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Monday, October 26, 2026

Auch Torwartwechsel nicht ausgeschlossen: Blessin kündigt Rotation an

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Never change a winning team? Offenbar nicht bei Borussia Mönchengladbach. Nach dem ersten Saisonsieg in der Bundesliga wird Trainer Alexander Blessin im Pokal rotieren. Auch die Torhüterposition könnte betroffen sein.

Macht Moritz Nicolas (vorne) im Pokal Platz für Ersatzmann Daniel Batz (hinten)?

Macht Moritz Nicolas (vorne) im Pokal Platz für Ersatzmann Daniel Batz (hinten)? IMAGO/fohlenfoto

Nach dem 3:2-Befreiungsschlag in Stuttgart will Borussia Mönchengladbach die Erfolgswelle nun auch in den DFB-Pokal mitnehmen. Die Erfolgs-Elf, die Trainer Alexander Blessin am vergangenen Freitag aufs Feld geschickt hat, wird er dafür aber wohl beim Spiel gegen den Karlsruher SC am Dienstag (20.45 Uhr, LIVE! bei kicker) nicht beisammen halten. "Wir werden rotieren", kündigte der Coach auf der Pressekonferenz am Montag an, ohne zu viel verraten zu wollen. "Ich glaube, dass das Zusammenspiel zwischen Frische und Eingespieltheit extrem wichtig ist. Vielleicht muss man auch etwas früher wechseln. Das alles müssen wir ins Kalkül einbeziehen."

Auch einen Torwartwechsel für den Pokal wollte er nicht ausschließen. "Das ist immer eine Überlegung", sagte Blessin, der die endgültige Entscheidung zwar bereits getroffen hat, sie aber am Montag noch nicht verraten wollte. Er habe "in bestimmten Vereinen besondere Regeln eingeführt", was die Aufteilung des Torhüterteams angehe. Beim FC St. Pauli setzte Blessin etwa in der vergangenen Saison zwischen Stammtorhüter Nikola Vasilj und Ersatzmann Ben Voll auf Jobsharing, beide wechselten sich im DFB-Pokal ab.

Blessins Vorgänger Eugen Polanski hatte in der 1. Runde beim 5:0 bei Schott Mainz auf Stammkeeper Moritz Nicolas vertraut. Ein Indiz, dass nun gegen Karlsruhe sein Vertreter Daniel Batz zum Zug kommen könnte? "Wir haben für morgen eine Entscheidung getroffen, es ist mit beiden auch schon so besprochen", sagte Blessin.

An der generellen Rangordnung im Gladbacher Tor werde er aber unabhängig von dieser Entscheidung, aus der Blessin noch ein Geheimnis machte, nichts ändern - obwohl Nicolas zuletzt in Stuttgart gepatzt hatte. "Es geht darum, den Kopf frei zu haben", sagte er mit Blick auf seinen Schlussmann. "Er ist die Nummer 1 und bleibt die auch, daran gibt es nichts zu rütteln. Wir haben eine top, top, top, top Nummer 2, aber Mo hat das so lange richtig gut gemacht. Deswegen gibt es für mich momentan überhaupt keine Diskussion."

Castrop erstmals im Kader - Quartett erst gegen Paderborn zurück

Auf den Positionen davor scheint sich das Gladbacher Lazarett - zumindest minimal - zu lichten. So kündigte Blessin an, dass Jens Castrop erstmals in der laufenden Saison wieder im Kader stehen wird. Der Mittelfeldspieler, der in der vergangenen Saison zum Gladbacher Stammpersonal zählte, hatte sich in der Saisonvorbereitung schwer an der Schulter verletzt und daraufhin fast drei Monate gefehlt.

In Isac Lidberg, Kevin Diks, Ko Itakura und Nicolas Kühn erwartet Blessin vier weitere potenzielle Stammspieler im Laufe der Woche zurück. Das Quartett soll - ebenso wie Nachwuchshoffnung Fritz Fleck - für das Bundesligaspiel gegen Paderborn am Samstag wieder zur Verfügung stehen, ist für das KSC-Spiel aber noch keine Option. Abwehrchef Diks, der das Spiel in Stuttgart aus privaten Gründen verpasst hatte, soll "morgen oder übermorgen" wieder zum Team stoßen.

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