Durchschnittsalter auf dem Land steigt stärker als in Städten
Statistisches Bundesamt Gemeinden auf dem Land altern stärker als Städte
Stand: 01.10.2026 • 16:23 Uhr
In ländlichen Gemeinden steigt das Durchschnittsalter der Menschen deutlich stärker als in Großstädten. Insgesamt lag der Altersschnitt in Deutschland vergangenes Jahr bei 45 Jahren - mit Unterschieden zwischen den Bundesländern.
Je ländlicher eine Gemeinde ist, desto stärker ist sie in den vergangenen 15 Jahren gealtert. Das teilte das Statistische Bundesamt auf Basis einer Auswertung von rund 10.500 Gemeinden mit. Zwischen 2011 und 2025 stieg das Durchschnittsalter auf dem Land demnach von 44,3 auf 46,8 Jahre, also um 2,5 Jahre. In den Großstädten nahm das Durchschnittsalter dagegen im gleichen Zeitraum nur um einen Wert von 0,3 Jahren auf 43,5 zu.
Älteste Bevölkerung in Sachsen-Anhalt
Bei den mittleren Städten stieg das Durchschnittsalter laut Statistischem Bundesamt um 1,6 auf 45,4 Jahre. Bei den Kleinstädten waren es bereits 46,3 Jahre mit einem Anstieg von 2,2 Jahren. Am deutlichsten alterten demnach die Einwohner von Mecklenburg-Vorpommern - dort stieg das Durchschnittsalter um 2,5 auf 48,3 Jahre.
Insgesamt stieg der Altersschnitt in Deutschland innerhalb der vergangenen 15 Jahre um gut ein Jahr auf 45 Jahre. Im Vergleich der Bundesländer haben die Stadtstaaten die jüngste Bevölkerung: Am jüngsten waren die Menschen Ende 2025 mit durchschnittlich 42,3 Jahren in Hamburg, gefolgt von Berlin (42,8 Jahre) und Bremen (43,2 Jahre). Die älteste Bevölkerung lebt mit 48,4 Jahren in Sachsen-Anhalt, darauf folgen Mecklenburg-Vorpommern (48,3 Jahre) und Thüringen (48,2 Jahre).
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