heise+ | Elektroautos für Familien: Sechs neue und gebrauchte Modelle im Vergleich
Wer ein neues Auto für die Familie sucht, wird schnell zum Logistikexperten. Die Rückbank muss unter Umständen genügend Platz für klobige Kindersitze oder groß gewachsene Teenager und der Kofferraum am besten das Fassungsvolumen einer Kleingarage bieten. Schließlich müssen Kinderwagen, Wocheneinkauf oder das Gepäck für drei Wochen Sommerurlaub hineinpassen – mitunter auch gleichzeitig. Diese Anforderungen haben wir um die Vorgabe „E-Antrieb“ und ein maximales Budget von 50.000 Euro erweitert. Passende Kandidaten gibt es, wie unsere Auswahl zeigt.
Wie schon im August 2025 haben wir fünf Kriterien ausgewählt, die ein Familienauto erfüllen sollte. Der Kofferraum muss einfach zugänglich sein und mindestens 500 Liter fassen. Damit Reisende in der zweiten Reihe genügend Platz haben, sollte der Radstand 2,7 m oder mehr betragen. Hinzu kommen der genannte Antrieb und Preisrahmen. Unsere Grenze gilt entweder für einen Neuwagen oder ein maximal ein Jahr altes gebrauchtes Exemplar mit höchstens 20.000 km Laufleistung. Unsere Wahl fiel auf Opel Grandland Electric, Skoda Enyaq, Smart #5, Tesla Model Y, VW ID. Buzz und VW ID.7 Tourer.
- Mit einem jungen Gebrauchtwagen können Sie über fünf Jahre Nutzung gerechnet viel Geld sparen, vor allem aufgrund des geringeren monatlichen Wertverlusts.
- Achten Sie beim Vergleich von neuem und gebrauchtem Modell auf Software- und Ausstattungsunterschiede.
- Vor dem Kauf eines gebrauchten Elektroautos sollten Sie die Batteriegesundheit prüfen oder sich vom Verkäufer ein entsprechendes Zertifikat vorlegen lassen.
Im Folgenden nennen wir die zu erwartenden monatlichen Unterhaltskosten, mit welchen Kaufpreisen Sie rechnen sollten und welche Unterschiede es zwischen neuem und gebrauchtem Exemplar geben kann. Ebenso gehen wir auf die Langstreckentauglichkeit ein.
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