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Wednesday, October 14, 2026

Kabak steckt in der Doppel-Krise - Hajdari fehlt wochenlang

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Mit Hoffenheim und mit der Türkei muss Ozan Kabak eine Niederlage nach der anderen verkraften. Der Innenverteidiger spricht über die schwierige Lage, über Besiktas und seine guten Bekannten Salih Özcan und Alexander Nübel.

Trifft auf alte Bekannte: Ozan Kabak

Trifft auf alte Bekannte: Ozan Kabak IMAGO/Sportfoto Rudel

Lange ging es für Ozan Kabak nur bergauf, nachdem er nach eineinhalbjähriger Zwangspause (Kreuzbandriss) vergangenen Dezember sein Comeback feierte. In Hoffenheim präsentierte er sich stärker denn je, zog mit der TSG in die Europa League ein und schaffte mit der türkischen Nationalelf die WM-Teilnahme. Doch in der neuen Saison hagelt es für Kabak in beiden Teams gleichermaßen Niederlagen. Im Klub gingen fünf der letzten sechs Pflichtspiele verloren, zudem sechs der jüngsten sieben Länderspiele.

Kabak erlebte zuletzt elf Niederlagen in 13 Partien

"Es war kein einfacher Saisonstart mit der TSG und mit der Nationalmannschaft", hadert Kabak, doch der 26-Jährige lässt sich weder unterkriegen noch entmutigen: "Ich habe schon genug Erfahrung, kenne diese Situation, und weiß, wie man sie umdrehen kann: mit vielen guten Trainingseinheiten." Die kann zumindest für die TSG Trainer Christian Ilzer bestätigen. "Ich erlebe ein Team, das im Training mit großem Willen und Fokus die Dinge abarbeitet, um die Dinge zu verbessern, die uns zuletzt Ergebnisse verwehrt haben."

"Und zudem bleiben wir immer positiv, weil wir wissen, welche Qualität unser Trainerteam und unsere Mannschaft haben", ergänzt Kabak, der auch auf den guten Teamgeist vertraut: "Außerdem sind wir eine enge Familie. Ich habe keine Sorge, dass wir eine Reaktion zeigen, und ich weiß, dass die guten Ergebnisse auch wieder kommen." Am besten gleich am Donnerstagabend, wenn mit Besiktas in der Europa League ein stark gestarteter Gegner und auch gute alte Bekannte Kabaks anreisen.

Vorschau

"Ich bin in der Türkei geboren und in Istanbul aufgewachsen, das ist schon ein sehr besonderes Spiel für mich, ich freue mich schon. Ich kenne sechs, sieben Spieler sehr gut aus der Nationalmannschaft, da haben wir schon über das Spiel gesprochen", verrät Kabak, der mit am engsten mit dem Ex-Dortmunder Salih Özcan verbunden ist.

"Sie wissen aber auch, welche Qualität wir haben", versichert der Innenverteidiger, "es wird ein hartes Spiel, aber wir sind bereit, ich hoffe, wir bekommen einen Sieg morgen." Auch mit Istanbuls deutschen Keeper Alexander Nübel hat Kabak einst auf Schalke zusammengespielt, "er ist ein super Torhüter, ich hoffe, er hat morgen nicht seinen besten Tag."

Hajdari an der Plantarfaszie in der Fußsohle verletzt

Die zuletzt arg gebeutelten Kraichgauer müssen allerdings den nächsten personellen Rückschlag verkraften. Der angeschlagen von der kosovarischen Nationalelf zurückgekehrte Albian Hajdari verletzte sich am Dienstag erneut und fehlt der TSG wie Patrick Wimmer nun auch wochenlang. "Das ist eine Hiobsbotschaft, Albi war auf einem guten Weg zurück", betont Cheftrainer Christian Ilzer, dem eine weitere Stütze wegbricht, "er hat sich am Fuß verletzt, es betrifft die Plantarfaszie in der Fußsohle." Jetzt muss also der Japaner Koki Machida verstärkt ran.

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