Daily MaverickPROJECT COAST: Peace-driven science rises from the ashes of apartheid-era bioterrorismPunchUK steps up facial recognition, e-bikes patrol to tackle London knife crimeInquirerTop 5 most wanted murder suspect in Caraga arrested in Agusan del SurCNN TürkTarihi geçmiş kanser ilaçlarını yeniden piyasaya süren şebekeye operasyon: 22 gözaltıThe Jerusalem PostEl-Sayed faces pointed Israel questions as Michigan Senate race heats upInquirer EntertainmentHeart Evangelista, Tuesday Vargas, more pay tribute to Ate GayZDF heuteEntdecken Sie das ZDF-NachrichtenstudioХабрАрхитектура в эпоху вероятности: почему наши старые чертежи больше не работаютCollider‘The Terminal List’ Showrunner Confirms the Franchise’s Future on Prime Video and Potential Spin-Off PlansThe Straits TimesAskST: Can the police’s new 6000-0999 number for calling the public be spoofed?The RegisterFrom Expertise to Intelligence: NISCO Deploys World's First Swarm-Intelligence Steel Model at ScaleDeadlineFirst-Ever ‘Saturday Night Live’ International Spin-Off Lands In Korea
The Daily Newsstand · Free, Always
Monday, November 2, 2026

Michigan vor US-Zwischenwahl: Demokratin unterstützt jetzt Republikaner

Translate
Die demokratische Politikerin Stevens aus Michigan sitzt neben dem republikanischen Spitzenkandidaten Rogers

Stand: 02.11.2026 • 08:25 Uhr

Der Kampf um den Senatssitz für den US-Bundesstaat Michigan ist eng. Nun könnte das Rennen noch spannender werden. Denn eine prominente Demokratin unterstützt nun den Spitzenkandidaten der Republikaner. Der fühlt sich geehrt. Auch Trump freut sich.

Wahlkampf mal anders: Vor der US-Parlamentswahl ist im Bundesstaat Michigan ein Streit bei den Demokraten entbrannt. Die demokratische Politikerin Haley Stevens teilte mit, dass sie nicht den Senats-Spitzenkandidat ihrer Partei, Abdul El-Sayed, unterstützt, sondern sich nun hinter den Senatskandidaten der Republikaner stellt.

"Wir alle wissen, dass das eine sehr enge Wahl ist", sagte Stevens zu Journalisten. "Aber Abdul hat sehr deutlich gemacht, dass ich in seinem Wahlkampf nicht willkommen bin." Die Abgeordnete sprach stattdessen dem republikanischen Senatskandidaten Mike Rogers ihre Unterstützung aus. Rogers sagte bei einem gemeinsamen Auftritt mit Stevens, er fühle sich durch ihre Unterstützung "geehrt".

El-Sayed hatte Stevens in Vorwahl geschlagen

Stevens war bei der parteiinternen Senats-Vorwahl El-Sayed unterlegen. Sie vertritt seit 2019 einen Wahlkreis des Bundesstaates im US-Repräsentantenhaus und hatte sich vergeblich um die Kandidatur für einen Senatssitz bemüht.

El-Sayed zeigte sich unbeeindruckt von der Entscheidung der abtrünnigen Parteikollegin. "Letztlich denke ich nicht an Haley Stevens", sagte er. "Ich denke an die 9,999998 Millionen Menschen, die nicht die beiden sind", fügte er mit Blick auf Stevens und Rogers hinzu.

Der 42-jährige El-Sayed gilt als progressiver Politiker. Er hat einen furiosen Wahlkampf hingelegt, sorgt mit seiner Israel-kritischen Haltung aber beim Demokraten-Establishment auch für Unbehagen. So spricht sich El-Sayed, der als erster Muslim der Geschichte in den US-Senat einziehen könnte, gegen Waffenverkäufe an Israel aus. Stevens gilt als eine entschiedene Unterstützerin Israels.

Kritik von Schumer, Lob von Trump

Der Minderheitsführer der Demokraten im US-Senat, Chuck Schumer, kritisierte Stevens: Er warf ihr einen "verachtenswerten Verrat" vor. US-Präsident Donald Trump, der El-Sayed als "Dschihadisten" beschimpft hat, sagte dagegen, Stevens habe "Mut".

Michigan in demokratischer Hand zu halten, ist entscheidend für das Bestreben der Partei, für die letzten zwei Jahre von Trumps zweiter Amtszeit eine Mehrheit im Senat zu gewinnen. Es wird mit einem knappen Ausgang des Rennens in Michigan gerechnet.

Was sind die Midterms?

Am 3. November 2026 finden in den USA die Zwischenwahlen (Midterms) für die beiden Kammern des US-Kongresses statt. Alle Abgeordneten des Repräsentantenhauses und etwa ein Drittel des Senats werden dann neu gewählt.

Die Midterms sind ein wichtiger Stimmungstest für den US-Präsidenten. Sie finden zwei Jahre nach einer Präsidentenwahl statt, also knapp vor der Hälfte der vierjährigen Amtszeit eines Präsidenten.

Derzeit haben die Republikaner von Präsident Donald Trump in beiden Kammern die Mehrheit, was ihm hilft, seine Vorhaben vergleichsweise leicht durchs Parlament zu bringen. Sollten die Demokraten bei den Midterms die Mehrheit im Repräsentantenhaus oder Senat gewinnen, würde sich das ändern.

Außerdem werden am 3. November in 36 Bundesstaaten und drei Territorien (US-Außengebiete) die Gouverneure neu gewählt, also die Regierungschefs der Bundesstaaten.

View the original on Tagesschau →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.