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Tuesday, October 6, 2026

Gemeinsame Sorge um Söhne: Michael Douglas erinnert an intime Gespräche mit Rob Reiner

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Gemeinsame Sorge um SöhneMichael Douglas erinnert an intime Gespräche mit Rob Reiner

06.10.2026, 14:50 Uhr

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"Wir waren beide zeitweise mit unseren Kräften am Ende": Michael Douglas spricht in seinen Memoiren über eine besonders persönliche Verbindung zu dem getöteten Rob Reiner. Die Drogenprobleme ihrer Söhne sorgten für Gespräche, die Douglas heute als "herzzerreißend" beschreibt.

Michael Douglas und Rob Reiner verband über ihre jahrzehntelange Freundschaft hinaus eine schmerzhafte Erfahrung: Beide Hollywood-Stars mussten miterleben, wie ihre Söhne mit schweren Drogenproblemen kämpften. In seinen neuen Memoiren "One Helluva Ride" erzählt Douglas nun, wie er und der 2025 ermordete Regisseur sich in dieser schwierigen Zeit gegenseitig Halt gaben.

"Wir hatten beide Söhne mit ernsthaften Drogenproblemen, und wir waren beide zeitweise mit unseren Kräften am Ende", schreibt der Schauspieler laut einem vorab von der "Los Angeles Times" veröffentlichten Auszug aus seinem Buch. Douglas' heute 47-jähriger Sohn Cameron war jahrelang süchtig. Wegen Drogendelikten verbrachte er insgesamt sieben Jahre in einem US-Bundesgefängnis. Auch Reiners Sohn Nick, der beschuldigt wird, seine Eltern getötet zu haben, hatte mit Drogenproblemen zu kämpfen.

"Für uns war es ein herzzerreißendes gegenseitiges Geständnis", erinnert sich Douglas in seinen Memoiren. Trotz aller Verzweiflung hätten die Gespräche geholfen. Er sei sich sicher, dass sie "einander in diesen schweren Zeiten ein gewisses Maß an Trost gespendet haben". Douglas und Reiner kannten sich auch durch ihre gemeinsame Arbeit in Hollywood. Reiner führte unter anderem bei der romantischen Komödie "Hallo, Mr. President" aus dem Jahr 1995 Regie, in der Douglas die Hauptrolle spielte.

Nick Reiner des Mordes beschuldigt

Bereits nach Reiners Tod hatte Douglas öffentlich über ihre Freundschaft und die Gespräche über ihre Söhne gesprochen. In einer Sondersendung von CBS News erinnerte er sich daran, dass sie einander ihre Sorgen anvertraut hatten. Der Regisseur und seine Ehefrau Michele Reiner wurden am 14. Dezember 2025 tot in ihrem Haus im Los-Angeles-Stadtteil Brentwood gefunden. Die Polizei stufte die Todesfälle als Tötungsdelikte ein. Noch am selben Tag wurde der gemeinsame Sohn Nick Reiner festgenommen und wegen zweifachen Mordes angeklagt.

Medienberichten zufolge war der Gewalttat ein Streit zwischen Reiner und seinen Eltern auf einer Party des Moderators und Comedians Conan O'Brien am Vorabend vorausgegangen. Worum es dabei ging, ist unklar. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, seine Eltern danach tödlich mit einem Messer angegriffen und anschließend das Haus verlassen zu haben. Hinzu kamen besondere Tatvorwürfe wegen mehrfachen Mordes sowie wegen des mutmaßlichen Auflauerns vor der Tat. Nick Reiner plädierte in allen Anklagepunkten auf nicht schuldig.

Douglas spricht auch über geheime Affäre

Die Erinnerungen an Reiner und die schwierigen Jahre mit ihren Söhnen sind nur eines der sehr persönlichen Themen, über die Douglas in "One Helluva Ride" schreibt. Auf fast 500 Seiten blickt der Hollywood-Star auf seine Karriere, seine Familie und bislang weitgehend unbekannte Erlebnisse aus seinem Privatleben zurück.

Dazu gehört auch ein lange gehütetes Geheimnis aus den 1980er-Jahren. Douglas räumt in dem Buch ein, während der Dreharbeiten zu "Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten" eine heimliche Beziehung mit seiner Co-Darstellerin Kathleen Turner gehabt zu haben, obwohl er zu der Zeit mit seiner ersten Ehefrau, Diandra Luke, verheiratet war. Der Film kam 1984 in die Kinos und machte Douglas und Turner zu einem der bekanntesten Leinwandduos der damaligen Zeit. Beide hatten eine romantische Beziehung jedoch jahrzehntelang bestritten. Mit seinen Memoiren beendet Douglas nun selbst die Spekulationen.

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