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Tuesday, October 13, 2026

Sinkende Verbrenner-Nachfrage: Kriselndes China-Geschäft sorgt bei BMW für Absatzrückgang

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Sinkende Verbrenner-NachfrageKriselndes China-Geschäft sorgt bei BMW für Absatzrückgang

13.10.2026, 12:06 Uhr

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In Europa profitierte BMW von der starken Nachfrage nach Elektroautos. (Foto: picture alliance/dpa)

Auf dem chinesischen Markt ist die Nachfrage nach Verbrennen deutlich eingebrochen. Das bekommen alle deutschen Autobauern kräftig zu spüren, auch BMW. Die Münchner können aber auf zwei anderen wichtigen Märkten zulegen.

Der Einbruch des chinesischen Marktes hat dem Münchner Autobauer BMW im Sommer einen Absatzrückgang eingebrockt. Insgesamt verkaufte das Unternehmen im dritten Quartal 551.072 Autos und Motorräder, das sind 6,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Hauptgrund dafür ist die Schwäche in China, wo BMW mit 114.355 Fahrzeugen 24,8 Prozent weniger absetzte. In Europa und den USA ging es dagegen um 2,7 beziehungsweise 2,5 Prozent aufwärts.

Vertriebschef Jochen Goller sagte, in einem weltweit schwierigen Marktumfeld habe sich BMW in Europa und den USA gut behauptet. "Insbesondere die weiterhin starken Auftragseingänge vollelektrischer Fahrzeuge bestätigen unseren Kurs." Die starke Nachfrage nach den Fahrzeugen der neuen Klasse wie dem iX3 sowie nach Autos mit dieser Technologie stärke die Position von BMW für die kommenden Herausforderungen.

Die Münchner leiden wie die anderen deutschen Hersteller unter der Schwäche des gesamten Marktes in China, wo die Nachfrage nach Verbrennerautos rasch sinkt und die Kunden bei Elektroautos die heimischen Anbieter bevorzugen. Allerdings fiel der Rückgang bei BMW hier geringer aus als bei der Konkurrenz aus Stuttgart und Wolfsburg: Mercedes meldete zuletzt einen Rückgang um fast ein Drittel, Volkswagen sogar um fast zwei Fünftel.

In Europa profitierte BMW dagegen von der starken Nachfrage nach Elektroautos. Weltweit legte der Absatz von E-Autos im Sommerquartal um 7,2 Prozent zu auf 110.257 Fahrzeuge. In Europa war sogar jeder dritte ausgelieferte BMW ein Elektroauto. Insbesondere in Deutschland hätten vollelektrische Fahrzeuge von BMW ein außergewöhnlich starkes Wachstum verbucht.

Die Münchner haben hier vor rund einem Jahr den elektrischen iX3 auf den Markt gebracht, der im neuen Werk im ungarischen Debrecen gebaut wird. Binnen eines Jahres seien mehr als 100.000 Bestellungen für das Auto allein in Europa eingegangen, das sei der bislang erfolgreichste Marktstart eines BMW-Modells.

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