City-Beben – jetzt ist auch Infantino unter Beschuss

Vorwürfe gegen Fifa-Boss
City-Beben – jetzt ist auch Infantino unter Beschuss
Whistleblower Rui Pinto beschuldigt Fifa-Boss Gianni Infantino, 2014 als Uefa-Generalsekretär Manchester City und PSG vor harten Strafen geschützt zu haben.
Publiziert: vor 39 Minuten
- Whistleblower Rui Pinto wirft Gianni Infantino Bevorzugung von City und PSG 2014 vor
- Klubs sollen laut Pinto mildere Strafen dank Infantino erhalten haben
- 2023: Premier League stellte 115 Finanzvorwürfe gegen Manchester City fest
Neue Vorwürfe gegen Gianni Infantino sorgen für Aufsehen. Rui Pinto, der als Whistleblower hinter den Football-Leaks-Enthüllungen steht, beschuldigt den heutigen Fifa-Präsidenten, 2014 als Uefa-Generalsekretär Manchester City und Paris Saint-Germain vor härteren Sanktionen geschützt zu haben. Pinto behauptet, Infantino habe vertrauliche Informationen mit den Klubs geteilt und Einfluss auf die damaligen Verfahren genommen. Seine Vorwürfe äusserte er auf X.
Pinto zufolge hätten City und PSG dadurch lediglich Geldstrafen erhalten und eine weitergehende Untersuchung vermieden, die im Extremfall einen Ausschluss aus der Champions League hätte zur Folge haben können. Diese Darstellung ist eine Anschuldigung Pintos und nicht als festgestellte Tatsache zu verstehen. Die zugrundeliegenden Football-Leaks-Dokumente waren bereits Gegenstand früherer Berichte über den Umgang der Uefa mit den beiden Klubs.
Pintos Aussagen erhalten allerdings vor dem Hintergrund der jüngsten Entwicklungen rund um Manchester City neue Aufmerksamkeit. Die Premier League stellte 2023 insgesamt 115 Finanzvorwürfe gegen den Klub fest. Inzwischen wurde City in 114 Fällen für schuldig befunden – der Klub weist die Vorwürfe zurück und will gegen die Entscheidung vorgehen.
Bereits 2020 hatte der Internationale Sportgerichtshof CAS eine zweijährige Uefa-Sperre gegen City aufgehoben. Ausschlaggebend waren unter anderem Verjährungsfragen und die aus Sicht des Gerichts unzureichende Beweislage.
Pintos neue Anschuldigungen gegen Infantino sind damit Teil einer grösseren Debatte über den Umgang des europäischen Fussballs mit Finanzverstössen. Eine unabhängige Feststellung, dass Infantino 2014 tatsächlich unrechtmässig zugunsten von City oder PSG eingegriffen hat, ergibt sich aus den aktuell vorliegenden Berichten nicht.
Dieser Artikel ist zuerst auf sportal.rs erschienen. Die serbische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag.
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | Manchester City | 5 | 8 | 15 | |
2 | Arsenal FC | 5 | 4 | 12 | |
3 | Brighton & Hove Albion | 5 | 11 | 10 | |
4 | Brentford FC | 5 | 6 | 9 | |
5 | Leeds United | 5 | 4 | 9 | |
6 | Liverpool FC | 5 | 3 | 9 | |
7 | Everton FC | 5 | 3 | 9 | |
8 | Hull City | 5 | 2 | 8 | |
9 | Newcastle United | 5 | 0 | 8 | |
10 | Chelsea FC | 5 | -2 | 7 | |
11 | Ipswich Town | 5 | -4 | 6 | |
12 | Manchester United | 5 | 0 | 5 | |
13 | Nottingham Forest | 5 | -1 | 5 | |
14 | FC Sunderland | 5 | -4 | 4 | |
15 | Crystal Palace | 5 | -5 | 4 | |
16 | Aston Villa | 5 | -5 | 4 | |
17 | AFC Bournemouth | 5 | -2 | 3 | |
18 | Coventry City | 5 | -9 | 3 | |
19 | FC Fulham | 5 | -3 | 2 | |
20 | Tottenham Hotspur | 5 | -6 | 2 |
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