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Wednesday, October 21, 2026

– Rémy Wyssmann will SVP-Bundesrat werden

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  • Der Solothurner SVP-Nationalrat Rémy Wyssmann will für den Bundesrat kandidieren.
  • Das hat er an einer Medienkonferenz in Solothurn bekannt gegeben.
  • Bislang hat nur die Genfer Nationalrätin Céline Amaudruz offiziell gesagt, dass sie ins Bundesratsrennen steigen will.

Rémy Wyssmann (SVP) ist seit Dezember 2023 für den Kanton Solothurn im Nationalrat. Er war 2016 bis 2023 Gemeinderat in Kriegstetten SO. Von 2017 bis 2023 war er auch im Solothurner Parlament, dem Kantonsrat. Beruflich ist der Solothurner Rechtsanwalt und Notar.

«Ich bewerbe mich um diesen Sitz», sagte Wyssmann an der Medienkonferenz. Er sei bereit. Ein Amt als Bundesrat sei kein Preis für eine zurückgelegte Laufbahn. Es sei ein Dienst an unserem Land und an der Bevölkerung, erklärte Wyssmann weiter. Er sei mit 59 Jahren «alt genug, um in Beruf und Politik geprüft worden zu sein, und jung genug für zwei volle Amtsperioden und darüber hinaus.»

Mann in Anzug spricht an einem Rednerpult im Innenraum.
Legende: Rémy Wyssmann während der Sommersession des Nationalrats 2026 in Bern. Der Solothurner Anwalt möchte in den Bundesrat. Keystone/Peter Schneider

Nicht ins Rennen um den frei werdenden Bundesratssitz steigt sein Solothurner SVP-Kollege Christian Imark. Das hatte der 44-Jährige bereits am Dienstag gegenüber SRF bekannt gegeben.

Diese Kandidaten haben bereits abgesagt

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  • Bild 1 von 8. Esther Friedli. Esther Friedli, St. Galler Ständerätin. Seit ihrer Wahl in den Ständerat wird sie regelmässig als Bundesratskandidatin gehandelt. Sie steht aber dieses Mal als Kandidatin nicht zur Verfügung, wie sie am 9. Oktober dem Portal Toggenburg 24 bekannt gab. Bildquelle: KEYSTONE/Gian Ehrenzeller.

  • Bild 2 von 8. Magdalena Martullo-Blocher. Magdalena Martullo-Blocher, Nationalrätin Graubünden, wird selten als ernsthafte Nachfolgerin genannt. In einer Vereinigten Bundesversammlung müsste sie Stimmen weit über die SVP hinaus gewinnen. Viele Parlamentarier von Mitte, SP, Grünen und GLP würden ihre Wahl wohl ablehnen. In der «Arena» hat sie zudem gesagt, sie werde nicht kandidieren. Bildquelle: KEYSTONE/Andreas Becker.

  • Bild 3 von 8. Christian Imark. Der Solothurner SVP-Nationalrat Christian Imark will ebenfalls nicht Nachfolger von Guy Parmelin werden. Imark begründet den Verzicht mit seiner familiären Situation. Bildquelle: Keystone/Christian Beutler.

  • Bild 4 von 8. Marcel Dettling. Marcel Dettling, seit 2024 SVP‑Parteipräsident. Seine Stärken liegen vor allem innerhalb der SVP, seine Schwächen eher bei der Wählbarkeit im Parlament. Er sagte allerdings bereits zur «Aargauer Zeitung», dass er nicht für Parmelins Nachfolge kandidieren und sich stattdessen auf die Führung seiner Partei fokussieren will. Bildquelle: KEYSTONE/Urs Flueeler.

  • Bild 5 von 8. André Rüegsegger. Der Schwyzer SVP-Regierungsrat André Rüegsegger verzichtet auf eine Bundesratskandidatur. Auf Anregung seiner Kantonalpartei hatte sich der Politiker aus Brunnen SZ mit einer möglichen Kandidatur befasst. Bildquelle: Keystone/Urs Flüeler.

