Abstimmung Kanton Zürich – Lehrpersonen werden nicht besser entschädigt

Die Zürcher Stimmbevölkerung will den Lehrpersonen für die Arbeit neben dem Unterrichten offenbar nicht mehr Zeit zur Verfügung stellen. Laut der ersten Hochrechnung spricht es sich mit 65.7 Prozent dagegen aus.
Die Mehrheit des Zürcher Kantonsrats hätte den Lehrpersonen für die Vor- und Nachbereitung der Lektionen mehr Zeit zugestanden als bisher. Konkret: pro Lektion von 45 Minuten je 25.3 Minuten. Bisher waren es 24.5 Minuten.
Der Aufwand der Klassenlehrpersonen hätte jährlich neu mit 160 Stunden statt wie bisher mit 100 Stunden vergütet werden sollen, etwa für Elterngespräche, die Organisation von Klassenlagern, oder um Konflikte zu lösen. Für das neue Lehrpersonalgesetz setzten sich die Parteien SP, GLP, Grüne, Mitte, EVP und AL ein.
FDP und SVP hingegen haben gegen dieses Gesetz das Kantonsreferendum ergriffen. Ebenso haben sich 102 Gemeinden im Kanton Zürich per Referendum gewehrt.
Weitere Abstimmung im Kanton Zürich
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Sterbehilfe in Alters- und Pflegeheimen
Sämtliche Alters- und Pflegeheime sowie Spitäler und Rehabilitationskliniken im Kanton Zürich sollen dazu verpflichtet werden, den assistierten Suizid in ihren Räumlichkeiten zu dulden. Psychiatrische Einrichtungen und Gefängnisse sind davon ausgenommen. Die Mehrheit des Kantonsrates ist dafür. Eine bürgerliche Minderheit ergriff das Referendum. Der Regierungsrat empfiehlt ein Nein. Gemäss erster Hochrechnung zeichnet sich ein Ja ab – mit 63.8 Prozent.
Die jährlichen Mehrkosten hätten sich bei einer Gesetzesannahme auf 83 Millionen Franken belaufen. Den grössten Teil davon hätten die Gemeinden tragen müssen, da Lehrpersonen bei der Schulgemeinde angestellt sind. Auch der Zürcher Regierungsrat hat sich gegen die Vorlage ausgesprochen.
Abstimmungsdossier
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Hier finden Sie News und Hintergründe zu den Abstimmungen vom 27. September 2026.
Regionaljournal Zürich Schaffhausen, 27.9.2026, 12:10 Uhr ; ante/buec/wilh/schp;swam
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