Daily MaverickESCAPE: Walking the Leopard Trail — Four days of fynbos, fatigue and fierce resilienceBollywood HungamaVikram Malhotra on Abundantia Entertainment evolving their AI division aiOn into a standalone studio, “It is being shaped as a fully-integrated, total capability movie studio”PunchPolice arrest four over sexual offences in BauchiThe Jerusalem PostBennett's comments about sitting with Netanyahu in next gov't were 'unsuccesful irony,' Lapid saysInquirerGatchalian: Defense to start presentation on Nov. 9ZDF heuteAktuelle Pressemitteilungen des ZDFUOLAtaques houthis colocam infraestruturas sauditas 'à prova'; aeroporto de Riade segue fechadoColliderNetflix's Beloved Spy Thriller Officially Confirms Its Long-Awaited Season 2 DateThe Hollywood Reporter‘Rebellion’: Why the Bradford 12 Doc Is So Timely and Its Directors Want People to Know “Your Problems Are Created by Elon Musk, Not Migrants”Fotogramas"Una rareza gótica que acaba en delirio": La película sobre el primer caso de vampirismo en España documentado por la IglesiaBBC NewsSinn Féin ministers facing no-confidence vote after Drumcree disputeVanguardTribargain Unveils a New E-Commerce Platform for the Nigerian Market
The Daily Newsstand · Free, Always
Monday, October 12, 2026

"Unmenschlich" und "unanständig": Reaktionen auf Bas-Rücktritt

Translate

Bärbel Bas tritt als SPD-Chefin und Arbeitsministerin zurück. Als Gründe nennt sie die Trauer um ihre verstorbene Stieftochter und öffentliche Angriffe, auch aus der Union.

12.10.2026 | 0:27 min

Der Rücktritt von Bärbel Bas (SPD) als Bundesarbeitsministerin und SPD-Vorsitzende ruft im politischen Berlin heftige Reaktionen hervor. Bas hatte am Morgen mitgeteilt, dass sie von beiden Ämtern zurücktrete und nur noch Bundestagsabgeordnete bleibe. In einer Erklärung begründete sie den Schritt mit dem Tod ihrer Stieftochter. Sie äußerte sich darin aber auch kritisch gegenüber dem Koalitionspartner Union, dem sie "öffentliche Angriffe" vorwarf.

Aus ihrer Partei erhält Bas viel Rückendeckung. Gleichzeitig zeigen die Reaktionen auch, wie angespannt offenbar das Verhältnis zwischen SPD und CDU/CSU sowie die Stimmung innerhalb der Koalition sind:

Schwesig: Angriffe auf Bas "unmenschlich"

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig kritisierte das Verhalten der Union scharf. "Mein Mitgefühl gilt Bärbel Bas", schrieb die SPD-Landeschefin am Morgen auf der Plattform X. "Ich wünsche ihr viel Kraft in dieser schweren Situation. Persönlich danke ich Bärbel Bas für die gute Zusammenarbeit! Die Attacken der CDU - trotz ihrer persönlichen schweren Situation - waren unmenschlich und rücksichtslos."

Manuela Schwesig auf X

Ein Klick für den Datenschutz

Erst wenn Sie hier klicken, werden Bilder und andere Daten von X nachgeladen. Ihre IP-Adresse wird dabei an externe Server von X übertragen. Über den Datenschutz dieses Social Media-Anbieters können Sie sich auf der Seite von X informieren. Um Ihre künftigen Besuche zu erleichtern, speichern wir Ihre Zustimmung in den Datenschutzeinstellungen. Ihre Zustimmung können Sie im Bereich „Meine News“ jederzeit widerrufen.

Klingbeil zu Rücktritt: Angriffe auf Bärbel Bas "unanständig"

Bas' SPD-Co-Chef und Vizekanzler Lars Klingbeil äußerte sich traurig über ihren Rücktritt. Er könne ihren Schritt persönlich nachvollziehen. Die Angriffe gegen sie in den vergangenen Tagen ihrer Trauer "waren unanständig".

Sowas gehört sich nicht.

Lars Klingbeil, SPD

Bas habe "mit klarem Kompass und Geradlinigkeit" Verantwortung übernommen und sich mit voller Überzeugung für die Menschen im Land eingesetzt.

Auch SPD-Fraktionschef Matthias Miersch betonte, dass Bas Haltung gezeigt habe, auch wenn es unbequem wurde. "Aber die Kraft ist endlich." Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) sprach von einem "schmerzlichen Rücktritt, den wir jetzt auch erst mal verarbeiten müssen".

Die CDU-Spitze und ihre Ministerpräsidenten beraten, wie die Partei das Vertrauen der Bevölkerung zurückgewinnen kann. Ein gemeinsamer Kurs ist noch nicht erkennbar und der Druck wächst.

12.10.2026 | 2:38 min

Bundeskanzler Merz zollt Bas Respekt

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sprach Bas seinen Respekt aus und wünschte ihr viel Kraft. Sie und er hätten in der Bundesregierung "vertrauensvoll zusammengearbeitet", schrieb der CDU-Chef am Montag auf der Online-Plattform X. Er danke ihr für ihr Engagement. "Ihre Entscheidung verdient Respekt." Als Vater und Großvater könne er nur erahnen, wie schwer dieser Verlust wiege.

Post von Bundeskanzler Merz auf X

Ein Klick für den Datenschutz

Erst wenn Sie hier klicken, werden Bilder und andere Daten von X nachgeladen. Ihre IP-Adresse wird dabei an externe Server von X übertragen. Über den Datenschutz dieses Social Media-Anbieters können Sie sich auf der Seite von X informieren. Um Ihre künftigen Besuche zu erleichtern, speichern wir Ihre Zustimmung in den Datenschutzeinstellungen. Ihre Zustimmung können Sie im Bereich „Meine News“ jederzeit widerrufen.

Schnieder weist Vorwürfe zurück: "Das muss man dann auch aushalten"

Dagegen wies der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Gordon Schnieder (CDU) Bas' Vorwürfe zurück. "Das muss man dann auch aushalten. Wenn man Vereinbarungen nicht einhält, wenn man auch entsprechende Entwürfe nicht auf den Tisch legt, wenn man damit nicht ins Kabinett geht, dann muss man sich irgendwann fragen lassen, warum das nicht so ist", sagte Schnieder zu Welt-TV.

Außenminister Johann Wadephul (CDU) sieht keine Auswirkungen auf die Arbeit der Koalition. Seine Gedanken seien bei Bas, "weil sie wirklich ein sehr feiner Mensch ist, der uns in der Koalition sicherlich auch fehlen wird", sagte er.

Alice Weidel, Co-Vorsitzende der AfD, nannte Bas' Rücktrittsgründe auf der Plattform X "nachvollziehbar". "Gleichzeitig zeigt ihr Nachtreten gegen den Koalitionspartner CDU, dass Schwarz-Rot am Ende ist."

Quelle: dpa, AFP, Reuters

Über dieses Thema berichtete ZDFheute Xpress am 12.10.2026 um 08:30 Uhr.

View the original on ZDF heute →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.