  • Bild 6 von 8. Pascal Schmid. Pascal Schmid, Thurgauer Nationalrat. Asylspezialist der SVP. Er wird in Teilen der Partei inzwischen als eine Art «Kronprinz» gehandelt und taucht in neueren Spekulationen zunehmend auf. Bildquelle: KEYSTONE/Alessandro della Valle.

  • Bild 7 von 8. Natalie Rickli. Natalie Rickli, Zürcher Regierungsrätin, ehemalige Nationalrätin. Sie galt seit Jahren als bundesratsfähig. Über Instagram teilte sie jedoch mit auf eine Bundesratskandidatur zu verzichten, um ihre Arbeit im Regierungsrat fortzusetzen. Bildquelle: KEYSTONE/Ennio Leanza.

  • Bild 8 von 8. Gregor Rutz. Der Zürcher SVP-Nationalrat Gregor Rutz wird nicht kandidieren. Einen Wechsel in die Landesregierung hatte der Präsident des Schweizerischen Hauseigentümerverbands im Gespräch mit CH Media bereits frühzeitig ausgeschlossen. Bildquelle: KEYSTONE/Christian Beutler.

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Vor Rémy Wyssmann hat die Genfer SVP-Nationalrätin Céline Amaudruz angekündigt, dass sie Bundesrätin werden möchte. Prominente Politikerinnen wie die Zürcher Regierungsrätin Natalie Rickli, die St. Galler Ständerätin Esther Friedli, SVP-Präsident Marcel Dettling und der Thurgauer SVP-Nationalrat Pascal Schmid verzichten auf eine Kandidatur.

Das sind mögliche Bundesratskandidatinnen und -kandidaten

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  • Bild 1 von 7. Rémy Wyssmann. Rémy Wyssmann, Solothurner Parteipräsident und Nationalrat, will Bundesrat werden. Die Kandidatur des Anwalts und Dozents gilt eher als überraschend. Bildquelle: KEYSTONE/Peter Schneider.

  • Bild 2 von 7. Céline Amaudruz. Céline Amaudruz, SVP‑Nationalrätin Genf und Mitglied im Parteivorstand. Sie hat ihre Bereitschaft für eine Kandidatur offiziell bekanntgegeben: Amaudruz gilt als chancenreichste Kandidatin aus der Romandie. In den anderen Parteien wird sie aber als Hardlinerin wahrgenommen. Bildquelle: KEYSTONE/Urs Flueeler.

  • Bild 3 von 7. Thomas Aeschi. Thomas Aeschi, Zuger Nationalrat und SVP‑Fraktionspräsident. Er gehört seit Jahren zu den aussichtsreichsten Kandidaten, auch wenn seine Chancen durch die Wahl des ebenfalls aus Zug stammenden Martin Pfister gesunken sein dürften. Bildquelle: KEYSTONE/Peter Schneider.

  • Bild 4 von 7. Thomas Matter. Thomas Matter, SVP-Nationalrat und -Vizepräsident. Der Banker prüfe eine Kandidatur, wie er gegenüber dem «Sonntagsblick» bekannt gegeben hat. Bildquelle: Keystone.

  • Bild 5 von 7. Franz Grüter. Franz Grüter, SVP-Nationalrat und Unternehmer. Mitglied im SVP‑Parteivorstand. Grüter vertritt die SVP-Parteilinie, wird in den anderen Parteien aber als umgänglich wahrgenommen mit staatsmännischem Auftritt. Bildquelle: KEYSTONE/Georgios Kefalas.

  • Bild 6 von 7. Franz Ruppen. Nachdem er von Esther Friedli vorgeschlagen wurde, überlegt sich auch der SVP-Staatsrat Franz Ruppen eine Kandidatur. Seinen Entscheid will Ruppen bis Ende nächster Woche bekanntgeben. Bildquelle: KEYSTONE/Cyril Zingaro.

  • Bild 7 von 7. Benjamin Giezendanner. Der SVP-Nationalrat Benjamin Giezendanner (AG) schliesst laut der «Sonntagszeitung» eine Kandidatur nicht aus. Giezendanner würde sich eine Kandidatur überlegen, falls die Partei auf ihn zukomme, sagte auf Anfrage der Zeitung. Bildquelle: KEYSTONE/Alessandro della Valle.

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