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Saturday, October 24, 2026

Erst eiskalt, dann präzise: Peddemors' Doppelpack führt Wolfsburg zum Sieg über Köln

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Der VfL Wolfsburg hat den 1. FC Köln verdient mit 3:0 geschlagen. Ein Doppelpack von Peddemors führte den VfL auf die Siegerstraße, der wieder auf drei Punkte an die Bayern heranrückt.

Wolfsburgs Frauen jubeln gegen Köln.

Wolfsburgs Frauen jubeln gegen Köln. picture alliance / BEAUTIFUL SPORTS

Nachdem der FC Bayern gestern bei RB Leipzig mit einem 5:1-Sieg vorgelegt hatte, musste der VfL Wolfsburg nachlegen. Dafür tauschte VfL-Coach Stephan Lerch nach dem 5:0 beim 1. FSV Mainz 05 auf vier Positionen. Für Kerim-Lindland, Zicai, Vallotto und Kleinherne begannen Prasnikar, Lattwein, Bussy sowie Carleer.

Köln-Trainerin Britta Carlson nahm nach dem 3:1 gegen den HSV lediglich einen Wechsel vor und schickte Imping für Sterner ins Rennen.

In den Anfangsminuten waren die Gastgeberinnen defensiv noch nicht auf der Höhe. Insbesondere Küver offenbarte Unsicherheiten, die Bremer (7.) und Antrade (11.) nicht ausnutzen konnten. Zuvor hatte Imping frei am zweiten Pfosten die Kölner Führung verpasst (8.).

Peddemors nutzt Kölner Aufbaufehler zur Führung

Die wacklige Anfangsphase unbeschadet überstanden, übernahmen die Wölfinnen fortan das Ruder. Hochkarätige Gelegenheiten entsprangen den Angriffsbemühungen jedoch selten, am nächsten dran war Bussy, die aus spitzem Winkel an Schmitz scheiterte (14.). Sukzessive konkretisierte der Tabellenzweite seine Offensivbemühungen - und erzwang einen Kölner Defensivpatzer. Leimenstoll und Hegering unterlief ein Missverständnis im Spielaufbau, Nutznießerin Peddemors vollendete frei vor Schmitz eiskalt (38.).

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Küver mit Köpfchen

In den zweiten 45 Minuten hatte der Effzeh den Gastgeberinnen nur noch wenig entgegenzusetzen. Peddemors brachte in der 59. Minute die Vorentscheidung - und wie! Die Wolfsburgerin zirkelte einen Freistoß nahe der linken Eckfahne mit Hilfe der Unterkante der Latte in die Maschen und schnürte damit ihren Doppelpack.

Köln lief nur noch hinterher. Nachdem Küver eine Huth-Ecke einnickte (62.), betrieb der Effzeh lediglich Schadensbegrenzung. Da den folgenden Wolfsburger Angriffen die letzte Präzision abhanden kam - wie bei Zicais gefährlicher Hereingabe, die keine Mitspielerin erreichte (85.) - stand am Ende ein verdientes 3:0 auf der Anzeigetafel. Damit verkürzten die Wölfinnen den Rückstand auf den Tabellenführer aus München wieder auf drei Zähler.

Am Mittwoch (19 Uhr) geht es für die Wolfsburgerinnen auf internationalem Parkett weiter. Der VfL Wolfsburg bekommt es mit Feyenoord Rotterdam zu tun. Die Kölnerinnen haben drei Tage länger Pause und empfangen am Samstag (13 Uhr) RB Leipzig.

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