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Friday, October 30, 2026

Freihandelsabkommen – Bundespräsident Guy Parmelin in China eingetroffen

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  • Bundespräsident Guy Parmelin trifft heute in Peking den chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping.
  • Bei dem Besuch soll Parmelin ein erweitertes Freihandelsabkommen mit China unterzeichnen.
  • Dies soll Schweizer Unternehmen einen weitgehend zollfreien Zugang zum chinesischen Markt verschaffen.

Künftig sollen 99.8 Prozent der Schweizer Exporte zollfrei nach China gelangen können. Damit erhält die Schweiz einen Marktzugang, der für ein europäisches Land ungewöhnlich weit geht.

Signal gegen wachsende Handelsbarrieren

Das Abkommen steht im Kontrast zu den zunehmenden Handelsbeschränkungen der USA und der Europäischen Union. Für die Schweiz eröffne es neue Möglichkeiten, sagte Bernardino Regazzoni, ehemaliger Schweizer Botschafter in China.

Zugleich sei es für China ein wichtiges Signal: Das Land könne zeigen, dass es mitten in Europa einen Handelspartner gebe, der bereit sei, Hürden abzubauen.

Aus Sicht des chinesischen Präsidenten Xi Jinping spiegelt das weiterentwickelte Handelsabkommen zwischen beiden Ländern den politischen Mut und das Verantwortungsbewusstsein bei der Aufrechterhaltung einer offenen Zusammenarbeit wider. Xi sagte weiter, gemeinsam könnten die beiden Länder wertvolles Vertrauen und mehr Sicherheit in die wirtschaftlichen und handelspolitischen Beziehungen zwischen China und Europa sowie in die globale wirtschaftliche Entwicklung bringen.

Älterer Mann im Anzug spricht bei einem Treffen mit anderen Anzugträgern.
Legende: Guy Parmelin nimmt in der Grossen Halle des Volkes in Peking an einem Treffen mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping teil. Keystone/AP/Kai Naito

Die Schweiz und China hatten die Einigung auf das erweiterte Abkommen im August bekannt gegeben. Das geschah rund ein Jahr, nachdem US-Präsident Donald Trump hohe Zölle auf Schweizer Waren eingeführt hatte.

Das neue Abkommen soll neben dem Warenhandel auch Schweizer Investitionen in China erleichtern. Zudem werden die Bestimmungen zu Umweltfragen und Arbeitsrechten ausgebaut.

Verhandlungen dauerten fünf Runden

Die Verhandlungen über die Modernisierung des bestehenden Freihandelsabkommens von 2014 begannen im September 2024. Nach fünf Verhandlungsrunden schlossen die beiden Länder sie ab.

China ist nach der Europäischen Union und den USA der drittwichtigste Handelspartner der Schweiz.

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