Und wer soll jetzt spielen?: Bayern-Boss Eberl bestätigt schlechte Nachricht bei Gnabry

Nächste schlechte Nachricht beim FC Bayern: Für Serge Gnabry ist das Fußballjahr 2026 wohl beendet. Und doch will Sportvorstand Max Eberl auf dem Wintertransfermarkt nicht in Hektik verfallen - und bekommt Zuspruch von einem Experten.
Nach dem längerfristigen Ausfall der beiden Offensivspieler Serge Gnabry und Ismael Saibari wird der FC Bayern den Transfermarkt für den Winter intensiver beobachten. Allerdings gebe es "Stand jetzt keine hektischen Überlegungen", sagte Sportvorstand Max Eberl vor dem Antritt der Dienstreise zum Champions-League-Spiel bei Atlético Madrid (Dienstag, 21 Uhr/Prime Video und ntv.de-Liveticker) am Münchner Flughafen.
Saibari zog sich einen Riss des Syndesmosebands im rechten Sprunggelenk zu. Der Marokkaner wurde bereits operiert und wird nach Angaben von Eberl dem deutschen Fußball-Meister wohl drei Monate ausfallen. Gnabry erlitt die nächste Muskelverletzung, diesmal im hinteren linken Oberschenkel. Auch der Nationalstürmer werde auf jeden Fall bis zum Jahresende fehlen, bestätigte Eberl. Damit muss auch Bundestrainer Jürgen Klopp ohne ihn für die Länderspiele in Serbien (13. November) und gegen die Niederlande (16. November) planen.
Beim 2:2 im Bundesliga-Topspiel gegen Borussia Dortmund hatte es mit Gnabry und Saibari die nächsten zwei Offensivspieler erwischt. Der ebenfalls angeschlagene Michael Olise saß zumindest wieder im Flieger nach Madrid. Im Bayern-Lazarett liegen noch Jamal Musiala und Luis Diaz. Wobei Musiala in der Länderspielpause schon wieder das Mannschaftstraining aufnehmen soll. Und auch Diaz zurückkehren könnte. "Wir schauen den Markt an", sagte Eberl über den Wintertransfermarkt, auch wenn "erst mal" nichts geplant sei: "Wir haben den Kader, den wir haben."
Matthäus verteidigt Karl
Ähnlich sieht das auch Rekordnationalspieler Lothar Matthäus. "In den Medien wird darüber diskutiert, ob Bayern personell nachbessern müsse. Bis zur Öffnung des Winter-Transferfensters sind die Verletzten aber wahrscheinlich wieder gesund", schreibt er in seiner Kolumne für Sky. "Die Frage wäre auch, wer überhaupt helfen könnte. Das müsste schon ein Hochkaräter sein. Wenn sich nicht noch weitere Spieler verletzen, sehe ich aktuell keinen Handlungsbedarf."

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Eberl verkündet bitteres Gnabry-Update
Er beruhigt die Fans, die sich fragen, wer denn überhaupt noch für den Rekordmeister offensiv auflaufen kann. Denn "trotz aller Rückschläge wird der FC Bayern in jedem Spiel eine konkurrenzfähige Mannschaft auf den Platz bringen" können. Namentlich nannte Matthäus mit Dayot Upamecano und Konrad Laimer zwei derzeit starke Abwehrspieler. "Das Mittelfeld besteht aus den deutschen Nationalspielern Joshua Kimmich, Aleksandar Pavlovic und Tom Bischof, und vorne können neben Harry Kane auch Alphonso Davies und Lennart Karl spielen", so Matthäus über die aktuellen Optionen.
Über Karl wurde in den vergangenen Tagen viel gesprochen. Der 18-Jährige hängt nach seiner aufsehenerregenden Debütsaison etwas im Leistungsloch. "Ich verstehe die Kritik von Uli Hoeneß, aber ich verstehe auch Karl, wenn er sagt, dass er gerne Pink anzieht. Von mir aus könnte er jeden Tag in Pink und Grün und Gelb zum Training kommen. Das ist sein Stil und seine Persönlichkeit", so Matthäus.
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