The Jerusalem PostDo the Arab parties accept Israel as a Jewish and democratic state? - opinionCNN TürkHusilerden Suudi Arabistan'a füze saldırısı: "Riyad'daki finans bölgesi hedef alındı"InquirerPolice probe discovery of unidentified woman’s body in CalapanPunchMeet Busari, coach behind Flamingos’ historic World Cup triumphInquirer EntertainmentJohn Lloyd Cruz, Alden Richards among ‘PBB Collab 3.0’ housemates’ dream guests한겨레폴란드 도심 관광지서 ‘극우 청년’ 총기 난사…6명 사망ZDF heuteAktuelle Pressemitteilungen des ZDFColliderApple TV’s Biggest James Bond Rival Officially Hits Massive Streaming Streak경향신문미·중 경제수장, 미 중간선거 이후 첫 통화…여전한 불신Straits Times SportFormer world number three Ferrer to join Ruud's coaching set-upObservador DesportoEisenkot indigitado domingo como primeiro-ministro de Israelynet ספורטלהוכיח למבקרים, לדאלאס - ולעצמו: אף אחד לא יעצור את לוקה דונצ'יץ'
The Daily Newsstand · Free, Always
Sunday, November 8, 2026

Audrey Werro räumt den nächsten Preis ab

Translate

Nach ihrer Wahnsinnssaison

Audrey Werro räumt den nächsten Preis ab

Die Freiburgerin räumt nach einer Wahnsinnssaison den Titel als Leichtathletin des Jahres ab. Auch Simon Ehammer darf zum fünften Mal jubeln. Und es gibt eine neue Sprinthoffnung.

Publiziert: vor 18 Minuten

  • Swiss Athletics kürt ihre Champions an der Swiss Athletics Night in Bern
  • Audrey Werro wird Athletin des Jahres
  • Simon Ehammer ist Athlet des Jahres
yara-Vettiger.jpg

Yara VettigerReporterin Sport

Überraschung? Ist es keine. Aber absolut verdient! Audrey Werro ist die Schweizer Leichtathletin des Jahres. An der Swiss Athletics Night in der Berner Festhalle wird die 22-Jährige für ihre Wahnsinnssaison ausgezeichnet.

Werros Aufstieg ist schlicht beeindruckend. Noch im vergangenen Jahr wurde sie von European Athletics als «Rising Star» ausgezeichnet. Zwölf Monate später gehört sie bereits zur absoluten Weltspitze. Und nicht nur das: Bei den Golden Tracks in Lausanne wurde sie als erste Schweizerin überhaupt zu Europas Athletin des Jahres gekürt. Nur nachvollziehbar, dass ihr Heimatland ebenfalls mitzieht.

Was die Freiburgerin 2026 auf die Bahn zauberte, ist kometenhaft. An der Hallen-WM in Torun holte sie Silber. Draussen drehte Werro dann erst richtig auf. Sie gewann alle sechs Diamond-League-Rennen und blieb die ganze Freiluftsaison ungeschlagen. In Birmingham krönte sie sich zur Europameisterin. Zum Saisonabschluss sicherte sie sich in Budapest auch noch den Sieg bei der Premiere der World Ultimate Championship.

Und als wäre das alles nicht genug: Bei Weltklasse Zürich pulverisierte sie ihren eigenen Schweizer Rekord mit 1:53,70 Minuten. Damit ist Werro die drittschnellste Frau der Geschichte und die absolut Schnellste dieses Jahrtausends über 800 Meter. Es trennen sie noch 42 Hundertstel von der Fabelzeit der Tschechin Jarmila Kratochvilova aus dem Jahr 1983. Speziell, wenn man bedenkt, dass Werro erst 22 Jahre alt ist.

Auch Werros Trainerin räumt ab

Was für ein Duo! Nicht nur Werro darf sich feiern lassen, auch ihre Trainerin Christiane Berset Nuoffer wird ausgezeichnet. Sie gewinnt den Award als Trainerin des Jahres. Die 53-jährige Freiburgerin begleitet Werro seit ihrer Jugend und hat ihren Weg vom Nachwuchstalent zur Europameisterin und Diamond-League-Seriensiegerin entscheidend mitgeprägt.

Ehammer nicht zu stoppen

Bei den Männern führt einmal mehr kein Weg an Simon Ehammer (26) vorbei. Der Appenzeller gewinnt die Auszeichnung bereits zum fünften Mal! Und auch 2026 hat er dafür reichlich Argumente geliefert.

An der Hallen-WM in Torun knackte Simon Ehammer mit 6670 Punkten den Weltrekord im Siebenkampf. Er verbesserte die bisherige Bestmarke des legendären Ashton Eaton gleich um 25 Punkte und wurde zum zweiten Mal Hallen-Weltmeister. Ende Mai feierte er endlich den lang ersehnten Sieg im Mehrkampfmekka Götzis. Mit 8778 Punkten verbesserte er seinen eigenen Schweizer Rekord im Zehnkampf und war damit der beste Zehnkämpfer der Saison weltweit. Besonders spektakulär: Mit 8,51 Metern stellte er dabei eine Weltbestleistung im Weitsprung innerhalb eines Zehnkampfs auf. An der EM in Birmingham legte er mit Silber im Weitsprung nach. Der Appenzeller bleibt eine der ganz grossen Schweizer Leichtathletik-Figuren.

Die Frauenstaffel wird geehrt

Auch bei den Teams des Jahres gibt es einen verdienten Sieger. Da wird die 4x100-Meter-Staffel der Frauen ausgezeichnet. Nach zwölf Jahren voller Rückschläge hat das Quartett in Birmingham endlich den Bann gebrochen.

Géraldine Di Tizio-Frey, Fabienne Hoenke, Léonie Pointet, Salomé Kora und und Fabienne Hoenke (Letztere im Final anstelle von Ajla Del Ponte) sprinteten an der EM zu Silber.

Xenia Buri ist der Youngster des Jahres

Auch die nächste Generation steht im Rampenlicht. Xenia Buri wird als Youngster des Jahres ausgezeichnet. Die 18-jährige Berner Sprinterin hat eine Saison hinter sich, die sich sehen lassen kann. Über 100 und 200 Meter stellte sie Schweizer U20-Rekorde auf. Ihre 11,13 Sekunden über 100 Meter, gelaufen Mitte Juni an der Junioren-Gala in Mannheim, waren sogar europäische U20-Saisonbestleistung.

Auch an der U20-WM in Eugene zeigte Buri, dass sie international ganz vorn mitmischen kann. Über 100 Meter sprintete sie als beste Europäerin auf den starken vierten Platz. Mit der 4x100-Meter-Staffel holte sie hinter Jamaika WM-Silber. Die Bernerin gehört damit definitiv zu den spannendsten Schweizer Sprint-Hoffnungen.

View the original on Blick →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.