Jimi Blue Ochsenknecht wegen Betrugs verurteilt

Jetzt wirds teuer
Jimi Blue Ochsenknecht wegen Betrugs verurteilt
Eine Zeit lang sah es so aus, als könnte Jimi Blue Ochsenknecht einem Urteil entgehen. Immerhin musste er bereits eine Geldbusse zahlen wegen der jahrelang nicht beglichenen Hotelrechnung. Doch das war der Staatsanwalt nicht genug.
Publiziert: vor 20 Minuten
Sophie OferRedaktorin People
Knapp 14'000 Euro schuldete Jimi Blue Ochsenknecht (34) dem Hotelier Willi Steindl (34), nachdem er in dessen Tiroler Hotel seinen 30. Geburtstag gefeiert hatte. Vier Jahre lang hatte Ochsenknecht seine Rechnung nicht gezahlt; im Juni 2025 wurde er dann in Hamburg festgenommen, erhielt zwei Monate später eine 18'000-Euro-Geldbusse auferlegt.
Jetzt wurde der Reality-TV-Darsteller wegen schweren Betrugs vom Landsgericht Innsbruck (Ö) verurteilt. Zudem verhängt das Gericht eine Geldstrafe, die es in sich hat.
«Fehlendes Unrechtsbewusstsein»
Das Urteil des Landsgerichts ist noch nicht rechtskräftig, wie die «Tiroler Tageszeitung» berichtet. Doch Ochsenknecht droht eine Geldstrafe von 34'500 Euro. Davon sollen die 18'000 Euro Geldbusse, die er bereits beglichen hat, sowie 10'057 Euro für die 22 Tage in U-Haft abgezogen werden, wie «Bild» berichtet. Letztlich würden denn noch 6443 Euro übrig bleiben, die Ochsenknecht innert 14 Tagen zahlen muss.
Die Richterin begründet ihr Urteil mit «fehlendem Unrechtsbewusstsein» seitens des Angeklagten, sowie «fortgesetzten Täuschungsmanövern».
Ochsenknecht bekennt sich nicht schuldig
Ochsenknecht hat nach Angaben seines österreichischen Verteidigers zwar die Verantwortung für sein Handeln, so die «Tiroler Tageszeitung», allerdings habe er sich nicht schuldig im Sinne der Anklage bekannt. An der Gerichtsverhandlung nahm Ochsenknecht nicht persönlich teil, sondern liess sich durch seinen Anwalt vertreten.
Laut Richterin Heide Maria Paul wurde Ochsenknecht darüber hinaus vom Amtsgericht München wegen Betrugs zu 80 Tagessätzen à 40 Euro verurteilt und hat in Österreich noch ein Zwangsvollstreckungsverfahren über 1336.90 Euro offen.
Nach Ochsenknechts Verhaftung 2025, wurde er nach Österreich ausgeliefert und dort gegen Kaution wieder frei gelassen. Ursprünglich hatte die Richterin damals entschieden, kein Urteil zu fällen, sondern nur die Geldbusse zu verhängen. Allerdings legte daraufhin die Staatsanwaltschaft Berufung ein, woraufhin der Prozess fortgesetzt wurde. Mit dem Urteil des schweren Betrugs endet er nun.
Externe Inhalte
Möchtest du diesen und weitere externe Beiträge (z.B. Instagram, X und anderen Plattformen) sehen? Wenn du zustimmst, können Cookies gesetzt und Daten an externe Anbieter übermittelt werden. Dies ermöglicht die Anzeige externer Inhalte sowie von personalisierter Werbung. Deine Entscheidung gilt für die gesamte App und ist jederzeit in den Einstellungen widerrufbar.
KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.