heise+ | Malware-Lage 2026: Weniger Lösegeld, mehr Lücken, neue Tricks
KI, Ransomware, neue Strategien, um vertrauliche Daten abzugreifen und was Sie dagegen unternehmen können. Auf der diesjährigen Hackerkonferenz Black Hat zeigte Microsofts KI-Sicherheitschef David Weston in seiner Keynote mit welcher Selbstverständlichkeit Cyberkriminelle KI mittlerweile nutzen: Speziell trainierte Modelle erleichtern den Bösewichten vor allem den initialen Zugriff auf Infrastrukturen. Sie können nicht nur bis dato unbekannte Sicherheitslücken aufspüren, sondern vielfach auch gleich funktionierenden Exploit-Code aus den Funden generieren. Auf diesem Wege gelangt dann etwa Malware auf angegriffene Systeme.
- Katz-und-Maus-Spiel: Neben Angreifern nutzen auch Verteidiger künstliche Intelligenz.
- Cyberkriminelle erpressen weiterhin Millionenbeträge. Die Zahlungsbereitschaft scheint aber zu sinken.
- Auch wenn bei Unternehmen mehr Geld zu holen ist, gibt es nach wie vor Attacken auf Privatpersonen.
Die Verteidiger müssten, wie Weston im Video seiner Keynote ausführt, reagieren, indem sie die neuen Technologien mindestens ebenso intensiv in ihre Schutzstrategien integrierten. Dazu gehöre, Schwachstellen in Infrastrukturen und verwundbarer Software mithilfe agentischer KI aufzuspüren und bestenfalls schon vor dem ersten Angriffsversuch zu beseitigen.
KI-Lückenflut: Risiko & Chance
Die rasanten Fortschritte im Bereich der KI sind aus der Perspektive von Sicherheitsexperten also ein zweischneidiges Schwert, das sowohl Angreifer als auch Verteidiger zum eigenen Vorteil nutzen können. Dieser Artikel geht der Frage nach, wie künstliche Intelligenz die Malware-Landschaft konkret verändert. Zusätzlich beleuchtet er aktuelle Entwicklungen im Bereich der seit Jahren omnipräsenten Ransomware und stellt neue Strategien und Schleichwege Krimineller vor und gibt Tipps zur Prävention von Infektionen.
KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.