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Wednesday, October 28, 2026

Lustiger «Meteo»-Auftritt von Gaudenz Flury

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SRF-Mann kann auch Gen Z

Lustiger «Meteo»-Auftritt von Gaudenz Flury

Hochnebel? «Würd mi.» Sonne auf den Gipfeln? «Peak.» Gaudenz Flury verpackte die SRF-«Meteo»-Aussichten am Dienstag in die frisch gewählten Deutschschweizer Jugendwörter.

Publiziert: vor 15 Minuten

  • Gaudenz Flury baute bei SRF-«Meteo» Jugendwörter ein
  • Er deutete Hochnebel als «würd mi», Gipfelwetter als «peak»
  • TV-Beispiele zeigen, dass solche Einsätze auch in die Hose gehen können
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Saskia SchärRedaktorin People

Gewohnt souverän moderierte Gaudenz Flury (46) am Dienstagabend SRF-«Meteo» und kündigte das Wetter der kommenden Tage an. So weit, so normal. «Am Schluss von unserer Sendung zeigen wir Ihnen meistens noch irgendwas zum Wetter, irgendein kleines ‹Special›, wie wir dem sagen», so Flury, nachdem seine Arbeit sozusagen schon fast getan war. «Das können Sie bei uns aber auch auf Instagram anschauen, da produzieren wir fast jeden Tag ein sogenanntes Reel, also ein Kurzvideo über irgendein Thema zum Wetter.»

Doch am Dienstagabend entschied sich Flury dazu, ein Thema in der zuvor ausgestrahlten «Tagesschau» aufzunehmen: die Jugendsprache, respektive das schweizerdeutsche Jugendwort des Jahres. «Und daher kann ich das Wetter der nächsten Tage zusammenfassen und sagen: Im Hochnebel drin, da ‹würs mi›, aber es ist ‹nid so deep›, weil oben raus, da ist das Wetter ‹peak›, vor allem auf den Peaks, also auf den Gipfeln.»

Alles klar? Falls nicht, kommt hier die Erklärung der Top-Drei der Deutschschweizer Jugendwörter des Jahres. Bronze geht an «Peak», was, wie von Flury bereits erklärt, «Gipfel» heisst. Ist etwas «peak», so ist es top, also sehr gelungen und super. Platz zwei krallte sich «nöd so deep». Aus dem Englischen übersetzt heisst «deep» «tief». «Nöd so deep» kann als «nicht so ernst» oder «nicht so tiefgründig» verstanden werden. Platz eins holte sich «würd mi», was so viel bedeutet wie «das würde mich nerven». In diesem Zusammenhang sei allerdings noch erwähnt, dass dieser Ausdruck bereits seit mindestens einem Jahrzehnt Verwendung findet.

«Ich smashe total gerne mit dir»

Das Jugendwort wurde dieses Jahr in der Schweiz zum allerersten Mal gewählt, in Deutschland wird dies bereits seit 2008 gemacht. Die neuen Jugendwörter werden von den Redaktionen jeweils mit Handkuss aufgenommen und in die Moderationen der Nachrichtensprecher eingebracht. Dass dies dabei nicht immer so funktioniert, zeigte sich 2022, als sich «smash» den Titel holte.

Gemeint ist damit, dass man jemanden sexuell attraktiv findet und mit ihm intim werden möchte. Moderator Carsten Hädler (57) hatte das damals aber nicht verstanden, ansonsten hätte er seiner Kollegin Fanny Fee Werther (32) im Live-TV wohl kaum den folgenden Satz gesagt: «Ich smashe total gerne mit dir. Hier im Studio. Wenn wir zusammenarbeiten.»

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Deutlich eleganter hat es «Tagesschau»-Moderator Florian Inhauser (58) gehandhabt. Während im Hintergrund bereits die Abschlussmusik ertönte und er sich auf den Weg aus dem Studio machte, wechselte er auf Schweizerdeutsch und sagte mehr zu sich als zum Publikum: «Jugendwort des Jahres? Aber ‹würd mi› sind ja zwei Wörter ... naja ‹nöd so deep›. Und ‹nöd so deep› sind ja eigentlich drei Wörter ...»

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