«Ihr seid alle Grüsel»: Wemmse will keine Hände schütteln

- Wegen des Händeschüttelns im Schulalltag wurde die angehende Lehrerin Wemmse (23) nach ihrem Praktikum krank.
- Die Schweizer Influencerin kritisiert den Händedruck als unhygienisch und fragt: «Haben wir von Corona nichts gelernt?»
- Für ihre künftige Klasse sucht sie eine Alternative – ihr Vorschlag ist ein Luft-High-Five.
Die Schweizer Influencerin Wemmse (23) will Lehrerin werden – doch ein Teil des Schulalltags bringt sie offenbar schon jetzt an ihre Grenzen: das Händeschütteln. «Die Bazillenschleudern haben mich infiziert», sagt sie in einem neuen Video.
In einem neuen Clip schaut sie ernst in die Kamera und fragt: «Sehe ich aus wie jemand, dem es gut geht?» Die Antwort liefert sie gleich selbst: Nein. Der Grund sei simpel: «Weil ich Hände schütteln muss, weil ich Lehrperson werden möchte.» Sie wolle keine Kinderhände anfassen. «Ich will auch keine Erwachsenenhände anfassen», sagt sie.
Wemmse: «Fasst einfach mich nicht an»
Wemmse erklärt, sie meine das nicht persönlich. Trotzdem sei sie überzeugt: «Ihr seid alles Grüsel.» Leute dürften alles anfassen, was sie anfassen wollen, und sich danach auch die Hände nicht waschen. Allerdings hat sie eine Bitte: «Fasst einfach mich nicht an.»
«Haben wir denn von Corona nichts gelernt?»
Als Praktikantin habe sie aber übernommen, was die Lehrperson vorgemacht habe. Das habe bedeutet: fünf Wochen lang Hände schütteln. Die Folge laut Wemmse: Sie sei wieder krank geworden. Dann fragt sie: «Haben wir denn von Corona nichts gelernt?»
Luft-High-Five statt Händedruck?
Dass Kinder Anstand lernen sollen, versteht Wemmse offenbar. Nur sieht sie den klassischen Händedruck nicht als beste Lösung. Sie ist überzeugt: «Niemand schüttelt sich gerne die Hand.» Deshalb brauche sie für ihre eigene Klasse irgendwann eine Alternative. Ihre Idee: ein Luft-High-Five. In den Kommentaren geben andere Lehrpersonen ebenfalls Tipps. «Ich mache Fistbumps (auf Deutsch Faustschläge). Das finden sie cool und es ist hygienischer», schreibt jemand.
Manche Fans aus ihrer deutschen Community können es nicht nachvollziehen. «Ihr schüttelt in der Schweiz Hände mit euren Lehrern? Das habe ich noch nie gemacht», kommentiert jemand. Am Ende fasst die Schweizerin ihre Haltung noch einmal trocken zusammen: «Bleib mir fern, bleib mir fern.»
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Ammar Jusufi (amj), Jahrgang 2001, arbeitet seit November 2024 für 20 Minuten. Nach seinem Praktikum im Ressort Ostschweiz ist er nun Redakteur im Ressort People.
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