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Thursday, September 10, 2026

Letztes Mal Spanien-GP?: Formel-1-Methusalem Alonso deutet Weitermachen an

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Fernando Alonso ist 45 und eine Formel-1-Legende, die am Wochenende zum vielleicht letzten Mal einen Heim-Grand-Prix in Spanien fährt. Aber eben nur vielleicht, denn der Altmeister macht bei der Zukunftsfrage Andeutungen.

Seine Liebe für den Motorsport rostet nicht. Und so legte Fernando Alonso bei der Reise zum Großen Preis von Spanien in Madrid diesen Zwischenstopp in Barcelona nur allzu gern ein. Auf der Strecke in Katalonien fuhr der Altmeister legendäre Autos von Ayrton Senna oder kletterte ins Cockpit seines McLaren aus dem Jahr 2007. "Einer der besten Tage des Jahres", schrieb er bei Instagram: "Spielzeuge und Barcelona."

Doch mit der Spielerei ist es nun vorbei: Die Vorbereitungen für das erste Formel-1-Rennen auf dem "Madring" in der Hauptstadt laufen auf Hochtouren. Die Karten für das Event sind längst vergriffen - es könnte Alonsos letztes Rennen in Spanien sein. Sein Vertrag bei Aston Martin läuft zum Jahresende aus, doch die Zukunftsfrage geht Alonso sehr gelassen an. Er werde eine Entscheidung "nicht bald" treffen, sondern auch beobachten, in welche Richtung sich die Serie entwickelt.

"Wir respektieren, dass Fernando um Bedenkzeit bittet, um sicherzugehen, dass er für sich die richtige Entscheidung trifft", sagte Aston Martins Einsatzleiter Mike Krack: "Ich denke, bei einem Fahrer mit so viel Erfahrung und einer solchen Erfolgsbilanz gehört es sich aus Respekt einfach, das anzuerkennen und abzuwarten."

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"Fernando ist 45, und er fliegt noch immer"

Medienberichten zufolge laufen im Hintergrund Gespräche mit den Verantwortlichen. Entscheidend ist wohl auch die sportliche Perspektive: In diesem Jahr fuhr Aston Martin gerade zu Beginn meilenweit hinterher, wurde wegen seiner technischen Probleme gar zur Lachnummer. Das kam einer Majestätsbeleidigung gleich. Immerhin ist Alonso, der 2001 in der Königsklasse debütierte, zweimaliger Weltmeister und in den Augen vieler noch immer einer der besten Fahrer. Seinen Ehrgeiz jedenfalls hat Alonso nicht verloren. "Irgendetwas muss ich fahren, das ist klar", sagte er: "Ich muss Rennen fahren, ich muss das Adrenalin spüren. Ich bin ein Wettkampftyp."

Einer, der bereits gegen Michael Schumacher fuhr oder Teamkollege von Lewis Hamilton bei McLaren war. Und einer, der im Fahrerlager größten Respekt genießt. "Fernando ist 45, und er fliegt noch immer", sagte Ex-Weltmeister Max Verstappen. Sportlich will Alonso in Madrid überzeugen, die Strecke mit ihren vielen Kurven könnte Aston Martin, das sich dank einiger Upgrades deutlich verbessert hat, entgegenkommen. "Madrid ist eine der besten Städte der Welt. Einen Grand Prix zu haben und die Formel 1 hier willkommen zu heißen, ist einfach großartig", sagte er: "Für jeden Rennfahrer würde ein Sieg in Madrid also sehr viel bedeuten. Und für mich wahrscheinlich noch mehr."

Ein Sieg sei jedoch ausgeschlossen. "Es wäre schön, aber dieses Jahr wird es noch nicht dazu kommen", sagte der Spanier: "Aber ja, wir sind uns dessen bewusst und arbeiten daran, ein wettbewerbsfähigeres Gesamtpaket zu schnüren, um diese Möglichkeit in Zukunft zu haben." Mit einer solchen Perspektive würde sich Alonso sicher für einen Verbleib entscheiden. Und wenn nicht? Wird er woanders Gas geben. Auf die Frage, ob er auch in einer anderen Serie wie der Langstrecken-WM WEC für Aston Martin fahren würde, antwortete Alonso knapp: "Ja."

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