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Monday, October 26, 2026

Windows-Insider: Vorschauversionen zeigen eingebauten Internet-Speedtest

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Microsoft hat zum Wochenende neue Windows-11-Insider-Builds veröffentlicht. Die Vorschauen bringen neue Funktionen mit wie einen eingebauten Internet-Geschwindigkeitstest sowie neue Kontextmenüs für den Datei-Explorer.

In der Ankündigung der Insider-Vorschauen für Windows 11 fasst Microsoft die interessantesten Änderungen zusammen. So sind eine neue Insider-Beta für Windows 11 25H2 (Build 26220.9757) und ein Experimental-Build für 26H2 (Build 26340.9767) erschienen. Auch für 26H1 gibt es eine neue Beta (Build 28020.3292) und eine experimentelle Fassung (Build 28120.3302), die sind jedoch weniger von Belang. Die Future Platform (Build 29695.1001) bringt einen neuen Schalter für ein Kontrastdesign in der Windows-Lupe, das Blendung reduziert, ohne Fotos und Videos umzufärben.

Im Experimental-Kanal lassen sich die Feature-Flags des Windows-Insider-Programms auf der zugehörigen Einstellungsseite unter „Windows Udpates“ jetzt nach ihrem Aktivierungsstatus filtern. Was Microsoft erst nach und nach freischaltet, können Interessierte dort direkt an- oder abschalten und behalten nun leichter die Übersicht, was sie bereits aktiviert haben. Etwa das Update von Windows 11 25H2 auf 26H2 wurde mittels solch einem Feature-Flag umgesetzt. Der nötige Code schlummert bereits auf der Festplatte, erst ein Feature-Flag schaltet ihn dann scharf. Es scheint jedoch unwahrscheinlich, dass diese Funktion bis in ein allgemein verfügbares Release vordringt, auch wenn sie das Interesse vieler Nutzerinnen und Nutzer wecken dürfte.

Feature-Flags lassen sich aktivieren und deaktivieren.

Windows-Insider können ihre Feature-Flags jetzt nach Aktivierungsstatus filtern.

(Bild: Microsoft)

Microsoft zeigt zudem in dem Beta-Build ein neues, aufgeräumteres Kontextmenü des Datei-Explorers. Es soll flotter reagieren, auf oberster Ebene weniger Einträge zeigen und sich über eine neue Einstellungsseite an die eigene Arbeitsweise anpassen lassen.

Neues Datei-Explorer-Kontextmenü

Das neue Kontextmenü des Datei-Explorers soll aufgeräumter und klarer sein.

(Bild: Microsoft)

Im Experimental-Build ebenfalls spannend ist ein eingebauter Speedtest. Er lässt sich über eine neue Schnelleinstellung, das WLAN- oder Mobilfunk-Flyout oder per Rechtsklick auf das Netzwerksymbol im Infobereich starten. Download- und Uploadrate sowie den Ping zeigen die Schnelleinstellungen direkt an, ein Browser ist dafür nicht mehr nötig. Optisch erinnert er sehr an den Google-Speedtest, der sich direkt nach Eingabe von „speedtest“ in das Suchfeld starten lässt.

Für verbundene Android-Smartphones gibt es nun neue Bedienelemente in den Schnelleinstellungen: Von Windows aus lassen sich etwa der „Nicht-stören“-Modus aktivieren, der Klingelmodus ändern und ein Ton zum Wiederfinden des Telefons abspielen. iPhones unterstützt Microsoft zunächst nur eingeschränkt.

Anfang Oktober brachten die Windows-Insider-Vorschauversionen ebenfalls interessante neue Funktionen mit. So lässt sich darin das Home-Verzeichnis, also der Benutzerordner in den Microsoft-Betriebssystemen, mittels Tilde („~\“) erreichen – eine Unix-Schreibweise, die sich seit Jahrzehnten eingebürgert hat.

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