Panne auf offizieller Seite: Sieger-Texte stiften Verwirrung vor Ballon-d'Or-Verleihung

Am Abend wird der wichtigste Preis im Weltfußball vergeben. Im Internet gibt es schon vorher Aufruhr: Dort kursieren täuschend echte Sieger-Texte. Aber offenbar von allen Favoriten.
Harry Kane? Kylian Mbappé? Oder doch Lamine Yamal? Kurz vor der feierlichen Vergabe des Ballon d'Or in London haben vermeintlich offizielle Würdigungen der Organisatoren für den eigentlich noch gar nicht bekanntgegebenen Sieger für Aufregung gesorgt. In den sozialen Netzwerken wurden vielfach Links zu Artikeln geteilt, die über die Internetseite des Preises allerdings nicht zu erreichen waren.
Eine Stellungnahme dazu gibt es nicht. Da sowohl für Bayern-Star Kane als auch für Real Madrids Mbappé und Barcelonas Yamal Sieger-Texte vorlagen, könnte es sich um nur vorbereitete und versehentlich gemeinsam freigeschaltete Texte handeln. Wer die prestigeträchtige Auszeichnung gewonnen hat, lässt sich daraus nicht ableiten.
Die goldenen Bälle in den verschiedenen Kategorien, darunter auch für die beste Spielerin der vergangenen Saison, werden am Abend (21.00 Uhr MEZ/DAZN) im Palladium-Theater der britischen Hauptstadt vergeben. Erste offizielle Ergebnisse sind schon vorab öffentlich: Die Fußball-Nationalspielerin Klara Bühl hat bei der Verleihung etwa den Sprung in die Top 10 knapp verpasst. Die Offensivspielerin des deutschen Double-Gewinners Bayern München landete bei der prestigeträchtigen Ehrung auf dem zwölften Platz.
Bayern-Star Kane hat sehr gute Chance, der erste Ballon-d'Or-Gewinner der Bundesliga seit 30 Jahren zu werden. 1996 gewann Matthias Sammer von Borussia Dortmund die Auszeichnung. Der letzte Erfolg für den FC Bayern ist sogar noch länger her: 1981 gewann Karl-Heinz Rummenigge den goldenen Ball.
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