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Monday, October 19, 2026

China will Export von KI- und Solartechnik beschränken

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China will den Export von Schlüsseltechnologien beschränken. Dabei geht es laut einem Regierungsentwurf vor allem um KI-Technologien, Solartechnik und Biotechnologien. Bereits im Juli hatte Peking Beratungen mit Technologiekonzernen über mögliche Einschränkungen beim Zugang zu chinesischen KI-Modellen geführt. Bis zum 15. November können jetzt noch Stellungnahmen zum Entwurf eingereicht werden; eine Registrierungspflicht für den Transfer der genannten Technologien gilt allerdings bereits seit Freitag.

Der Entwurf von unter anderem dem chinesischen Handelsministerium benennt laut Reuters 40 Technologien, deren Export reglementiert werden soll. Für 26 davon sollen Genehmigungen notwendig werden, für 14 davon soll der Export ganz verboten werden. Unter diesen Technologien sind 23 KI-Anwendungen wie KI-Agenten und Verfahren für große KI-Modelle. Der Zugriff über Apps und Webseiten soll aber wohl erlaubt bleiben. Auch bereits öffentlich zugängliche KI-Technologien sollen weiter verfügbar bleiben.

Weitere Einschränkungen sollen Herstellungsverfahren für Solarzellen sowie Techniken für Zell- und Gentherapien betreffen. Bei der Solartechnik geht es wohl vor allem um Produktionsanlagen, nicht um fertige Solarmodule. Die Regierung begründet die Pläne mit „Sicherheitsbedenken“. KIs könne man zum Angriff auf kritische Infrastrukturen nutzen, Solartechnik werde auch im Weltraum und für die Verteidigung genutzt.

China und die USA beschränken einander schon länger beim Handel. Im Mai hatte China zum Beispiel bereits die Ausreisebeschränkungen für KI-Talente ausgeweitet, um strategisches Know-how im Land zu halten. Zeichen der Kooperation zwischen den beiden Ländern wie ein „Rotes Telefon“ für kritische Sicherheitsvorfälle mit KIs sind aktuell eher die Ausnahme.

Die neuen Exportbestrebungen von China sollen jedoch weltweit gelten.

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