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Sunday, August 23, 2026

30 Tote nach Abrutsch einer Mülldeponie im westafrikanischen Guinea

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Menschen stehen vor roten Rettungswagen auf einer Mülldeponie in Guinea

Stand: 24.08.2026 • 00:44 Uhr

Mindestens 30 Menschen sind beim Abrutsch einer Mülldeponie im westafrikanischen Guinea ums Leben gekommen, weitere wurden verletzt. Schwerer Regen hatte die Deponie in der Hauptstadt Conakry aufgeweicht.

Beim Abrutsch einer Mülldeponie in Guineas Hauptstadt Conakry sind mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen. Sechs Menschen wurden schwer verletzt.

Starke Regenfälle in der Nacht hätten den Müll in Dar Es Salam, der größten Deponie der Hauptstadt, aufgeweicht und ins Rutschen gebracht, teilte der Zivilschutz des westafrikanischen Landes mit. Nahegelegene Hütten seien am frühen Sonntagmorgen unter dem Müll begraben worden. Rettungskräfte suchten nach Überlebenden.

Das Unglück ereignete sich auf einer Mülldeponie in der Hauptstadt Conakry.

Die Deponie hätte am Sonntag geschlossen werden sollen, sagte der zuständige Sanitärbeauftragte, Baldé Mamadou Bailo. Die Anwohner hätten Räumungsbescheide erhalten, aber zum Zeitpunkt des Unglücks hätten sich nach Angaben der Behörden noch immer viele von ihnen in der Gegend aufgehalten. "Wir werden dafür sorgen, dass die verbleibenden Familien an einen anderen Ort umgesiedelt werden", sagte Dienabou Touré, Minister für Territorialverwaltung und Dezentralisierung, vor Ort.

Der im Exil lebende Oppositionspolitiker und ehemalige Regierungschef Cellou Dalein Diallo erklärte im Onlinedienst Facebook, das Unglück sei "umso beunruhigender, als die Schließung der Deponie für diesen Sonntag" angekündigt worden war. Er forderte die Behörden auf, "in voller Transparenz die Umstände zu klären, die zu dieser Katastrophe geführt haben, und daraus sämtliche Konsequenzen zu ziehen".

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