In der CL weiterhin eine Macht – Wenn PSG ernst macht, knicken auch die Ungeschlagenen ein

Manchester City und Barcelona stellten sich der Aufgabe PSG jeweils mit breiter Brust: In den heimischen Meisterschaften offenbarten beide noch nicht den Hauch einer Schwäche. Die Franzosen hatten in der Ligue 1 bisher mehr Pflichterfüllung als Gala im Kopf – und nahmen die Überflieger aus den anderen Topligen trotzdem eindrucksvoll auseinander.
Nach dem 4:2 auswärts gegen die «Skyblues» vor einer Woche gewann PSG gegen die «Blaugrana» im Parc des Princes mit demselben Resultat. Am Thron im europäischen Fussball wird also vorerst nicht gerüttelt. Zu souverän tritt der Champions-League-Sieger der letzten beiden Saisons auf internationalem Parkett auf.
Eingeständnis vom unterlegenen Coach
Dabei war Trainer Luis Enrique am Dienstagabend zum Improvisieren gezwungen: Ousmane Dembélé musste schon früh mit muskulären Problemen vom Platz, später verletzten sich auch Kvicha Kvaratskhelia und Captain Marquinhos. Glücklich, wer u.a. WM-Siegtorschütze Ferran Torres und den französischen Nationalspieler Maghnes Akliouche als Ersatz aufbieten kann.
«PSG hat gezeigt, dass es eine bessere Mannschaft hat als wir», musste Barça-Trainer Hansi Flick neidlos anerkennen.
«Wir haben unter Beweis gestellt, dass wir uns immer anpassen können. In der zweiten Halbzeit haben wir einige schwierige Momente überstanden», sagte Luis Enrique nach der Partie gegen seinen Ex-Klub. Allzu grosse Euphorie will der Spanier aber nicht aufkommen lassen: «Entscheidend wird es erst im April.»
SRF zwei, Champions League – Highlights, 20.10.26, 23:00 Uhr ; czü/agenturen
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