramps up probe of Alaska Senate race with target letters, new subpoenas: SourcesCapital FMFamily planning use falls to 61pc among married women in Kenya – KNBSSudinfoL’inquiète s’éloigne pour Kevin De Bruyne : le Diable rouge présent à l’entraînement de Naples à la veille du duel contre PortoRTP DesportoAllegri antevê jogo de "muito sofrimento" do Nápoles frente ao FC Porto
The Daily Newsstand · Free, Always
Tuesday, November 3, 2026

Festnahmen bei linker Gruppe aus Sachsen: Mit Hammer, Sichel und Pfefferspray

Translate

Bei Razzien gegen mutmaßliche Links­ex­tre­mis­t:in­nen hat die Polizei fünf Personen festgenommen. Sie sollen geplant haben, rechte Gruppen anzugreifen.

David Muschenich

Die sächsische Polizei geht gegen eine mutmaßlich linksextreme Gruppe vor. Seit Dienstagmorgen durchsuchen Beamte Wohnungen in vier Bundesländern. Im Landkreis Zwickau verhaftete die Polizei zunächst vier Personen im Alter zwischen 22 und 36 Jahren. Ein weiterer Beschuldigter soll während der Razzia Beamte angegriffen haben und wurde deshalb vorläufig festgenommen.

Insgesamt ermitteln die Behörden gegen 12 Männer, die 2022 eine „kriminelle Vereinigung“ nach Paragraf 129 Strafgesetzbuch gegründet haben sollen. Namentlich geht es um das „Kollektiv Zwickau“. Dessen Mitglieder sollen geplant haben, überregional gegen rechtsradikale und menschenfeindliche Strukturen vorzugehen. Konkret würden dem Kollektiv zwei gefährliche Körperverletzungen in Plauen am 5. September und 24. Juni dieses Jahres und mehrere Graffiti-Delikte zugeordnet, teilte die Staatsanwaltschaft Dresden der taz mit. Allen Beschuldigten würde die Mitgliedschaft vorgeworfen, einzelnen aber auch Delikte wie die Körperverletzung oder schwerer Landfriedensbruch.

Laut einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft Dresden durchsuchte die Polizei Räume in Zwickau, Dresden, Leipzig, Saalfeld, Bremen und Hamburg. Die fünf Festgenommenen sollen heute dem zuständigen Ermittlungsrichter am Amtsgericht Dresden vorgeführt werden.

Auf Social Media präsentiert sich die Gruppe mit einem roten Stern im Profilbild. In Postings rief sie etwa zur Luxemburg-Liebknecht-Demonstration in Berlin auf. In anderen ging es um die Aufarbeitung des NSU oder um antifaschistische Demonstrationen im sächsischen Hinterland. Immer wieder tauchen Hammer-und-Sichel-Symbole auf.

Nicht die erste Razzia

Den Social-Media Account hat sich offenbar auch der sächsische Verfassungsschutz angesehen. Unter anderem mit Bezug auf die Hammer-und-Sichel-Symbole kategorisiert er das Kollektiv als „kommunistische, marxistisch-leninistisch geprägte Gruppierung“ ein und schätzt, dass ihm etwa 15 Personen angehören. Laut der lokalen Zeitung Freie Presse gibt es bei der Gruppe personelle Überschneidungen mit der Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschland (MLPD).

Es ist zudem nicht die erste Razzia der Polizei in Räumen des Kollektivs. Am 4. Februar 2025 durchsuchten die Beamten Wohnungen in Sachsen und beschlagnahmten Schlagstöcke, Schlagringe, Reizstoffsprühgeräte sowie Funkgeräte, zahlreiche Mobiltelefone und Laptops. Damals begründete die Polizei die Durchsuchung mit einem Überfall in Zwickau aus dem Juni 2024, bei dem eine Gruppe von bis zu 15 Personen eine zweite Gruppe von 10 Personen mit Pfefferspray und Schlagstöcken angegriffen haben soll. Diese seien dabei verletzt worden.

View the original on taz →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.