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Wednesday, October 14, 2026

Chuki über Füllkrug, die Bruder-WG - und sein Warten auf das erste Tor

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Er kam aus der 2. spanischen Liga nach Bremen - und hat sich bei Werder und in der Bundesliga früh akklimatisiert. Nur eine Sache würde Chuki gern zeitnah ändern.

"Das ging sehr schnell": Chuki spricht über seine Eingewöhnung bei Werder.

"Das ging sehr schnell": Chuki spricht über seine Eingewöhnung bei Werder. IMAGO/Noah Wedel

Fünf Bundesligaspiele, fünf Startelfeinsätze: Chuki hat sich - zwar auch begünstigt vom Ausfall von Jens Stage - auf Anhieb im offensiven Mittelfeld des SV Werder Bremen festgespielt.

Dabei hatte insbesondere Coach Daniel Thioune im Sommer immer wieder darauf hingewiesen, dass man wohl Geduld haben müsse mit "dem jungen Chuki", wie er ihn manchmal fast schützend nannte.

Der 22-Jährige war im Sommer von Real Valladolid aus der spanischen 2. Liga in die Bundesliga gewechselt, verließ seinen Geburtsort in Richtung Ausland - wo er sich jedenfalls bereits frühzeitig akklimatisierte.

Chuki: "Ich habe gedacht, dass ich mehr Zeit brauche"

Bisweilen sogar zu seiner eigenen Überraschung: "Ich bin in einem neuen Land, ich spiele in einer neuen Liga - da habe ich natürlich gedacht, dass ich mehr Zeit brauchen würde, um mich einzufinden", sagte der Spanier: "Aber das ging sehr schnell und ich bin sehr zufrieden, dass ich so viel spiele."

Dass er in Bremen familiären Beistand hat, erklärte Chuki bereits bei seiner Vorstellung, nur berichtete er nach den ersten Wochen des WG-Lebens mit seinem Bruder: "Das war seine Idee, er wollte von sich aus mit nach Deutschland kommen. Und ich hatte kein Problem damit. Anfangs war das ebenfalls eine große Änderung für uns, aber wir kommen gut zurecht und haben uns nach und nach aufeinander eingestellt."

Auf dem Platz gilt das auch hinsichtlich seiner Werder-Mitspieler zunehmend, zwei Assists hat Chuki bereits beigesteuert, darunter ein technisch hoch anspruchsvoller Steckpass beim 3:1-Heimsieg gegen RB Leipzig.

"Dieses eine Tor hätte ich gerne"

Nur selbst als Torschütze erfolgreich war der Mann, der in der Vorsaison auf sieben Treffer und acht Assists für Valladolid gekommen war, noch nicht - was er durchaus zeitnah ändern wolle.

"Es haben sich mir schon ein paar Gelegenheiten ergeben, bei denen es nicht geklappt hat - da bin ich sehr selbstkritisch", betonte Chuki: "Dieses eine Tor hätte ich gerne bereits. Aber es werden sich neue Chancen ergeben."

Anschauungsunterricht bekommt er da ja regelmäßig von Niclas Füllkrug, der bereits bei vier Ligatreffern steht. "Er ist ein beeindruckender Mitspieler. Er macht einfach den Unterschied aus", so Chuki über den 33-Jährigen, den er sogar als den "besten" Teamkollegen auf Vereinsebene bezeichnete: "In der spanischen U-Nationalmannschaft hatte ich es aber auch schon mit anderen guten Spielern zu tun."

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